Neulich habe ich mal wieder den Podcast Hotel Matze gehört. Diesen Podcast höre ich jetzt nicht regelmäßig, sondern nur, wenn mich der Interviewpartner bzw. Partnerin interessiert. Hotel Matze ist ein Podcast von Matze Hielcher und er bekommt alle großen Namen aus Deutschland vor das Mikrofon. Selbst Angela Merkel und Iris Berben waren bereits bei ihm zu Gast (diesmal war es Howard Carpendale). Die Podcast-Folgen gehen oftmals über zwei Stunden, und durch die intensiven Gespräche kann man die Menschen doch etwas näher kennenlernen. Es ist angenehm zuzuhören, so ganz nebenbei beim Bügeln, Kochen oder Wohnungsputzen.

Die Aussagen von Howard Carpendale haben mich beeindruckt
In einer der letzten Folgen hatte Matze Howard Carpendale als Interviewpartner. Nun würde ich mich nicht als Fan von Howard Carpendale bezeichnen, doch das Interview mit ihm hat mich schon nachhaltig beeindruckt. Besonders eine Aussage von Herrn Carpendale fand ich spannend, denn ich habe ihn tatsächlich mal vor einigen Jahren am Frankfurter Hauptbahnhof getroffen, wobei er eigentlich nur an mir vorbeigelaufen ist.
Selbstverständlich habe ich Howard Carpendale sofort erkannt, auch ohne Fan-Girl zu sein. Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass ich eher Team Harry Styles bin. Interessant ist, wie mir diese Begegnung doch in Erinnerung geblieben ist und warum, das weiß ich jetzt nach der Podcast-Folge bei Hotel Matze.

Ich kann mich noch gut an die Begegnung erinnern
Unser Weg hat sich nur für wenige Sekunden am Frankfurter Hauptbahnhof gekreuzt. Herr Carpendale war in Begleitung eines weiteren Mannes, vielleicht sein Manager, Assistent oder auch Bodyguard – vielleicht aber auch einfach ein Freund. Howard Carpendale war ganz in Schwarz gekleidet und hatte einen langen schwarzen Ledermantel an. Ihr seht schon, ich kann mich ausgezeichnet an diese kurze Begegnung erinnern. 🙂
Was wirklich bemerkenswert an diesem Augenblick war, Herr Carpendale hat mich für einen kleinen Moment angeblickt. Ich weiß noch genau, dass ich noch dachte, warum schaut er mich so direkt an? Will er vielleicht prüfen, ob ich ihn erkenne, ihn anspreche oder gar nach einem Autogramm frage?
Nun hat Howard Carpendale im Podcast über die Wichtigkeit des Augenkontakts erzählt, wie wichtig er es hält, offen für andere Menschen zu sein, besonders vielleicht in dieser Zeit, in der die Welt gerade kopfstehen lässt, aber auch generell. Er würde z.B. den Menschen immer direkt in die Augen blicken, wenn er mit ihnen spricht, selbst wenn sie ihn nur nach einem Autogramm fragen oder sie ein paar Worte wechseln. Herr Carpendale ist überzeugt, dass solche kurzen Begegnungen dem Gegenüber in Erinnerung bleiben würden.

Offen bleiben für soziale Kontakte
Und recht hat Howard Carpendale damit. Nicht nur, dass ich mich tatsächlich an diese wirklich flüchtige Begegnung erinnere, ich teile auch noch seine Ansicht darüber, offener für fremde Menschen zu sein. Auch ich habe schon spannende Menschen im Alltag getroffen, sei es auf Reisen oder auch generell im Alltag. Oftmals wechselt man vielleicht nur für ein paar Minuten ein paar Worte oder schenkt sich auch bloß ein kurzes Lächeln beim Stehen an der Supermarktkasse. Und wer weiß, vielleicht hat der andere Mensch gerade dieses Anlächeln oder das kleine Gespräch gebraucht.
Manchmal vergessen wir im Alltag, wie wichtig es ist, offen für andere Menschen zu sein. Wir hasten von Termin zu Termin, starren auf unsere Smartphones und übersehen dabei die kleinen, magischen Momente, die uns zwischenmenschliche Kontakte und kurze Begegnungen schenken können.
Was macht das mit uns? Wenn wir uns erlauben, kurz innezuhalten, einem Fremden ein Lächeln zu schenken oder einen flüchtigen Blickkontakt aufzunehmen, öffnen wir uns für die Welt um uns herum. Diese kleinen Interaktionen können uns aus unserer eigenen Gedankenblase herausholen und uns daran erinnern, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind. Es ist ein Gefühl der Verbundenheit, das uns oft fehlt, aber so wohltuend sein kann. Manchmal sind es nur Sekunden, aber sie können uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern, uns inspirieren oder uns einfach das Gefühl geben, gesehen zu werden. Es lohnt sich, diese Offenheit zu üben und die kleinen Begegnungen im Alltag bewusst wahrzunehmen. Besonders jetzt in diesen turbulenten Zeiten, die viele von uns verunsichert und man spüren möchte, dass doch noch Menschlichkeit herrscht.

Die komplette Folge mit Howard Carpendale bei Hotel Matze ist sehr spannend und inspirierend. Hier könnt ihr euch die Folge anhören. Unseren eigenen Podcast möchte ich euch selbstverständlich auch noch ans Herz legen. In der aktuellen Folge reden wir über die Unsichtbarkeit der Ü40 und 50 Frauen und wofür wir eigentlich gesehen werden wollen. Hören könnt ihr uns z.B. hier und hier.
Und zum Schluss noch den obligatorischen Look von mir aus der Vergangenheit.

Man ist tatsächlich oft so sehr in seinen Gedanken. Daher achte ich nun verstärkt darauf, dass ich zum Beispiel der netten Dame oder dem Herrn an der Kasse beim Bedanken und Verabschieden zumindest kurz in die Augen schaue und lächele. Nur eine kleine Geste, aber mir ist aufgefallen, dass ich das selbst eine Zeitlang vergessen habe aus Unachtsamkeit.
Wie man sieht, hatte er recht. Es ist gut Blickkontakt aufzunehmen. Im Beruf erlebe ich es jedoch, dass es einige Menschen gibt, die das nicht können, wenn ich sie direkt anschaue. Traurig eigentlich. Es sind oft die Menschen mit massiven psychischen Problemen. Ich schaue dennoch um meine Offenheit für ihr Problem zu signalisieren.
Dein Look ist entspannt , gefällt mir.😁
Ich wünsche Dir einen schönen sonnigen heißen Sonntag, liebe Grüße Tina