E-Bike – Was muss ich beim Kauf beachten?

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Leute, der erste Hauch Frühling liegt in der Luft. Wir erwachen so langsam aus dem Winterschlaf. Unser Zuhause wird geputzt, die Herren waschen wieder intensiver ihre Autos und die Fahrräder für die ersten Ausflüge werden auch gesattelt. Der eine oder andere macht sich vielleicht sogar Gedanken ein neues Zweirad zu erwerben. Denn genau jetzt wäre die richtige Zeit dafür. Auch ich habe mich damit beschäftigt und mit der Anschaffung eines Fahrrads geliebäugelt. Um genau zu sein, mit einem E-Bike.

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Ich gebe zu, bis vor Kurzem dachte ich ein E-Bike wäre ein Fahrrad für Senioren oder eben für Menschen, die zu faul zum Treten sind. Wobei ich zu meiner Entschuldigung sagen muss, dass ich mich nie so wirklich mit Elektro-Fahrrädern auseinandergesetzt, geschweige denn, für mich in Betracht gezogen habe. Doch während meiner Reha im letzten Herbst auf Sylt, hatte ich netten Kontakt mit einer Frau, die am Chiemsee lebt. Die Frau ist um die 40 und sportlich sehr aktiv. Den Chiemsee mit dem Fahrrad zu umfahren, gehört für sie zur Routine. So eine Tour besteht locker aus 60 km. Und hier setzt sie seit einiger Zeit auf ein Fahrrad mit einem Elektromotor. Nicht etwa weil sie zu bequem zum Radeln ist, sondern zur Unterstützung, z.B. wenn sie gegen Ende des Ausfluges zu müde wird oder Gegenwind hat. Da ich zu der Zeit bereits für die nähere Zukunft plante, mir ein neues Fahrrad anzuschaffen, ließ mich das hellhörig werden. Vielleicht wäre ja so ein E-Bike auch was für mich?

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Also habe ich mich mit dem Thema intensiver beschäftigt und dadurch erfahren, dass ein E-Bike nicht gleich ein E-Bike ist, sondern im allgemeinen Sprachgebrauch nur als Synonym für alle Elektrofahrräder benutzt wird. Zur Erklärung: Ein E-Bike hat einen Elektromotor und einen Gasgriff und kann ohne Pedalkraft bis zu 45 km/h fahren. Hierfür benötigt man eine Fahrerlaubnis. Ebenso für ein S-Pedelecs, dessen Motor den Radfahrer beim Treten zusätzlich bis 45 km/h unterstützt. Beide Räder zählen zu den Krafträdern, somit besteht die Pflicht für einen Führerschein und ein Versicherungskennzeichen. Der Elektromotor eines Pedelecs begünstigt den Fahrradfahrer bis zu 25 km/h und wird erst durch die Tretkraft aktiviert. Einen Führerschein wird hierfür nicht benötigt und man darf mit einem Pedelecs auch den normalen Radweg nutzen. Was bei einem E-Bike und S-Pedelecs nicht gestattet ist.

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Mit diesem Wissen hat sich bei mir schnell herauskristallisiert, dass für mich ein Pedelecs für meine Ansprüche am besten geeignet wäre. Doch wie es bei normalen Fahrrädern Unterschiede gibt, gibt es diese auch bei Pedelecs. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf überlegen, für welche Aktivitäten das Fahrrad mit dem unterstützenden Elektromotor genutzt werden möchte. Die Auswahl reicht auch hier vom Alltagsrad für die City, über Trekking-Fahrräder bis zu E-MTB’s. Auch hier musste ich nicht lange überlegen, welches Pedelecs für meine Ansprüche in Frage käme. Gerne möchte ich mit meinem zukünftigen E-Bike Ausflüge machen, doch den Chiemsee zu umrunden strebe ich nicht an. Zudem möchte ich es für Fahrten in der Stadt nutzen, um von A nach B zu gelangen. Hier hoffe ich, dass ich die Strecken, die ich normalerweise mit dem Auto zurücklege, dann mit dem Fahrrad fahren werde.

Für die Anschaffung des Pedelecs habe ich mich in einem Fahrrad-Shop beraten lassen (Radwerk Rebmann und Nau, Rödermark). Besonders für Einsteiger ist eine qualifizierte Beratung wichtig. Zum einen kann der Händler bei der persönlichen Anpassung der Ausstattung behilflich sein und zum anderen besteht die Möglichkeit einer Probefahrt. Durch das Gespräch mit dem Fachhändler erfuhr ich die feinen Unterschiede bei Pedelecs. Das fängt mit dem Herz eines E-Bike an: dem Akku. Der Akku kann bei einem Pedelecs an drei verschiedenen Stellen sitzen. Es gibt die Gepäckträgervariante, die meistens bei Fahrrädern mit tiefem Einstieg zu finden sind. Dagegen liegt der Akku am Rahmen mittig und wirkt sich somit stabilisierend auf das Fahrverhalten aus. Im Rahmen integriert, ist der Akku geschützt und nicht sichtbar. All diese Akkus sind direkt am Fahrrad aufladbar, lassen sich aber auch bequem entnehmen und zu Hause an die Steckdose anschließen. Die Ladezeit eines Akkus ist abhängig von der Kapazität. So liegt beispielsweise bei einem Akku mit 300 Watt die vollständige Ladezeit bei 2, 5 Stunden und bei einem 500 Watt Akku bei ca. 4,5 Stunden. Dafür ist bei einem Akku mit größere Kapazität auch die Reichweite höher. Wer sich also ein Pedelecs für weite Touren anschaffen möchte, sollte auf hohe Wattstundenzahl (Wh) achten.

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Ein ,,E-Bike“ ist in der Anschaffung nicht gerade günstig. Bei der Investition sollte man beachten, für welche Gelegenheiten das elektrische Fahrrad genutzt werden möchte. Die Preise für Pedelecs mit kleiner Akku-Reichweite beginnen ab 1.700€. Bei E-Bikes aus dem Baumarkt oder Discounter, die preislich etwas darunter liegen, leidet oftmals die Qualität. Auf diese gute Beschaffenheit sollte man besonders achten, wenn das Elektro-Fahrrad oft im Gebrauch ist.

Durch die kompetente Beratung im Fahrrad-Shop habe ich mein passendes Pedelecs für meine Bedürfnisse gefunden. Es ist das Victoria eTrekking 7.4 mit tiefem Einstieg. Es hat eine Akku-Leistung von 500 Wh, zwei Bremen und 7-Gang Schaltung. Durch die hohe Watt-Leistung kann eine Strecke von 170 km ohne Aufladen zurückgelegt werden. Die Schiebehilfe lässt sich auf 4 Stufen verstellen. Meine Probefahrt auf meinem eTrekking war auch gleichzeitig meine Jungfernfahrt auf einem E-Bike. Den ersten Teil der Strecke legte ich ohne Unterstützung des Motors zurück. Bereits da habe ich den guten Fahrkomfort des Zweirads gemerkt und schon bei der untersten Stufe des Elektromotors war ich hellauf begeistert. Das Fahren fühlte sich an wie Schweben. Ich glaube ich hatte während der Fahrt die ganze fahrt ein leichtes Grinsen im Gesicht. Nun kann ich es kaum abwarten, meine ersten längeren Touren auf meinem neuen E-Bike zurückzulegen.

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Erzählt mal, besitzt ihr bereits ein E-Bike? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht. Diese Fragen habe ich unlängst auch bei Instagram gestellt. Ich war überrascht, wie viele bereits auf E-Bikes umgesattelt sind.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Victoria Fahrrad.

10 Kommentare

  1. Claudia
    Februar 24, 2019 / 9:13 am

    Hey,
    das ist aber mal ein schöner informativer Bericht über e-bikes. Ich habe momentan noch nicht mal ein normales Fahrrad. Ich kann mir vorstellen, dass das Fahren mit e-bike richtig Spaß macht. Da hast du ja heute ein schönes Wetterchen, wenn du dich aufs Fahrrad schwingst.
    Mich lacht heute das Schwimmbad an. Immer noch Hallenbad, aber wenn die Sonne durchs Fenster scheint, ist das auch schöner. Es ist dann auch nicht so voll, weil viele Leute bei dem schönen Wetter lieber Rad fahren. 😉
    Dir einen schönen sonnigen Tag , fall nicht vom Rad, damit ich auf keine Beiträge von dir verzichten muss 😉
    LG
    Claudia

    • claudia
      Autor
      Februar 25, 2019 / 2:33 pm

      Hallo liebe Claudia,
      ich hoffe du hattest gestern einen schönen Tag im Schwimmbad. Auf Schwimmen hätte ich auch mal wieder Lust.
      Die warmen Sonnenstrahlen tun im Moment richtig gut, selbst wenn sie nur zum Fenster hereinscheinen. Da fällt mir auf, ich
      sollte mal wieder Fenster putzen. 😉
      Schönen Montag für dich, Cla

  2. Februar 24, 2019 / 11:35 am

    Ah, das ist ja interessant, dass es mittlerweile so viele Varianten eines E-Bikes gibt, Cla!
    Das wußte ich nicht, danke für die Informationen.
    Meine Mutter fährt seit vielen Jahren damit und es unterstützt sie beim Einkaufen, obwohl sie mit ihren 83 noch sehr fit ist.
    Finde ich toll, dass Du in Zukunft auch damit rumfahren und auf das Auto verzichten möchtest!
    Liebe Grüße,
    Annette

    • claudia
      Autor
      Februar 25, 2019 / 2:35 pm

      Liebe Annette,
      toll wie fit deine Mutter mit 83 Jahren ist und ihre Wege mit dem Rad zurücklegt.
      Das verspreche ich mir auch vermehrt von meinem E-Bike.
      Herzlichen Gruß Cla

  3. Februar 24, 2019 / 12:09 pm

    Lustig, ich überlege auch schon einige Zeit, ob ich mir ein E-Bike anschaffen soll … wir leben doch ganz oben am Berg. Und das ist tatsächlich der Grund, warum ich so selten Fahrrad fahre: Weil ich am Schluss immer wieder hochfahren muss. ;-))

    • claudia
      Autor
      Februar 25, 2019 / 2:37 pm

      Haha ich weiß ja wie du wohnst. Also auf diesen Berg hätte ich ohne elektrische Unterstützung beim Bike auch keine Lust. 🙂

  4. Februar 24, 2019 / 12:26 pm

    Die E-Bikes erobern die Straßen. Nicht nur die Senioren radeln damit. Im letzten Jahr habe ich mir eins zugelegt und bin SEHR glücklich. Im Blog berichtete ich darüber.

    Mein Pedelec war gerade beim Check für den Frühling, bevor der große Ansturm losgeht.

    Der Sommer kann kommen.

    Liebe Grüße Sabine

    • claudia
      Autor
      Februar 25, 2019 / 2:38 pm

      Toll liebe Sabine, dann kannst du ja jetzt wieder losdüsen. 🙂 Freue mich auch bereits auf die ersten
      Radtouren. Deinen Bericht über E-Bikes werde ich mir auch mal durchlesen. Danke für den Tipp
      Lieben Gruß Cla

  5. Anna Hein
    Februar 24, 2019 / 8:02 pm

    Liebe Cla,
    ich habe schon seit einigen Jahren eins und fahre damit im Sommer auch ins Büro. Ich habe ein sportliches Trekkingrad genommen, das von einer Deutschen Fahrradfabrik aus der whem. DDR hergestellt wurde. Es ist mega klasse. Im Winter habe ich es immer an der Steckdose, damit der Akku nicht kaputt geht – ich liebe es😍😍

    • claudia
      Autor
      Februar 25, 2019 / 2:41 pm

      Danke für den Tipp mit dem Akku, liebe Anna. Das werde ich dann auch so handhaben.
      Ob ich meinen 18 Km langen Arbeitsweg (eine Strecke) mit dem Pedelecs zurücklege, weiß ich noch nicht.
      Viele Grüße Cla

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