10 Dinge die ich mir von einem Hotel wünsche

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Mit das Schöne am Bloggen, sind für mich die Reisen. Doch auch ohne Blog bin ich in den letzten Jahren vermehrt unterwegs. Ich weiß gar nicht warum mich das Fernweh so spät gepackt hat. Ich musste über 50 werden, um das Reisen für mich zu entdecken. Vielleicht will mein Unterbewusstsein so einiges nachholen, was ich in jungen Jahren verpasst habe. Zum Reisen gehören dann auch logischerweise die Übernachtungen in Hotels. Meistens jedenfalls, Camping wäre auch ehrlich gesagt nicht mein Ding. Fast ein wenig schade finde ich es, wenn ich für ein Blogprojekt nur ein Tag unterwegs bin und es für mich am gleichen Tag zurückgeht. Ich schlafe zwar am liebsten in meinem eigenen Bett, doch es ist für mich spannend immer wieder neue Hotels kennenzulernen. Jedes mal wenn ich weiß, für eine Kooperation ist eine Übernachtung in einem Hotel notwendig, schaue ich mir das Haus vorab schon mal im Internet an. Informiere mich, wie die Zimmer aussehen, die anderen Räumlichkeiten des Hotels und welchen Service sie anbieten. Selbst wenn ich diese aus Zeitgründen eh nicht nutzen könnte. Durch meine Aufenthalte in unterschiedlichen Hotels habe ich ein Gespür dafür entwickelt, auf was ich bei einem Hotel Wert lege, um mich so gut wie möglich wie Zuhause zu fühlen. Hier meine 10 Punkte, die ich mir von jedem Hotel mir wünsche.

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  • Oberstes Gebot ist Sauberkeit. Mag sein, dass ich besonders pingelig bin, was die Sauberkeit und Hygiene angeht. Doch wenn ich merke, ein Hotelzimmer ist nicht sauber und rein, fühle ich mich nicht wohl. Deshalb inspiziere ich gleich bei Eintritt in das Hotelzimmer das Bad und das Bett
  • Und wenn wir schon beim Bad sind: bitte pro Person 3 Handtücher. Ich brauche ein Duschhandtuch, ein kleines für die Hände und ein Handtuch für Gesicht bzw. nach dem Haarewaschen
  • Persönlichkeit! Eine kleine Aufmerksamkeit in Form von was Süßem, Obst oder einer handgeschrieben Willkommenskarte mit meinem Namen darauf, zeigt die Liebe zum Detail. Eine schöne Erfahrung machte ich vor ein paar Wochen im Radission Blu in Hamburg. Eine Stunde nach meinem Einchecken wusste der nette Herr an der Rezeption immer noch meinen Namen, als ich ihn ansprach
  • Vergrößerungsspiegel im Bad. Ohne bin ich beim Schminken aufgeschmissen. Man sollte meinen, das gehöre zum Standard. Doch in Cannes hatte ich ein Hotel, das leider kein Vergrößerungsspiegel bot. Make-up auflegen gestaltete sich gar nicht so einfach. Da das Hotel ein hippes Hotel für junge Leute ist, geht man vielleicht davon aus, dass die jungen Hotelgäste noch gute Augen haben. Seitdem führe ich immer meinen eigenen Spiegel im Gepäck – mit 10-fache Vergrößerung.
  • Frühstück ist meine wichtigste Mahlzeit. Zuhause frühstücke ich zwar überwiegend mein selbstgemachtes Müsli mit Obst, doch von einem Frühstück im Hotel erwarte ich mehr. Es ist ein Ritual von mir, das Frühstück im Hotel ausgiebig zu genießen. Gerne stehe ich dafür sogar früher auf. Meistens starte ich mit etwas herzhaftem und gehe dann zum Süßen über. Wenn des dann noch Waffeln oder Pfannkuchen gibt, bin ich überglücklich. Am liebsten sind mir Frühstücksbuffets, und die sollten mit System zusammengestellt sein. Alles Kreuz und Quer überfordert mich in den Morgenstunden.
  • Eine Auswahl an Bio-Produkten finde ich auch immer fein. Ebenso laktosefreie Milch. Fast jeder 2. hat doch heutzutage Laktoseintoleranz, da sollte das Angebot selbstverständlich sein. Schön fand ich, dass ,,Das Kranzbach“ regionale Lebensmittel anbietet
  • Kostenloses Wlan gehört für mich zum Service. Bis auf das Hilton in Berlin hatte ich das eigentlich bisher immer. Im Hilton zahlt man dafür oder wird Mitglied im Hilton Club, dann ist es kostenfrei. Vielleicht haben sie es ja inzwischen geändert. In der Regel haben Hotels grundsätzlich einen Föhn im Bad. Doch zu 99% sind die für meine Bedürfnisse  unbrauchbar. Die Leistung, die diese Standardföhns bieten, ist vergleichbar mit einem Drüberpusten von einem Kleinkind. Also wenn es mein Gepäck erlaubt, nehme ich immer meinen eigenen Föhn mit
  • Toll finde ich, wenn es ein Bügeleisen im Zimmer gibt . Das benötigte ich unlängst in Köln für meine Leinenhose. Und siehe da, das Radisson Blu, Köln hatte eins
  • Ein frisch überzogenes Bett im Hotel ist für mich Selbstverständlichkeit. Allerdings werden in der Regel die Zierkissen und die Überdecken nicht jedesmal gewechselt. Deshalb lege ich bei Ankunft diese Garnitur immer gleich zur Seite
  • Nice to have ist ein Wasserkocher im Zimmer, dazu ein paar Teebeutel und Instantkaffee. Morgens wenn ich aufstehe brauche generell immer erst mal einen Tee. Den genieße ich dann  beim Fertigmachen. Das ist schon fast ein kleines Ritual von mir. Über eine Flasche Trinkwasser im Zimmer freue ich mich ebenso

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Mittlerweile war ich in diversen Radisson Blu Hotels. Alle haben meine o.g. Wünsche an ein Hotel erfüllt. Besonders für Städtetrips bieten sich die Radisson Blu Häuser an. Wer es lieber günstig mag, ist bei Städtereisen auch in einem Motel One gut aufgehoben. Für wenig Geld hat man Sauberkeit und guten Service. Beim Frühstücksbuffet gibt es zwar keine Waffeln bzw. Pfannkuchen, doch die Auswahl ist ausreichend und vielfältig.

Gerne würde ich behaupten ein Hotel ist für mich top, wenn ich dort gut und erholt aufwache. Doch das wäre nicht fair, da ich generell an Schlaflosigkeit leide. Wenn ich nicht einmal Zuhause ins Land der Träume finde, kann ich das auch von einem fremden Bett nicht erwarten. Doch der feine Unterschied macht es für mich aus. Denn man kann auch bequem liegend eine schlaflose Nacht verbringen. Eine nette Lösung gegen Schlafprobleme bietet ,,Das Kranzbach“ an. Gerne kann man sich an der Rezeption ein Wärme und Trost spendendes Schlafkissen, gefüllt mit Kräutern, holen. So kam es, dass ich nachts um 3 Uhr in ein nettes Gespräch mit dem Nachtportie des Schlosshotels führte. Im wunderbaren Kranzbach durfte ich Anfang April ein paar Tage verbringen. Oft denke ich an die schöne Zeit zurück. Das Hotel gehört zu den attraktivsten Wellness Hotels in Bayern. Es ist schon was ganz besonderes in so einem imposanten Schloss zu nächtigen. Die Auswahl an Aktivitäten, Wellness und Workshops ist riesig. Das Haus bietet sich perfekt für alle an, die sich alleine, mit Partner oder in einer Gruppe eine Auszeit gönnen wollen. Kranzbach steht für mich für Ruhe und Erholung auf unvergessliche Weise.

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Wenn ihr auf der Suche nach außergewöhnlichen Hotels seid, kann ich euch auch noch das ,,Lösch für Freunde“ an’s Herz legen. Was macht für euch ein gutes Hotel aus?

12 Kommentare

  1. August 12, 2018 / 8:46 am

    Die Punkte unterschreibe ich sofort. Ich mag ähnliche Dinge, wenn ich im Hotel bin und meist treffe ich es so an, wie du es beschreibst. Nur der Vergrößerungsspiegel fehlt oft, was ich sehr schade finde, da ich zunehmend schlechter sehe.
    In jungen Jahren bin ich vor allem preiswert gereist, da waren meine Ansprüche weniger hoch. Dafür habe ich dann auch wenig gezahlt. Denn mein Reisegen, das ich von meinem Vater geerbt habe, war immer schon vorhanden.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • claudia
      Autor
      August 13, 2018 / 9:43 am

      Guten Morgen liebe Andrea,
      mein Reisegen habe ich leider erst spät entdeckt. Doch ich war als junge Frau ähnlich wie du, da musste ich hauptsächlich auf die Kosten schauen. Im Internet nach Hotels schauen, war damals noch nicht so möglich. Da hat man Reiseprospekte geblättert. 😉
      Lieben Gruß Cla

  2. August 12, 2018 / 9:15 am

    I love to stay in hotels! I think it is very important that it is clean and that they have good good!

    • claudia
      Autor
      August 13, 2018 / 9:44 am

      definitiv dear Nancy!!

  3. Claudia
    August 12, 2018 / 9:51 am

    Hallo Cla,
    das ist wirklich ein schönes Hotel, sieht einladend aus.
    An erster Stelle bei einem guten Hotel steht bei mir Ruhe. Die Zimmer sollten auf keinen Fall hellhörig sein und ich möchte nicht hören, wenn Gäste nachts im Flur durch die Gänge rauschen. Klar, Sauberkeit ist wichtig, und am besten ein Pool in angenehmer Größe, Wasserkocher ist immer gut, ein kleiner Obstkorb zur Begrüßung auch. Beim Frühstücksbuffet habe ich keine großen Ansprüche, aber eine Vesper, die man mitnehmen kann, finde ich gut. Wie gesagt, ruhige Zimmer haben für mich oberste Priorität. Wenn dann noch der Ausblick stimmt, super. Ganz schön viele Ansprüche, aber du hast ja gefragt. 😉

    Ansonsten ist mir in einem längeren Urlaub sogar eine Ferienwohnung lieber, dann brauche ich kein Hotel.

    Viele Grüße,
    Claudia

    • claudia
      Autor
      August 13, 2018 / 9:51 am

      Liebe Claudia,
      den Punkt mit der Geräuschskulisse habe ich ganz vergessen. Aber du hast recht, dir Gäste im Nebenzimmer will ich auch nicht unbedingt hören. Da kam mir schon so einiges
      zu Ohren. 😉 Vesper zum Mitnehme ist auch praktisch. Das bietet z.B. das Radisson Blu in Hamburg.
      Und bei Urlaub mit der ganzen Familie ist eine Ferienwohnung tatsächlich die bessere Lösung.
      Herzlichen Gruß Cla

  4. Christina
    August 12, 2018 / 10:18 am

    Oh ja, ich stimme dir voll und ganz zu! Ich übernachte beruflich bedingt relativ häufig in Hotels und die Unterschiede sind teilweise gravierend. Oft sind es die kleinen Annehmlichkeiten, wie die handgeschriebene Begrüßungskarte, die einen Aufenthalt besonders machen. Ich finde Teppichböden in den Zimmern ganz furchtbar und bevorzuge möglichst Hotels mit Hartböden bei der Buchung. Ansonsten habe ich immer Schläppchen dabei, damit ich nicht barfuß laufen muss. Auch benötige ich meist mehr als eine Kleiderstange mit 2 Bügeln um meine Kleidung zu verstauen. So stylish und modern wie manch ein Design-Zimmer aussieht, so unpraktisch ist dann oft der (nicht vorhandene) Schrank.
    Liebe Grüße, Christina

    • claudia
      Autor
      August 13, 2018 / 10:21 am

      Liebe Christina,
      ich dachte, nur ich hätte diesen Fimmel mit den Schläppchen! Die habe ich grundsätzlich dabei, denn ich mag mit meinen Füßen die Böden in Hotels überhaupt
      nicht betreten. 😉
      Schöne Grüße Cla

  5. Eva
    August 12, 2018 / 12:23 pm

    Ich stimme dir in allem zu.
    Schmuddelig geht gar nicht und ich will die gebuchte Leistung, also falls Zimmer mit Aussicht gebucht wurde, möchte ich die auch haben.
    Und auch ich reise seit Jahren nur noch mit eigenem Schminkspiegel.
    Und mit meinem kleinen Hirsekissen (ohne kann ich nicht schlafen 🙈).
    Und mit meinem eigenen Föhn.
    Wie Christina meide ich Teppichböden, bei mir oft ein Kriterium, ein Zimmer nicht zu buchen.
    Grundsätzlich mag ich kleinere, charmante Hotels lieber als grosse Kästen, die zu einer Kette gehören, vor allem für etwas längere Aufenthalte.
    Ich wende jeweils viel Zeit für Recherche auf, um das ultimative Domizil zu finden.
    Umso höher sind dann auch die Erwartungen…..
    Allerdings habe ich, dank Google Earth und auch dank Bewertungen und Fotos von Reisenden, schon länger keinen Missgriff mehr gemacht, zum Glück.

    Liebe Grüsse und schönen Sonntag noch!
    Eva

    • claudia
      Autor
      August 13, 2018 / 10:25 am

      Hallo liebe Eva,
      generell mag ich auf Hotelböden nicht Barfuß laufen und habe auch immer meine Schläppchen dabei. Ich dachte nicht, dass es damit so vielen ähnlich geht. 😉
      Bewertungen schaue ich mir auch immer gerne an. Und die Idee mit dem Hirsekissen werde ich übernehmen. Danke für die Inspiration.
      Grüße
      Claudia

  6. Heike S.
    August 12, 2018 / 7:43 pm

    Die genannten Kriterien sind allesamt ein Muss.
    Gottseidank ist „unser“ Hotel nicht in deiner Liste und bleibt ein Geheimtipp 😉
    Liebe Grüße
    Heike S.

  7. August 22, 2018 / 11:37 am

    Unterschreibe fast alle dieser Punkte! Mir ist vor allem die Sauberkeit extrem wichtig und die Überdecken und Zierkissen zu entfernen, ist immer das Erste was ich in einem gerade betretenen Hotelzimmer mache. Kann dir das Lindenhof Resort in Südtirol sehr empfehlen. Wenn du mal Lust auf Wellness und ein bisschen Luxus hast! 🙂

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