Kopf halb leer oder halb voll?

Ich sitze vor diesem leeren Bildschirm, die Finger auf der Tastatur, doch mir fällt nichts ein, was ich schreiben könnte. Bei mir gibt es gerade keine bahnbrechenden Erkenntnisse, keine spannenden Anekdoten, nicht einmal eine Weisheit, die sich zu einem Blogbeitrag formen ließe. Es ist still. Es ist still in meinem Leben, aber auch in meinem Kopf.

Die letzten Wochen und Monate waren recht ereignisarm. Der Alltag plätschert so vor sich hin, ohne große Aufreger oder inspirierende Momente. Und offen gesagt, ist das manchmal gar nicht so schlecht.

In einer Welt, die gefühlt jeden Tag mit neuen Schreckensmeldungen und komplexen Herausforderungen aufwartet, ist es fast schon eine Wohltat, wenn es mal nichts „Wichtiges“ zu berichten gibt. Wenn der Fokus nicht auf globalen Krisen oder politischen Verwerfungen liegt, sondern einfach auf einen frisch gebrühten Kaffee am Morgen, den warmen Sonnenstrahl auf der Haut und die Vögel, die draußen auf dem Baum zwitschern.

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Leere im Kopf bedeutet nicht unproduktiv zu sein

Früher empfand ich diese Phasen der „Leere“ als unproduktiv oder ein Zeichen von Ideenlosigkeit. Der ständige Drang, etwas zu erschaffen, sich zu äußern, relevant zu sein, kann manchmal aber auch ganz schön anstrengend sein. Aber vielleicht ist es gerade in diesen Momenten wichtig, innezuhalten und dem Kopf einfach mal eine Pause zu gönnen.

Generell bin ich ein Mensch, dessen Hirn ständig auf Hochtouren läuft, selbst noch im Schlaf. Da tut so eine Leere im Kopf mal richtig gut, auch um wieder Platz für Neues zu schaffen. Und manchmal bedeutet das eben auch, dass die Gedanken nicht wild durcheinanderwirbeln, sondern einfach nur ruhen.

Ich denke, es ist in Ordnung, wenn die kreative Energie gerade nicht aus mir heraussprudelt. Es ist in Ordnung, wenn der Kopf mal leer ist. Es ist sogar gut, sich bewusst auszuklinken und nicht ständig über die großen und kleinen Katastrophen der Welt nachdenken zu müssen.

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Diese Momente der Stille und des „Nichtstuns“ können heilsam sein. Sie ermöglichen es, auf uns selbst zu konzentrieren, die kleinen Freuden des Alltags wahrzunehmen und einfach mal zu sein. Ohne den Druck, etwas leisten oder produzieren zu müssen. Und zugegebenermaßen nutze ich die Einfallslosigkeit, um mal meine Wohnung auf Vordermann zu bringen. Also mal in den Küchenschränken zu putzen oder Kleider auszusortieren.

Nicht, dass ich nicht regelmäßig bei mir in der Wohnung putzen würde, doch für die außergewöhnlichen Dinge mangelt es einfach an Zeit. Übrigens höre ich beim Putzen und Bügeln gerne Podcasts. Das ist für mich auch eine Art des Abschaltens, ich würde fast schon sagen, das ist meine Dosis Meditation. Es macht meinen Kopf frei von negativen Vibes. Ebenso meditativ empfinde ich das Fahrradfahren in der Natur. Doch leider war ich diesen Frühling noch gar nicht oft mit meinem Rad unterwegs. Entweder aus Zeitmangel oder weil das Wetter nicht dafür geeignet war. Wir haben gleich Juni, ich hoffe, da geschieht noch etwas – also beim Sommerwetter.

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Abends im Museum

Wenn es bei euch gerade auch mal etwas ruhiger ist im Kopf und im Leben – genießt es. Manchmal ist die größte Inspiration, sich einfach mal treiben zu lassen und darauf zu vertrauen, dass die Ideen schon wiederkommen werden. Bis dahin ist es völlig okay, die Stille zu genießen. Wobei ich diese Woche auf einem schönen Event in einem Museum war (was ich dort getragen habe, könnt ihr hier sehen) und diese Woche eine tolle Premiere in Berlin ansteht (ich sage nur Carrie Bradshaw). Wer weiß, vielleicht habe ich danach wieder etwas für euch zu berichten.

Was ich abends in einem Museum getragen habe, zeige ich euch hier. Ich finde, ich konnte mich sehen lassen. 🙂 Hier noch einen Sommer-Look von mir vom letzten Jahr, würde ich heute auch noch tragen.

  • Bluse: Cos
  • Jeans: Lee
  • Tasche: Chanel
  • Sandalen: Birkenstock
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3 Kommentare

  1. Claudia
    Mai 29, 2025 / 9:38 a.m.

    Liebe Cla,

    schön, von dir zu lesen. 🙂

    Kopf halb voll oder halb leer, das kenne ich sehr gut.

    Oftmals hilft eine Runde im Wald, um wieder das Gleichgewicht herzustellen.
    Früher bin ich gern mal durch Innenstädte gestreift, heute nicht mehr. Zuviel Leute, zuviel Lärm.

    Deine Sandalen sehen sehr bequem und angenehm aus. Du hast Carrie Bradshaw getroffen? 🙂
    Ich Tom Cruise ( aber nur im Kino). Den Abschluß der Reihe wollte ich mir nicht entgehen lassen.

    Liebe Grüße,
    CLaudia

    • claudia
      Autor
      Juni 7, 2025 / 2:57 p.m.

      Liebe Claudia, auch ich freue mich, von dir zu lesen. 🙂
      Meine Fahrradrunden in der Natur helfen mir ebenso gut dabei, meinen Kopf freizubekommen, wenn nur das Wetter etwas besser wäre.
      Ich hoffe, der Kinofilm hat dir gefallen.
      Liebe Grüße und schöne Pfingsten

  2. Tina von Tinaspinkfriday
    Mai 25, 2025 / 1:44 p.m.

    Ich freue mich über jeden Blogpost, auch wenn Du nicht viel zu berichten hast. Ich kenne das mit dem vollen Kopf und bin auch dankbar, wenn er mal ruhig ist.😁 Das Outfit ist toll, die Bluse echt total schön.
    Ich weiß natürlich was los ist um Carrie Bradshaw und bin schon sehr gespannt was Du berichtest.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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