Sonntag, September 18, 2016

DCIS - Vorstufe zum Krebs Teil 4


Krebs ist ein Arschloch. Egal ob er gleich selbst vorbeischaut oder erstmal den kleinen Bruder schickt. Mit kleinen Bruder des Krebes, bezeichne ich DCIS. Eine Vorstufe zum Brustkrebs. Vorstufe deshalb, weil der Krebs noch verkapselt ist. Als mir die Ärzte Ende letzten Jahres mitteilten "das Gute, sie haben nur eine Vorstufe zum Krebs", habe ich mir wirklich nicht all zu große Sorgen gemacht. Denn zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, welche Auswirkungen das Ganze noch für mich haben würde. Zehn Monate später bin ich schlauer und habe inzwischen meine zwei Brüste amputiert bekommen. 

Die meisten meiner Leser wissen das bereits. Ich bin von Anfang an offen mit diesem Thema umgegangen. Nein Stop, das stimmt nicht ganz. Zuerst hatte ich nicht vor, meine Erkrankung auf meinem Blog zu thematisieren. Doch als ich immer mehr festgestellt habe, wie wenige Informationen über DCIS im Netz auffindbar sind, kam mir der Gedanke doch darüber auf meinem Blog zu berichten. Einzig, um meine Erfahrungen hierzu weiterzugeben. In drei Teilen habe ich im Laufe der Monate immer wieder über Untersuchungen und Operationen berichtet.

DCIS - und nun?
DCIS - Vorstufe zum Krebs Teil 2
DCIS - Vorstufe zum Krebs Teil 3






Vergangene Woche wurde ich das fünfte und hoffentlich letzte Mal in diesem Jahr operiert - die Ablatio der gesunden Brust. Dieser Eingriff war ursprünglich zusammen mit der Amputation, der an DCIS erkrankten Brust, geplant. Denn ich hatte mich dafür entschieden, die gesunde Brust prophylaktisch zu entfernen. Die Angst, dass diese Brust auch irgendwann mal erkranken würde, war mir einfach zu groß. Aber auch das ständige auf der Lauer liegen! Sobald ich ein Schmerz oder Ziehen in der Brust spürte, sprangen meine Alarmglocken an. Deshalb diese drastischen Maßnahmen. Auch darüber habe ich bereits in den vorherigen Berichten erzählt. 

Nun ist bei mir alles soweit überstanden. Beide Brüste wegen einer Krebsvorstufe zu verlieren, hört sich erst mal schlimm an. Ist es auch, kein Zweifel. Ich habe mir diese Entscheidung, gleich beide Brüste zu amputieren, nicht leicht gemacht. Doch so habe ich eine 99,5 % Gewissheit nie wieder an DCIS oder gar Brustkrebs zu erkranken. Während meiner Behandlungszeit und auch immer wieder im Krankenhaus, habe ich viele Frauen mit Krebs getroffen. Auch welche, bei denen nach Jahren der Krebs erneut auftrat und wieder die ganze Prozedur, wie Chemotherapie, Operationen und Bestrahlungen auf sich nehmen mussten. Wir können uns alle vorstellen was eine Krebserkrankung bedeutet. Im nachhinein bin ich froh, dass ich wirklich "nur eine Vorstufe zum Krebs" hatte und mir deshalb diese ganzen Behandlungen erspart blieben. Denn ich bin sicher, das alles ist weder mental noch körperlich so einfach wegzustecken. Man braucht eine unheimliche Kraft dafür. Auch ich wurde immer wieder gefragt, woher ich die Energie nehme mit der Mastektomie meines Busens umzugehen. Diese Fähigkeit entwickelt man einfach aus der Not heraus. Was bleibt auch anderes übrig. Den Kopf unter die Bettdecke stecken bringt nicht weiter. Klar, habe ich schwache Momente und weine, doch letztendlich muss es ja weitergehen. Auch jetzt, wo alles abgeschlossen ist, macht mir das Ganze noch zu schaffen. Ja, meine Brüste wurden wieder aufgebaut. Und ja, sie sehen sogar besser aus als vorher. Aber es sind nicht meine Brüste. Die eine wurde mit Eigengewebe aus einem Hintern aufgebaut und die andere mit Silikon. Mein Standardsatz, um darüber Witze zu reißen, lautet: "Ich trage meinen Hintern jetzt auf der Brust". Sorry, ich muss damit so umgehen. Dem Krebs muss man einfach den Mittelfinger zeigen.  










Kommentare:

  1. Ich wünsche Dir schnelle Erholung und viel Kraft um alles zu verarbeiten! Auch wenn es "nur" ne Vorstufe war ist es schlimm genug!

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  2. liebe cla,
    ich bewundere dich für deine offenheit und deine unglaubliche mentale kraft! ich ziehe den hut vor einer wunderschönen, starken frau! lg anna

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    1. Herzlichen Dank für deinen aufbauenden Kommentar, liebe Anna.
      Grüße Cla

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  3. Liebe Cla, du bist eine starke Frau. Du schaffst das, weil du dich dem Thema stellst und den Mittelfinger zeigst. Bravo. Weiterhin alles, alles Gute! Gruß. Maja

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  4. Liebe Cla, ich bin froh, dass wenigstens dieser Krebs dich nicht 'kriegt'! Dass du radikal dagegen vorgegangen bist, kann ich gut verstehen. Die Diagnose verändert das Leben, auch wenn man nicht selbst betroffen ist, sondern der Mensch, mit dem man lebt. Es ist, als wäre neben einem ein großes, schwarzes Loch, in das man sich jederzeit fallen lassen könnte. Man tut es aber nicht. Für den Mann nicht, der ja schon genug mit sich selbst zu tun hat und für die Tochter nicht, die mit 18 eigentlich das Recht auf einen unbeschwerten Alltag hat. Manchmal schaut man tief in das Loch hinein, aber fallen lassen kommt nicht in Frage! Sei stolz auf dich und auf deine Entscheidung! Wenn ich das jetzt zu entscheiden hätte, würde ich es genauso machen. Man muss mit allen Mitteln kämpfen! So, und jetzt haben wir alle einen tollen Sonntag!

    Liebe Grüße von Nicole
    (queeninsilver)

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    1. Liebe Nicole,
      ich weiß was du meinst. Nicht nur für den Erkrankten, sondern auch für die Familie und Freund, ist solche eine Diagnose eine schwere Zeit. Und wie du sagst, als Eltern möchte man von den Kindern eigentlich alles belastende fernhalten.
      Meine Tochter stand mir jede Minute mit viel Liebe und Aufmerksamkeit bei. Ich bin stolz auf meinen Schatz.
      Danke für deinen Kommentar und auch für dich noch einen schönen restlichen Sonntag.
      Viele Grüße Cla

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  5. Liebe Cla,
    ich freue mich sehr zu lesen, dass es dir besser geht. Die Diagnose war sicher ein Hammerschlag und dann noch seine Brüste abnehmen zu lassen. Nicht vorstellbar. Umso schöner ist es jetzt. Du hast allen Grund ihn den Mittelfinger zu zeigen! Ich wünsche dir das aller Beste.
    Liebe Grüße aus Wien
    Natascha

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    1. Liebe Natascha,
      lieben Dank für keine unterstützenden Worte. Ich schicke dir einen herzlichen Gruß nach Wien, Cla.

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  6. Liebe Cla,
    ich finde, du hast dich auf jeden Fall richtig entschieden.
    Ich habe mich damals auch für ein Leben ohne Angst entschieden.
    Bei mir ging es um Gebärmutterhalskrebs. Hätte ich der Entfernung nicht zugestimmt, wäre ich mein Leben lang von einem Kontrolltermin zum nächsten gerannt. Dazwischen nur Warten auf das Ergebnis, immer die Angst im Nacken.
    Ne, mit dem Gedanken konnte und wollte ich mich einfach nicht anfreunden. Denn ich habe zwei Jungs. Für die wollte und will ich da sein.
    Allerdings war zu der Zeit unsere Familienplanung schon angeschlossen, sodass der Schritt gar nicht so schwer war.
    Ich wünsche dir ganz viel Glück und natürlich beste Gesundheit.
    Liebe Grüße Dörte

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    1. Ja, immer mit dieser Angst im Nacken lässt es sich nicht entspannt leben. Bei jedem kleinen Wehwehchen denkt man gleich an das schlimmst. Also ich kann deine Entscheidung, die Gebärmutter entfernen zu lassen, voll verstehen. Ein liebe Kollegin hat gerade auch den Brustkrebs besiegt. Da sie familiär vorgelastet ist, lässt sie sich im Oktober vorbeugend auch noch die Gebärmutter entfernen. Eine tapfere Frau. Du auch, liebe Dörte. Ebenso für dich viel Gesundheit und alles Gute. Grüße Cla

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  7. Eindeutig die richtige Entscheidung, auch wenn die Nachwirkungen (Po ect.) dich ein Leben lang begleiten, ist das besser, als mit einer Zeitbombe zu leben. Ich wünsch dir weiterhin viel Kraft und die Idee mit dem Kalender ist super. LG Renate (Glueckspilz232)

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    1. Liebe Renate, danke für deinen aufbauenden Kommentar. An die Nebenwirkungen am Po
      gewöhnt man sich. Ich empfinde es nicht mehr ganz so arg, wie noch kurz nach der Operation. Mein Vorhaben mit dem Kalender werde ich in der Silvesternacht auf alle Fälle durchziehen. ;)
      Herzlichen Gruß Cla

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  8. Guten Morgen liebe Cla,
    Ich hoffe, du bist schon auf dem Weg der Besserung. Ich kann gut verstehen, dass du dich zu dem Schritt der beidseitigen Amputation der Brüste entschieden hast. Im letzten Jahr hatte ich eine OP, über die ich mir lange den Kopf zubrachten habe. Kein bösartiger Tumor sondern ein gutartiger. Aber einer, der sich bei meiner Großmutter letztenendes in etwas bösartiges verwandelt hat und sie mit 56 aus dem Leben gerissen hat. Das Risiko war mir auch zu groß und sämtliche Begleiterscheinungen der Erkrankung waren unangenehm. Und ich habe meine Entscheidung nicht bereut. Es geht mir besser.

    Schön, dass du so offen mit dem Thema umgehst. Ein Thema, das viele von uns irgendwann betrifft und uns allen Angst macht. Denn Krankheiten machen vor niemandem hält und wenn es uns trifft, ist der Weg oft schwer und schmerzhaft.

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Liebe Andrea,
      dass sich ein gutartiger Tumor in einen bösartigen entwickelt kann, höre ich oft. Meine Meinung dazu: alles was nicht in meinen Körper gehört muss raus. Meine Bettnachhbarin im Krankenhaus hatte auch Brustkrebs. Ihr Arzt hat wohl schon vor einem Jahr "etwas" in ihrer Brust entdeckt und meinte, man solle es unter Beobachtung halten. Und jetzt ist es bösartiger Brustkrebs.Ich persönlich würde mich mit der Aussage "wir beobachten das" nicht zufrieden geben. Ich kann nachvollziehen, dass du den gutartigen Tumor entfernen lassen hast. Besonders mit der Vorgeschichte in deiner Familie. Schön, dass es dir jetzt besser geht.
      Grüße an die, liebe Andrea

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  9. Liebe Cla,

    aus meinem Bekanntenkreis ist eine junge Frau mit 36 an Brustkrebs verstorben, genau wie ihre Mutter, welche mit Anfang 40 starb. Diese junge Frau war Mutter von 4 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren.....
    Seither habe ich mehrfach darüber nachgedacht, was wäre wenn......
    Ich tendiere zu deiner Haltung: was weg ist, kann nicht mehr krank werden!
    Ob ich so stark wäre wie du, weiß ich allerdings nicht.
    Ich wünsche dir, dass es ausgestanden ist und du dich gut von diesen ganzen OPs erholst.

    Liebe Grüße

    Doro

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    1. Liebe Doro,
      die Geschichte deiner Bekannten stimmt mich traurig. Es gibt so viele bedauerliche Schicksale, gerade auch von jungen Menschen. Ich hoffe man findet in der Zukunft noch besser medizinische Möglchkeiten Leben zu retten.
      Danke, liebe Doro für deine herzlichen Worte. Gruß Cla

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  10. Gute Besserung und viel Kraft .
    Alles Liebe Tina

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  11. Morning Cla, I cant imagine how you are going through all this time but I can understand. Cancer is a bitch, a huge shit. I see it through my mom..she did a mastectomy as well and went through the chemiotherapy..I saw her losing her hair..her sense of being woman..is such a bad illness and I only have much admiration for women like u. Love you my friend, keep to stay strong and being positive, u are a winner and a super woman <3

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    1. Dear Lilli, a special big hug for your mother and you. Kisses Cla

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  12. Liebe Cla,
    ich wünsche Dir, dass es Dir bald wieder ganz gut geht. Deine Offenheit über dieses Thema zu sprechen, es zu einem Thema zu machen, das jeden betreffen kann, ist vorbildlich. Sie motiviert, die Brustkrebsvorsorge nicht schleifen zu lassen.
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Ja liebe Sabine, ich appelliere an alle Frauen da draußen:verpasst keine Brustkrebsvorsorge. Danke für deinen Genesungswünsche, liebe Sabine.
      Herzlichst Cla

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  13. Eine mutige Entscheidung und eine, die ich absolut nachvollziehen kann [nicht, dass das wichtig wäre ;)]. Die Vorstellung, sich bei jedem Ziehen in der Brust Gedanken machen zu müssen und das Gefühl zu haben, irgendwie mit einer -oder eher zwei- tickenden Zeitbomben rumzulaufen, muss furchtbar sein. Da hast du, denke ich, den besten Weg für dich gewählt, auch wenn ich da wahrlich nicht mit dir tauschen möchte und hoffe, dass so eine Entscheidung an mir vorbeigeht. Und ich bin finde es wirklich gut, dass du so offen mit dem Thema ungehst und das auch im Blog thematisierst. Danke.

    Alles Gute und vor allem weiterhin gute Besserung für dich!

    LG Anna

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    1. Liebe Anna,
      mit meiner Erkrankung offen umzugehen, war mir wirklich wichtig. Wenn ich nur einer einzigen Frau da draußen, die auch an Krebs erkrankt ist, mit meinen Berichten Mut machen konnte, hat sich meine Offenheit darüber gelohnt. Es kann jeden von uns betreffen, selbst oder im Umfeld. So eine Diagnose verändert erstmal das den Alltag und vielleicht das Leben. Man wird aus seinem warmen Nest geworfen. Grübelt, weint und macht sich sorgen. Ich bin sehr dankbar, dass ich nochmal so glimpflich davon gekommen bin. Ich weiß, es gibt ganz viele Menschen da draußen, die den Kampf gegen diese böse Krankheit verlieren.
      Danke liebe Anna, für deine Genesungswünsche. Ich freue mich darüber.
      Grüße Cla

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  14. Wishing you the best!
    Σιδερενια!!! As we say in Greece ;)

    http://beautyfollower.blogspot.gr/

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  15. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  16. Ich ziehe ebenfalls den Hut vor Deiner Offenheit, mit diesem Thema umzugehen und finde es wichtig, für sich einfach den Schritt durchgezogen zu haben, der für einen selbst am richtigsten erscheint - und das hast Du getan. 5 Operationen in diesem Jahr ... - Horror! Du bist echt tapfer!

    Was mich wirklich mal interessieren würde: Wie fühlt es sich eigentlich an (rein vom Körpergefühl her - die Psyche erwähntest Du ja), nicht mehr die eigenen Brüste vor sich her zu tragen? Irgendwie fremd, "kürzer", "abgeschnitten" oder relativ "normal". Oder ist es noch zu früh, das zu beurteilen?

    Ich drücke Dir weiterhin die Daumen, dass jetzt alles gut wird!
    LG
    Gunda

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    1. Hallo liebe Gunda,
      diese Frage bekomme ich öfters gestellt und habe darüber auch im Vorfeld nachgedacht.
      Nun, erstmal waren beide Brüste nach der Operation sehr angeschwollen und sehr fest. Die gerade aufgebaute ist es immer noch. Meine letzte OP liegt ja erst 10 Tage zurück. Die mit Eigengewebe aufgebaute Brust wird langsam weicher. Allerdings wahrscheinlich nie so weich wie eine wirkliche Brust. In den vergangenen drei Monate hat sich auch die Form der Brust verändert. Doch das hat mir der Chirurg angekündigt. Die frisch operierte Seite ist mit Silikon gefüllt und wie gesagt noch sehr geschwollen. Dazu kann ich noch nichts sagen. Was ich aber sagen kann: mein Busen steht 1A und das auch ohne BH. Im Moment muss ich übrigens noch einen festen Sport-BH tragen. Über diesen positiven Nebeneffekt freue ich mich natürlich. Aber ich denke, das habe ich mir nach all den Strapazen verdient. ;)
      Danke liebe Gunda, für deinen Kommentar. Viele Grüße Cla

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  17. Liebe Cla, den Gedanken hatte ich tatsächlich in den letzten Tagen immer wieder im Kopf, dass Du ja noch von einer OP im Herbst geschrieben hattest. Nun ist diese auch überstanden, Gott sei Dank. Na ja, jetzt hast Du wahrscheinlich wieder diese lästige Drainage als treue Begleiterin, oder? Aber das geht ebenfalls noch vorbei...

    Kein Mensch kann solch eine Situation einfach so ohne weiteres wegstecken - auch, wenn alles gut gegangen ist. Der Blick auf sich und auf das Leben ist dadurch ein anderer geworden. Das Wichtigste ist aber trotzdem: Hauptsache wieder gesund werden. Und ich finde, dass ein abgeklärter Humor ("Hintern auf der Brust" *grins*) definitiv einer der besten Wege ist, an die ganzen Sache heranzugehen.

    Liebe Cla, Respekt für das, was Du geschafft hast und noch eine unproblematische Heilung! Erhol Dich gut und erfreu Dich (hoffentlich) an dem teilweise schon so schönen, bunten Herbstlaub!

    Viele liebe Grüße

    Hasi



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    1. Liebe Hasi, danke, dass du an mich gedacht hast. Ich habe wirklich die liebsten und aufmerksamsten Leser überhaupt!
      Auch diesmal musste ich die Drainage mit nach Hause nehmen. Allerdings konnte sie schon vier Tage später entfernt werden.
      Du hast recht, eine Erkrankung ändert wirklich die Sicht auf vieles. Manchmal muss ich lächeln, wenn bei uns in der Firma Zickenkrieg entsteht, nur weil eine Abteilung mal wieder vergessen hat, Spülmaschine auszuräumen. Auf der anderen Seite wiederum schön, wenn besage Menschen keine schlimmeren Probleme haben. ;)
      Meinen Humor in all de Zeit beizubehalten, hat mir geholfen damit besser umzugehen. Lieber lache ich darüber, statt zu weinen.
      Ich danke dir herzlich für deinen unterstützenden Kommentar.
      Noch einen schönen Abend, Gruß Cla

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  18. Liebe Cla ich wollte dir schon ganzn oft einen Kommentar hinterlassen, aber irgenwie wurde es nie etwas. Jetzt aber. Ich finde es das du darüber schreibst. Es gibt einfach zu viele Themen, die immer noch zu wenig in der Öffentlichkeit stehen. Ich kann deine Ängste gut verstehen, zwar bin ich nicht selber erkrankt, aber in mehrere in meinem sehr engen Umfeld. Mit der ständigen Angst muss man umgehen lernen und das ist glaube ich gar nicht so einfach. Erst kürzlich mussten wir uns von jemanden viel zu früh verabschieden. Daher war die Entscheidung die du getroffen hast ein großer Schritt. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Menschen die dich in deiner Umgebung unterstützen. Ich hoffen wenn wir uns demnächst einem Wiedersehen, dass etwas Zeit für ein nettes Gespräch bleibt.
    LG Petra

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    1. Liebe Petra,
      ich freue mich von dir zu lesen. Danke für deine aufbauenden Worte. Es fällt sicher nicht immer leicht, damit offen umzugehen. Das verstehe ich auch. Mir hat es persönlich, neben all der Unterstützung von Familie, Freunden und auch Bloglesern, sehr geholfen.
      Ein erneutes Zusammentreffen mit dir, würde mich auch freuen. Noch einen schönen Abend, liebe Petra.

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  19. Liebe Cla,
    Du bist eine so toughe und bewundernswert starke Frau! Dein Galgenhumor bliebe anderen im Halse stecken. Deine offene Art, mit diesem Thema umzugehen ist großartig. und wenns mal einen schlechten Tag gibt, dann immer raus mit dem Frust! Schrei! .... Oder kauf Schuhe! Egal. Und Eines weiß ich: Du schaffst das!!!!!
    Fühl Dich gedrückt!
    Anja

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    1. Liebe Anja,
      du kennst mich inzwischen gut und weiß was mir hilft: mein Galgenhumor und ganz viele Schuhe. Taschen aber auch. ;)
      Ich drücke dich, lieben Gruß Cla

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  20. Fabulous post

    Love Vikee
    www.slavetofashion9771.blogspot.com

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  21. Liebe Cla, ich bin froh, dass du alles überstanden hast und drück dich ganz fest! GLG Ute

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    1. Vielen lieben Dank, Ute. Ich freue mich über deinen Kommentar.
      Grüße, Cla

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  22. Wie gut, dass Du nun alles hinter Dir hast liebe Cla. Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft und weiterhin gute Genesung. Vermutlich hätte ich genauso gehandelt. Im Oktober habe ich einen Termin zur Mammographie. Mache ich regelmäßig. Vorsorge ist so wichtig.

    Liebe Grüße Sabine

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  23. Gute Besserung und viel Kraft, liebe Cla.
    Gesundheit ist da A und O!!
    Alles andere lässt sich regeln.

    Liebe Grüße Frank........

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  24. I know someone very close to me who the cancer did get so to conquer it and go through the procedure with strength like you did its hope that this monster cannot get what it wants. I thank god I was able to read this and see that you will not let it beat you down you are on the right road of recovery and you could set goals in enjoying every moment of your life celebrate doll you deserve it.

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  25. Liebe Cal,
    eine mutige Entscheidung. Ich wünsche dir weiterhin gute Genesung.
    Ich war vor 14 Jahren selber beidseitig an Brustkrebs erkrankt. Links "lediglich" ein DCIS. Die rechte Brust, mit bösartigem Tumor Typ II wollte man mir damals abladieren. Ich habe mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt und mich dafür entschieden, mit dem Risiko eines Rezidivs zu leben. Ich war und bin bis heute in regelmäßiger Kontrolle und habe - Gott sei Dank- bis heute keinerlei Auffälligkeiten.
    Ich kann aber auch deine Entscheidung nachvollziehen, für mich wäre sie jedoch der falsche Entschluss gewesen.
    Liebe Grüße
    Susann

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    1. Liebe Susann,
      eine mutige Entscheidung, die ich auch nachvollziehen kann. Der Weg in beide Richtungen ist nicht einfach. Wir beide können das beurteilen. Ich wünsche auch dir alles Gute weiterhin.
      Ganz lieben Gruß Cla

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  26. Liebe Cla,

    schon lange sehe ich mir Deine Blogg an und bewundere deine schlichten schicken Outfits.
    Auch Deine Berichte über die Vorstufe zum Krebs habe ich verfolgt. Ich freue mich sehr für dich, dass du jetzt alles gut und gesund überstanden hast.

    Liebe Grüße, Julia

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  27. Liebe Cla, jetzt komme ich endlich dazu meinen Senf zu diesem ernsten Thema zu schreiben. Ich kann dich nur darin bestärken, weiter öffentlich dazu Stellung zu nehmen. Ich weiß aus meiner eigenen Krebsgeschichte, wie sehr man dadurch anderen Betroffenen helfen kann, die ihre Geschichte nicht so gut verarbeiten können. Ich wünsche dir von Herzen alles, alles Gute. Liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

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  28. Liebe Claudia,
    vor kurzem wurde bei mir ein Stimmlippenkarzinom festgestellt. Bin operiert und heilfroh: Das Karzinom (aber auch ein komplettes Stimmband) wurde komplett entfernt werden. Auch wenn ich nur noch leise und krächzend sprechen kann, es war noch früh genug und der Krebs fürs erste verjagd und das ist das Wichtigste. Ich kann deine Vorsichtsmaßnahme gut verstehen und hätte mich wahrscheinlich auch so entschieden.
    Das du (genau wie ich) so offen damit umgehst finde ich nicht nur gut, sondern wichtig. Es ist gut andere Frauen zu sensibilisieren, damit jegliche Vorsorge getroffen wird.
    Und..., ja, die Operationen sind schlimm, die Auswirkungen auch. Für mich, und wahrscheinlich auch für dich, ist das, was die Krankheit mit unserer Psyche macht, noch viel schlimmer.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und dass du in nicht allzu langer Zeit dieses Schreckgespenst aus Deinem Kopf verbannen kannst.
    Ganz liebe Grüße
    Karin

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    1. Liebe Karin,
      auch für dich weiterhin viel Kraft. Ja du hast recht, bei uns ist nicht nur der Körper erkrankt, sondern dadurch auch die Psyche. Das wollte ich zu beginn gar nicht so wahrhaben. Doch ich merke das jetzt erst richtig. Aber ich arbeite daran.
      Wir sind starke Frauen, das lese ich aus deinen Zeilen heraus. Wie schön, dass man auch bei dir den Karzinom rechtzeitig festgestellt hat und dementsprechend handeln konnte. Ich wünsche dir alles, alles Gute.
      Herzlichen Gruß Cla


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