Wie Dankbarkeit dich glücklicher machen kann

Also, eigentlich gehöre ich ja nicht zu den Menschen, die sich über das Wetter beschweren. Warum auch? Wir haben sowieso keinen Einfluss darauf. Doch Anfang Juli hat der Sommer in den meisten Teilen von Deutschland etwas geschwächelt. An einem Tag, der eh nicht so dolle bei mir gelaufen ist, habe ich mich doch mal etwas genervt über den bedeckten Himmel ausgelassen. Die Antwort meines Gegenübers hat mich allerdings schnell wieder aufgemuntert. Er meinte ,,Sommer findet im Kopf statt“! Recht hat er und ich war dem jungen Mann dankbar für die Erinnerung, dass alles eine Frage der Einstellung ist. Und genau um dieses Thema geht es heute: Dankbarkeit und warum sie uns glücklicher machen kann.

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Generell würde ich mich als einen sehr dankerfüllten Menschen bezeichnen. Mein Leben und das was dazugehört, weiß ich mehr als zu schätzen. Schon allein das Glück zu haben, in Deutschland geboren zu sein, macht mich ausgesprochen dankbar. Das ist von mir nicht nur so dahingesagt. Wir haben in Deutschland keine Kriege und keine Hungersnot, wie in vielen Teilen dieser Erde. Wir müssen nicht mit wenigen Habseligkeiten und unserer Familie in ein anderes Land fliehen. Allein dafür könnte ich täglich drei mal laut Ave-Marie singen. Auch durch die Corona-Krise kommen wir im Vergleich zu anderen Ländern einigermaßen glimpflich davon. Ich denke, wir hier in Deutschland können uns in vielerlei Hinsicht wirklich glücklich schätzen.

Ebenso weiß ich meine Gesundheit und die meiner Lieben zu würdigen. Oftmals nehmen wir, solange wir keine gesundheitlichen Probleme und Schmerzen haben, unseren Körper als selbstverständlich hin. Doch auch dafür, welche guten Dienste unser Körper leistet, sollten wir dankerfüllt sein. Vielleicht bin ich hier etwas feinfühliger als viele andere, weil ich eben 2016 diesen gravierenden Einschnitt auf meine Gesundheit hatte. Die unter euch, die auch schon schwere Erkrankungen hinter sich haben, oder aktuell damit kämpfen müssen, wissen vielleicht was ich damit meine. Wer einmal so eine Krise bewältigt hat, wird ewig für die Gesundheit dankbar sein.

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Es gibt aber auch viele kleine Dinge, für die wir immer wieder dankbar sein können. Oftmals geht der Fokus darauf im Alltag verloren. Wir sind den ganzen Tag im Stress und nehmen uns kaum Zeit auf wunderbare Dinge zu achten. Wir konzentrieren uns vielmehr auf die negativen Ereignisse und auf das, was wir nicht haben, statt auf das vorhandene.

Doch wenn wir uns nur darauf fokussieren was uns fehlt, werden wir nie zufrieden sein. Denn sobald wir das Gewünschte erreicht haben, streben wir nach was Neuem. Dabei bringt es uns mehr Erfüllung das Gute im Leben wahrzunehmen, welches wir bereits besitzen. Das können ganz banale Sachen sein, wie Strom, fließendes Wasser und unsere täglichen Mahlzeiten. Es gibt Länder, in denen das alles keine Selbstverständlichkeit ist.

Wer in der Lage ist, Dankbarkeit zu empfinden, sorgt für mehr Optimismus und Zufriedenheit für sich selbst. Dankbar sein zu können, hilft uns  neben den Herausforderungen des Lebens, immer noch die positiven Aspekte zu sehen und genau das ist es, was uns positiv gestimmt bleiben lässt. Darüber, dass Dankbarkeit und Wertschätzung sogar das Immunsystem stärken, will ich erst gar nicht sprechen.

Dankbar zu sein, kann man durchaus erlernen, indem man z.B. ein Dankbarkeitstagebuch führt, in welches täglich die besonderen Erlebnisse, die man schätzt, eingetragen werden. Wer zu faul zum Schreiben solch eines Buches ist, kann das auch gedanklich jeden Abend kurz vor dem Einschlafen machen. Aber auch im Alltag können wir uns Dinge in Erinnerung rufen, für die wir dankbar sind. Ähnlich wie bei einem Weckruf im Handy, können wir Dankbarkeitshinweise nutze, um uns bewusst zu überlegen, was uns an dem Tag Schönes widerfahren ist, für das wir Dankbar sind.

Als Erinnerungsstütze kann z. B. die rote Ampel im Straßenverkehr oder das Händewaschen (machen wir ja eh gerade noch öfters als sonst) dienen. Wofür wir uns entscheiden, ist letztendlich egal. Jede Art von kleinen Remindern helfen uns dabei, die Dankbarkeit zu festigen, und um so mehr wir üben, desto einfach wird es, diese zu empfinden.

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Für meine tägliche Erinnerung an meine Dankbarkeit, habe ich bei uns in der Firma einen Post-it an die Innenseite der Damentoilette gehängt (warum nicht das stille Örtchen nutzen, um sich zu besinnen). Ebenso eine Erklärung dazu für meine Kolleginnen. Vielleicht möchten sie ja ebenso diesen Dankbarkeitshinweis nutzen wollen, um für einen Moment inne zu halten. Die Kolleginnen, die mit mir darüber gesprochen haben, fanden die Idee super.

Leider fühlte sich wohl die ein oder andere durch diesen kleinen Zettel in der Toilettenkabine belästigt. Nach ein, zwei Wochen war die Erinnerungsstütze weg. Die Putzfrau hat ihn mit Bestimmtheit nicht entfernt. Im ersten Moment habe ich mich darüber geärgert und wollte wissen, wer dafür verantwortlich war. Doch dann habe ich mich eines Besserem besinnt. Ich brauche diese Erinnerung eigentlich gar nicht, da ich eh mein Leben und alles was dazugehört zu schätzen weiß. Mir hat eher die Person leid getan, die sich durch so einen kleinen Zettel an der Tür belästigt gefühlt hat. Der Dame empfehle ich, sich ein wenig in Dankbarkeit zu üben.

Wart ihr heute schon für etwas dankbar? Jeder Tag bietet unendliche Möglichkeiten, dankerfüllt zu sein. Ich habe mich heute morgen schon bei mir selbst bedankt, weil ich es nach dem Aufstehen geschafft habe, eine 10 minütige Yogarunde durchzuführen. Genau diese 10 Minuten, machen für mich den Unterschied am Ende des Tages.

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Die Weisheiten über Dankbarkeit habe ich nicht mit dem Löffel gefressen. Meine Einstellung dazu, prägt sich durch meine Erfahrungen in der Meditation. Doch Gedanken darüber mache ich mir immer mal wieder. Auch 2017 erzählte ich euch, wofür ich alles dankbar bin. Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit und wenn wir zufrieden sind, können wie unser Glück mehr schätzen.

Solltet ihr noch weiterlesen wollen: Bei meiner Blogger-Freundin ,,Die Modeflüsterin“ gibt es heute eine tolle Aktion mit vielen Bloggerinnen. Die Damen zeigen heute und in den nächsten 2 Wochen ihre liebsten Sommer-Outfits.

Pullover: H+M
Kleid: Zara
Sneakers: Candice Cooper
Tasche: Chanel
Kette: Runte-Schmuck

So ein knalliger oranger Pullover ist natürlich ein schöner Hingucker. Bei Breuninger* findet ihr einen vergleichbaren. Und wenn wir schon bei Orange sind, bei Breuninger habe ich auch noch einen richtig tollen Seidenrock* in dieser Farbe entdeckt. Meine Sneaker gibt es bei Görtz* 30% reduziert. Fehlt euch noch ein Slipdress im Schrank? Bei Mytheresa* gibt es schöne Kleider. So ein Slipdress ist bei den angesagten Temperaturen auch noch sehr angenehm zu tragen.
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16 Kommentare

  1. EvelinWakri
    August 2, 2020 / 7:22 am

    Liebe Cla,
    danke für diesen Beitrag! Deine Zeilen haben den Anstoß gegen, wieder mal über meine derzeitige Situation nachzudenken und ich werde in nächster Zeit, wieder mehr auf in mich gehen und vielleicht hilft es auch meine Unruhe und Ängste loszulassen. Denn im Prinzip mit mehr Dankbarkeit, dass bin ich ja weil ich überhaupt noch da bin, fällt es leichter Lösungen zu finden.
    Schön dass Du zum Nachdenken anregst und ja wir könne Dankbar sein,wie und wo wir leben.
    Ganz liebe Grüße
    Evelin

    • claudia
      Autor
      August 3, 2020 / 12:45 pm

      Liebe Evelin,
      schön, wenn ich dich zum Nachdenken anregen konnte. Auch ich brauche ab und an ein Anstoß, um mich daran zu
      erinnern, wie gut es mir eigentlich geht. Im Alltagsstress oder bei Sorgen, steht es uns aber auch zu, uns erst mal auf
      das problem zu konzentrieren. Denn auch das will ja aufgearbeitet werden.
      Ich schicke dir ganz ganz liebe Grüße und wünsche dir alles Gute
      Cla

  2. August 2, 2020 / 10:35 am

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich muss mich selbst immer daran erinnern, für die kleinen Dinge dankbar zu sein, die in anderen Ländern viel gravierender sind..überhaupt genug zu essen zu haben, nicht mit dem Gefühl aus einer Tasche leben zu müssen und einen festen Standort zu haben wo ich mih zuhause fühle! Danke für den netten Reminder!

    • claudia
      Autor
      August 3, 2020 / 12:48 pm

      Viele Dinge nehme wir als zu Selbstverständlich, einfach weil wir es so von Geburt aus kennen.
      Dabei ist allein das schon ein Grund dankbar zu sein – in Deutschland/Europa zu leben
      Schöne Grüße liebe Petra

  3. August 2, 2020 / 11:01 am

    Liebe Cla,
    Das ‚Problem‘ mit der Dankbarkeit ist bei einigen oft, dass sie mit materiellem verbunden ist oder man sich zu sehr aufs negative beschränkt.
    Ich bin auch jeden Tag dankbar- zu 85% schreibe ich abends in meinen Kalender drei Dinge, die mich froh gemacht haben, egal wie sehr. Das kann vieles sein: der Duft des Kaffees, das Blau des Himmels, nette Worte, ein Lächeln. Es ist schön zu lesen, dass es dir genauso ergeht, denn ich finde, das gibt es zu selten.
    Ansonsten: ich teile deine Worte: auch ich bin froh, in diesem Land zu leben und ich feiere dich dafür, dass du es sagst. (Es ist wie mit der Dankbarkeit, auch zu selten erwähnt)
    Toller Post, mit viel positivem Wums! Ich like.
    Hab einen tollen Tag mit Sommer im Kopf und draußen,
    Nicole

    • claudia
      Autor
      August 3, 2020 / 12:51 pm

      Liebe Nicole,
      genau die Dinge, die du aufzählst lösen bei mir auch ein Glücksgefühl aus. Meinen täglichen Kaffee trinke ich eigentlich nur, weil mir
      dieses Ritual ein gutes Gefühl gibt.
      Wie ich gesehen habe, hast du auch gerade einen besonders schönen Sonntagspost. Toll geschrieben!
      Lieben Gruß
      Cla

  4. Hasi
    August 2, 2020 / 6:02 pm

    Dankbarkeit und Achtsamkeit gehen ja irgendwie Hand in Hand. Und beides erfüllt uns mit Zufriedenheit, Positivität und dem Leben im Hier und Jetzt. Man kann also nur gewinnen. Die Idee mit den Post-it’s auf der Toilettentür habe ich sehr toll gefunden. Und durchaus treffend, stell Dir mal vor, wenn sich endlich eine tagelange massive Verstopfung löst oder die volle Blase erlöst ist … ufff…Dankbarkeit …😉… Jedenfalls sollte Dein klug geschriebener Text, dem ich voll und ganz zustimme, zur Pflichtlektüre für alle Dauerjammerer werden. Auch dieser Hinweis auf die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten wie Wasserversorgung und Strom – das denke ich mir nämlich auch immer wieder. Oder Verkehrsmittel. Früher waren die Menschen ewig und oft sehr beschwerlich unterwegs, um von A nach B zu kommen. Jetzt steigen wir ein in Bus, Bahn, Auto, Flugzeug. Alles nicht selbstverständlich…!
    Ich freue mich über Deinen schönen Denkanstoß zum Sonntag und schicke liebe Grüße
    Hasi

    • claudia
      Autor
      August 3, 2020 / 12:55 pm

      Hihi… muss gerade Lachen. In der Tat, kann der Toilettengang ein befreiendes Gefühl sein. 😉
      Über Dauernörgler kann ich auch ein Lied singen. Allein die eine Kollegin, die sich fast jeden Morgen aufregt, wenn
      die Spülmaschine 10 Minuten zu spät ausgeräumt wird. Solche Menschen habe mich sich selbst ein Problem.
      Danke liebe Hasi, für deinen schönen Kommentar. Du bringst ich auch oft zum Nachdenken.
      Grüße
      Cla

  5. August 2, 2020 / 8:19 pm

    Ich denke dieser Tage ist Dankbarkeit das A und O. Dankbar bin ich, dass es uns nicht so hart wie andere Länder getroffen hat, dass wir nie den harten Lockdown hatten, sondern dankbar die Natur genießen konnten und können.
    Dankbar für Gesundheit ganz besonders, weil ich jetzt schon 2 x kurz davor war meinen Liebsten zu verlieren.
    Wer sich von so einem Zettel gestört wird gehört vielleicht zu den gestörten Demonstranten, die kein bisschen Dankbarkeit empfinden, sondern hauptsächlich meckern wollen, um des Meckerns willen…

    • claudia
      Autor
      August 3, 2020 / 1:02 pm

      Dafür, dass wir einigermäßen glimpflich mir bei der Corona-Krise wegkommen, bin ich auch dankbar.
      Ärgerlich, wenn Demonstranten nicht nicht an die Maskenplicht und Abstandsreglung halten und
      dadurch unsere Lockerungen auf’s Spiel setzten. Unsere Nachbarstadt Offenbach ist kurz davor, dass
      wieder alle Restaurants schließen müssen.
      LG Cla

      • Claudia
        August 3, 2020 / 2:14 pm

        Hallo liebe Cla,
        so ein schöner Post von dir. Deine Kollegin, die den Zettel entfernt hat, gut, muss man nicht verstehen. Ich tu’s nicht.

        Du schreibst, in Offenbach stehen evtl. wieder Restaurantschließungen bevor? so was das macht mich nur wieder wütend. Hätte man nicht einen Sommer das Reisen aussetzen können? Wir leben hier ja nicht in der Hölle, so dass man es nicht hier aushalten kann. Die Zuhausegebliebenen werden bestraft. Und wenn ich nach Berlin gucke, mir fehlen die Worte. Ist doch Mist so was.

        Herzliche Grüße
        Claudia

        • claudia
          Autor
          August 4, 2020 / 8:31 am

          Guten Morgen liebe Claudia.
          sehr aufmerksam von dir. Ja, auf den Fotos sind meine Haare kürzer und frisch gesträhnt. Die Bilder sind vor ca. zwei Monaten entstanden.
          Der nächste Termin steht bereits wieder an. An meinen Friseurterminen merke ich, wie schnell die Zeit vergeht. 🙂
          Ganz lieben Gruß
          Claudia

      • Claudia
        August 3, 2020 / 2:16 pm

        PS:
        Du warst beim Friseur? Deine Haare kommen mir kürzer und etwas dunkler vor. Steht dir sehr gut!

  6. Iris Lingen
    August 3, 2020 / 8:35 pm

    Liebe Cla,
    ich lebe tatsächlich auch sehr bewusst und bin jeden Tag dankbar fürs hier und jetzt.
    Für mich ist Glück die Abwesenheit von Ungück.Danke fürs nochmal drüber nachdenken Cla.
    Liebe Grüße Iris

    • claudia
      Autor
      August 4, 2020 / 8:32 am

      Danke für den schönen Satz ,,Glück ist die Abwesenheit von Unglück“. Gefällt mir sehr.
      Grüße Claudia

  7. Angelika
    August 5, 2020 / 3:11 pm

    Liebe Cla,
    mit Deinem Artikel hast vollkommen recht!
    Und dann führst mich mit dem orangenen Pulli auch noch in Verführung …
    lg
    _coralie17_ (Angelika)

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