Meine Erfahrung mit einem Elektrofahrrad

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Erinnert ihr euch an meinen Bericht über die Anschaffung eines E-Bikes? Nun melde ich mich 120 km später wieder mit meinen Erfahrungsbericht. Allzu viele Kilometer habe ich mit dem Elektrofahrrad seit Februar nicht zurückgelegt. Was einfach am schlechten Wetter in den letzten Wochen lag und an meinem chronischen Zeitmangel. Doch als es dann endlich deutlich milder und regenfrei wurde, habe ich mich sofort auf meinen Sattel geschwungen. Den Akku meines Pedelecs aufzuladen, war bisher noch nicht notwendig. Die Akkuleistung meines E-Bikes von 500 Wh soll, je nach Fahrverhalten, bis zu 170 km reichen und diese Strecke habe ich noch nicht ganz zurückgelegt. Auf meinem Bosch Display am Lenker kann ich den Akkustand stets kontrollieren, damit ich weiß, wann der nächste Ladevorgang fällig wird. Den Akku habe ich probeweise schon mal aus dem Rahmen genommen, was mit einem Klick ziemlich simpel ist. So kann ich den Akku problemlos mitnehmen und zuhause aufladen, wenn er leer ist.

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Meine ersten Ausflüge mit meinem Pedelec eTrekking 7.4 von Victoria waren Radtouren im nahe gelegenen Stadtwald. Diese kleinen Strecken wollte ich erst mal nutzen, um mich mit meinem E-Bike vertraut zu machen und ein Fahrgefühl dafür zu bekommen. Denn bis auf eine Probefahrt beim Fahrradhändler, bin ich bis dahin noch nie mit einem Elektrofahrrad gefahren. Gestartet bin ich ohne die Unterstützung des Elektromotors, denn diese Motorkraft möchte ich eigentlich nur in bestimmten Situationen nutzen. Doch bereits nach einer kleinen Strecke war ich einfach zu neugierig und schaltet in die erste Stufe ,,Eco“. Die Einstellung der Stufen befindet sich bei meinem eTrekking gleich links am Griff des Lenkers und lässt sich ganz einfach per Knopfdruck nach oben und unten schalten. Welche Stufe gerade eingestellt ist, wird mir auf meinem Display in der Mitte des Lenkers angezeigt. Ebenso sind dort u.a. die zurückgelegten Kilometer, die Geschwindigkeit und der Akkustand ersichtlich. Die 7 Gänge des Fahrrads sind am rechten Griff des Lenkers hoch- und runterzuschalten. Bereits bei der niedrigen Eco-Stufe des Elektromotors spürte ich eine Erleichterung beim Fahren bzw. Treten. Nicht, dass es vorher für mich anstrengend war. Trotz des Gewichts des E-Bikes von 25 Kilo lässt sich das Rad erstaunlich leicht fahren und bereits bei der Eco-Einstellung habe ich das Gefühl, dass die 25 Kilo des E-Bikes schwerelos werden. Das Rad glitt leicht über den Asphalt, so als würde mich jemand anschieben. Die ersten fünf Kilometer legte ich somit schnell zurück. Selbst einen Hügel konnte ich entspannt im Sitzen und ohne jede Anstrengung überwinden. Normalerweise muss ich für Steigungen meinen Hintern aus dem Sattel erheben und spüre das Treten mächtig in den Beinen. Sobald ich den Eindruck hatte, den Weg mühelos und ohne jegliche Anstrengung zurücklegen zu können, schaltete ich zwischenzeitlich die Unterstützung des Elektromotors ab. Warum Energie des Akkus verbrauchen, wenn es gar nicht notwendig ist. Doch als ich von einer Gruppe von Rentnern auf E-Rädern überholt wurde, packte mich der Ehrgeiz und ich klickte auf die Turbo-Stufe. Entspannt düste ich an der gut gelaunten Gesellschaft vorbei und ohne aus der Puste zu sein, wünschten wir uns alle noch eine gute Fahrt.

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Mein Elektrofahrrad möchte ich nicht nur für Radtouren nutzen, sondern auch für Fahrten, die ich sonst mit dem Auto zurücklegen würde. Zum einen aus ökologischen Gründen und zum anderen möchte ich mehr in Bewegung sein. Manch einer denkt ja, der Fitness-Aspekt gehe bei einem Pedelec verloren, doch ganz so ist das nicht. Im Durchschnitt verbrauchen wir beim Fahrradfahren 150-300 Kcal in der Stunde, bei einer Geschwindigkeit von 15 bis 18 Stundenkilometern. Durch den Motor meines Pedelec erreiche ich eine Geschwindigkeit bis zu 25 km/h. Die Kalorien verbrenne ich dabei trotzdem, nur eben viel entspannter.

Auch für die Fahrt zur Arbeit habe ich mein Elektrofahrrad schon genutzt. Ganze 18 km beträgt ein Weg. Diese Strecke mit einem ,,normalen“ Rad zurückzulegen, würde mich mit Gewissheit viel Puste und Schweiß kosten. Und ehrlich gesagt, möchte ich nicht atemlos, zerzaust und verschwitzt auf der Arbeit erscheinen. Mit meinem Pedelec fahre ich die 18 km völlig locker und entspannt hin und zurück. Für diese Fahrt nutze ich die höchste Unterstützung des Elektromotors. Schließlich handelt es sich nicht um einen Ausflug, sondern es geht zur Arbeit. Sehr schön finde ich, dass ich die ganze Strecke nicht unbedingt auf verkehrsreichen Straßen fahren muss. Teilweise geht es durch Felder und ruhige Alleen. Auf mich wirkt es entspannend, am frühen Morgen schon so bewusst die Natur wahrzunehmen. Übrigens darf ich mit meinem Pedelec die Radwege nutzen. Mit einem S-Pedelec und ,,richtigem“ E-Bike wäre das nicht erlaubt, da diese Räder über 25 km/h erreichen und verkehrsrechtlich einem Mofa gleichgestellt sind. Leider kann ich nicht täglich mit dem Elektrofahrrad zur Arbeit fahren, da ich manchmal nach Feierabend ziemlich zeitnah einen Termin habe. Doch wenn es das Wetter erlaubt, möchte ich immer mal wieder das Auto durch das Rad ersetzen. Würde meine Arbeitsstätte näher an meinem Zuhause liegen, wäre es für mich durchaus eine Option meinen PKW ganz abzuschaffen.

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Ein paar Anmerkungen noch von mir: Zum einen wird die Geschwindigkeit eines E-Bike oftmals von Autofahrern unterschätzt. Da diese nicht sofort erkennen können, dass der Radfahrer mit Unterstützung eines Elektromotors unterwegs ist und somit das schnelle Tempo nicht richtig einschätzen. Deshalb sollten wir als E-Biker unbedingt doppelt wachsam im Straßenverkehr radeln.

Meine zweite Empfehlung: Unbedingt in ein starkes Fahrradschloss investieren. Ich selbst habe gleich drei Schlösser. Mein VICTORIA eTrekking 7.4 hat ein integriertes Schloss am Rahmen, mit dem auch gleichzeitig der Akku gesichert ist. Zudem habe ich mir noch zwei Faltschlösser aus dickem Stahl zugelegt. Ja ich weiß, ich bin da etwas übervorsichtig. Doch so ein Rad hat eben auch einen hohen Wert. Ein Grund, warum ich meine Hausratversicherung angepasst habe. Ebenso nehme ich immer das Display ab, wenn ich mein Rad unbeaufsichtigt abstelle. Auch dieser ist nicht gerade günstig.

Über das Thema Helm tragen oder nicht, müssen wir gar nicht diskutieren. Selbstverständlich trage ich einen Kopfschutz. Während meiner Radtouren begegnen mir überwiegend Helmträger. Wer da etwas inkonsequenter ist, sind oftmals Rentner. Und wenn wir schon von Rentnern sprechen: Dem Elektrofahrrad haftet ein wenig der Ruf an, es wäre ein Rad für Senioren. Dem muss ich widersprechen, denn auch junge Leute trifft man immer öfter auf einem E-Bike. Einfach weil sie den Vorteil eines solchen Fahrrads zu schätzen wissen. Zudem kann ein E-Bike durchaus eine gesunde und umweltfreundliche Alternative zum Auto sein. Für mich war es genau die richtige Entscheidung mir ein Pedelec zuzulegen. Das entspannte Fahren motiviert mich einfach noch mehr, öfters mit dem Radl unterwegs zu sein und die frische Luft zu genießen.

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit VICTORIA-Fahrrad!

4 Kommentare

  1. Claudia
    Mai 26, 2019 / 6:51 pm

    Hallo Cla,
    erstmal Congratulations zu deinem finishing!! You did it!! ( habe mir eben dein Insta-Foto angeguckt, daher weiß ich es)
    Habe heute sogar an dich und Sabina gedacht, als wir im Auto unterwegs waren. Da kam nämlich im Radiodienst die Meldung, dass Straßen in Stuttgart gesperrt sind wegen des Marathons. Da hab ich schnell mal die Däumchen gedrückt. 🙂

    Zum Pedelec:
    informativer Bericht, ich habe mich letztens noch gefragt, ob man das Fahrrad mit in die Wohnung schleifen muss, um es aufzuladen oder ob man den Akku abnehmen kann, ich Dummerle.
    Der Post macht auf jeden Fall Lust aufs Radfahren und dein Outfit stylish wie immer.
    Sogar mit Helm. Ohne finde ich heutzutage wirklich schon fast fahrlässig.
    Liebe Grüße
    Claudia
    Be proud 🙂

    • claudia
      Autor
      Mai 27, 2019 / 1:28 pm

      Hallo liebe Claudia,
      heute tut mir alles weh. 😉 Doch der Lauf gestern hat riesigen Spaß gemacht.
      Bevor ich mich wirklich mit einem E-Bike befasst hatte, hatte ich auch keine Vorstellungen, welche Funktionen so ein Rad besitzt. Sobald mein Muskelkater nachlässt, werde ich mich wieder auf mein elektrisches Zweirad schwingen.
      Ganz lieben Gruß
      Claudia

  2. Martina
    Mai 27, 2019 / 1:14 am

    Hallo!
    Im letzten Jahr war für mich der Gedanke mir ein E-Bike zuzulegen noch völlig abwegig. Fühlte ich mich doch viel zu fit dafür und hatte eher Mitleid mit den Radfahrern mit Rückenwind 😀
    Nach einem Problem mit dem Knie, Meniskus und Arthrose hatte ich meine Aktivitäten auf dem Rad fast einschlafen lassen. Nun hab ich vor vier Wochen ein Pedelec geschenkt bekommen und bin so was von begeistert!!!
    Ich geniesse meine Fahrten auf diesem tollen Rad und lasse das Auto gerne stehen!
    300km Radtour und 200km für Einkäufe und Besorgungen im 1. Monat kann ich verbuchen 😍
    Dank Dir liebe Cla hab ich mich da auch ran getraut 👏
    Glückwunsch zu Deinem Start und Lauf in Stuttgart! Bravo!

    • claudia
      Autor
      Mai 27, 2019 / 1:31 pm

      Schön, dass du dich für dein Pedelec so begeistern kannst. Mir macht das Fahren auch große Freude und unsportlich
      komme ich mir damit auch nicht vor. 🙂
      Liebe Grüße und danke für die Gratulation, hat Spaß gemacht

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