Weniger Zucker konsumieren oder gleich 22TZD

Erinnert Ihr euch an meine 22-Tage-Zucker-Detox Challenge? Fast 2 Jahre ist sie bereits wieder her, doch ich weiß noch wie gut mir der Verzicht auf Zucker getan hat. Und ganz gegen meinen Erwartungen, ist mir damals die Zuckerabstinenz überhaupt nicht schwer gefallen. So ganz nebenbei, ohne Kalorien zu zählen, verlor ich in den drei Wochen fast 4 Kilo an Körpergewicht. Inzwischen gönne ich mir wieder Kuchen, Schokolade und Co. Zwar nicht mehr so viel wie vor dem Zucker-Detox, doch für mich immer noch zu viel. Ich will meinen Konsum unbedingt noch mehr herunterschrauben. Also arbeitete ich immer wieder daran, die zuckersüßen Speisen einzuschränken. Leider funktioniert das bloße Reduzieren nicht so bei mir. Ich war in den letzten Woche oft unterwegs, da lauern einfach überall zu viele Versuchungen. Zudem fehlt mir der Druck. Ich brauche Druck! Halbe Sachen gehen bei mir generell nicht, auch nicht in anderen Lebenssituationen. Bei mir muss alles ganz oder gar nicht sein. Also habe ich vor drei Wochen wieder mit dem 22TZD Programm angefangen (mein Beitrag dazu). Auch diesmal hatte ich keine Probleme den Zucker im Alltag wegzulassen. Bis auf eine kleine Ausnahme. Die Obstsaison im Sommer bietet gerade einfach zu viele leckere Früchte, auf die ich nicht komplett verzichten möchte. Deshalb habe ich mir während der Detox-Zeit etwas Obst gestattet, welches aufgrund des Fruchtzuckers eigentlich auf der Verbotsliste bei 22TZD steht.

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Dass zu viel Zuckerkonsum für den Körper nicht gut ist wissen wir alle, das muss ich euch nicht erzählen. Es ist auch unglaublich in wie vielen Lebensmitteln sich Zucker verbirgt. Das ist einem gar nicht immer so bewusst. Deshalb ist es nicht verkehrt, einige Zuckerfallen zu umgehen und dadurch weniger von dem weißen Zeug zu konsumieren. Hier ein paar Tipps für die, die nicht gleich so radikal wie ich den Zucker aus der Ernährung streichen wollen. Genießt euer Eis und spart einfach an anderer Stelle etwas ein:

  • um den Heißhunger auf Süßes zu stillen, trinke ich gerne mal einen Cappucchino oder ungesüßten Chai-Tee. Beides sättigt meine Gelüste auf Zucker und hat weniger Kalorien als ein Stück Kuchen
  • dunkele Schokolade (Ich liebe die dunkle Chili Schoko von Lindt) statt Müsli- oder Schokoriegel. Bei Müsliriegel bilden wir uns ja gerne mal ein, sie wären gesund. Dabei sind sie vollgepackt mit verstecktem Zucker. 2 Stück dunkle Schokolade hat im durchschnitt 3 g Zucker – ein Müsliriegel 15 g
  • Die Lebensmittel im Haus mal aussortieren und mit Bedacht einkaufen. Was man nicht im Schrank hat, kann man auch nicht verzehren
  • ich putze mir abends recht früh die Zähne. So komme ich nicht in Versuchung mir einen Betthupfel zu gönnen. (Falls ich überhaupt noch welche im Hause hätte, s. oben)
  • dem Körper ausreichend Kohlenhydrate geben, denn ein Mangel löst Heißhunger-Attacken aus
  • mein Müsli bereite ich mir selbst zu (Rezept hier). Fertigmüslis sind voll mit Zucker
  • statt Kuhmilch verwende ich ungesüßte Mandelmilch für mein Müsli, denn Kuhmilch hat auch Zucker
  • ausreichend trinken, aber keine süßen Getränke, ich trinke fast nur stilles Wasser
  • auf Fruchtzucker bei Obst achten, heimisches Obst wie Beeren und Äpfel sind zuckerarm – Exoten zuckerreich

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt nicht mehr als 20g Zucker am Tag zu konsumieren. Das ist inklusive des verstecktem Zuckers. Da summiert sich im Laufe des Tages so einiges. Ich plädiere generell dazu sich nicht zu kasteien, sondern sich auch Soul-Food wie Schokolade zu gönnen – eben in Maßen.

 

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13 Kommentare

  1. August 19, 2018 / 8:06 am

    Ich mache seit einigen Wochen auch eine Zuckerpause, allerdings verzichte ich nicht auf Obst, weil es eine dauerhafte Sache sein soll und der Fruchtzucker nicht das Sättigungsgefühl außer Kraft setzt.
    Ich werde bald berichten.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • claudia
      Autor
      August 20, 2018 / 6:24 pm

      Oh da bin ich gespannt, welche Erfahrungen zu gemacht hast und was du darüber berichtest.
      Herzlichen Gruß Cla

  2. August 19, 2018 / 9:02 am

    Wij gebruiken ook maar weinig suiker. Daar voel je je gewoon veel energieker bij! Goed hoor!

  3. Lingen
    August 19, 2018 / 9:08 am

    Danke für die Tips Cla.Ein toller Beitrag
    Liebe Grüße Iris

  4. August 19, 2018 / 11:21 am

    Ich beschäftige mich von berufswegen des öfteren mit Zucker. Ich „zuckerfaste“ einmal im Jahr für sieben Wochen. Einige Anregungen aus dem vorgestellten Programm kann ich nicht richtig nachvollziehen. Ich würde doch eher den Zucker aus Obst vorziehen als den aus dunkler Schokolade. Ich persönlich sehe den Zuckergehalt immer im Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe des Lebensmittels. Bei Obst kommen noch Vitamine u.v.m dazu und diese Matrix kann kein Mensch z.B. in eine Pille bauen, auch wenn das oft behauptet wird. 😉
    Der Zucker in der Milch ist wieder ein anderer Zucker,der Milchzucker. Wer ihn verträgt, warum dann weglassen? Ich finde, dass wir für uns persönlich schon sehr viel tun, wenn wir den Haushaltszucker reduzieren und auf natürliche Lebensmittel schauen.

    • claudia
      Autor
      August 20, 2018 / 6:22 pm

      Liebe Susanne,
      danke für deine Meinung. Am besten ist es, wenn jeder selbst testet was einem gut tut. Mir bekommt die 22TZD Challenge bestens.
      Und wie das immer in vielen Dingen isT: Frage 10 Experten und du erhältst 10 verschiedene Meinungen.

  5. August 19, 2018 / 9:16 pm

    Ich habe auch einmal auf Grund einer Aktion auf Zucker verzichtet, allerdings musste ich nur eine Woche lang durchhalten. Außerdem habe ich mich mit Trockenobst ein bisschen über Wasser gehalten (frisches Obst vertrage ich nicht so gut). Ich fand aber, dass diese Zeit sehr lehrreich für mich gewesen ist. Seither kaufe ich kaum noch Süßigkeiten und halte mich wie du an der dunklen Schokolade fest.
    Zucker ist ganz schlecht für uns.
    Willst du eigentlich so ein Programm oder Challenge noch mal durchziehen?
    LG Sabienes

    • claudia
      Autor
      August 20, 2018 / 6:19 pm

      Liebe Sabienes,
      das 22 TZD Programm habe ich gerade absolviert. Zu 99 % habe ich mich daran gehalten. Da mir das gut bekommen ist, werde ich es noch ein bisschen
      länger durchziehen.
      Gruß Cla

  6. Anika
    August 20, 2018 / 10:25 am

    Liebe Cla,
    super Sache!!!
    Dazu kann ich dir das Buch „für immer zuckerfrei“ von Anastasia Zampounidis empfehlen.
    Das gibt noch mal einige Anreize zum Nachdenken.
    Liebe Grüße Anika

    • claudia
      Autor
      August 20, 2018 / 6:17 pm

      Liebe Anika,
      danke für die Buch Empfehlung. Das werde ich mir auf alle Fälle anschauen.
      Viele Grüße Cla

  7. August 20, 2018 / 12:02 pm

    ich ernähre mich seit Beginn des Sommers ketogen. Leider versucht meine Mutter mir immer wieder heimlich einen Strich durch die Rechnung zu machen, indem sie versucht mich zu verleiten :p Ketogen bedeutet: So wenig Kohlenhydrate wie möglich (bis allerhöchstens 50g am Tag) und natürlich kompletter Zuckerverzicht, was mir sehr gut tut. Ich vermisse eigentlich auch selten etwas & wenn ich doch mal das Bedürfnis auf Obst habe, dann greife ich zu einer handvoll Beeren oder so 😉

    • claudia
      Autor
      August 20, 2018 / 6:16 pm

      Ja die kleinen Versuchungen lauern überall, das kommt mir bekannt vor. 😉 So wenige Kohlenhydrate wären nichts für mich. Da würde ich ganz
      schnell Kopfschmerzen bekommen. Das Gehirn braucht Kohlenhydrate.
      Lieben Gruß

      • August 20, 2018 / 11:20 pm

        Ich weiß! Das ist aber auch tatsächlich auch nur am Anfang so. Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel ja unheimlich in die Höhe schnellen, wodurch man diesen immensen Leistungsabfall bekommt!

        Bei der Zufuhr von wenig Kohlenhydraten wird der Körper irgendwann umprogrammiert & bezieht seine Leistung aus den Fettreserven 🙈 Ich mach das aber auch wegen meiner Autoimmunerkrankung. Klappt ganz gut 😉

        LG
        Franny

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