Weichspüler – welche Alternativen gibt es?

Heute komme ich mal mit einer Frage auf euch zu. Obwohl, eigentlich sind es gleich zwei Fragen, die ich hätte. Zum einen würde ich gerne wissen, ob ihr umweltfreundliches Waschmittel bzw. überhaupt noch Weichspüler verwendet. Ich gebe zu, mit dem Thema habe ich mich bisher noch nicht so intensiv beschäftigt. Möchte jetzt aber endlich auch in dem Bereich mehr auf die Umwelt achten.

Fast mein Leben lang verwende ich ein und das selbe Waschmittel. Als ich damals als junge Frau von Zuhause ausgezogen bin, habe ich die bevorzugte Waschmittelmarke von meiner Mutter übernommen. Meine Mutter hatte darauf schon immer geschworen und ich war damit auch zufrieden. Dass ich also bei dem Waschmittel fast immer geblieben bin, hat also auch nostalgische Gründe für mich.

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Und da komme ich doch auch gleich zu meiner zweiten Frage: Benutzt ihr Weichspüler? Ich gestehe, bei mir war bis eben immer noch Weichspüler mit im Waschvorgang. Mir ist schon klar, wie schlecht das für die Umwelt ist. Deshalb habe ich nun den Weichspüler bei mir im Haushalt komplett verbannt.

Weichspüler ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann durch die eingesetzten Duft-, Farb-, und Konservierungsstoffe zu Hautreizungen und allergischen Reaktionen führen. Ich hatte zwar diesbezüglich nie Probleme, doch das gibt mir natürlich zu denken. Besonders der Satz ,,Manche Inhaltsstoffe von Weichspülern, stehen im Verdacht, krebserregend zu sein“, den ich bei meiner Recherche im Netz gelesen habe. Ebenso die Tatsache, dass in vielen Weichspülern tierische Fette enthalten sein sollen. Dieser Tiertalg im Weichspüler soll sich um die Fasern der Wäsche legen und sie dadurch eben flauschig machen.

Puuuh, da schäme ich mich fast ein wenig dafür, dass ich mich nicht schon eher mit dem Thema Waschpulver und Weichspüler befasst habe. Denkt nicht, ich hätte kein Umweltbewusstsein. Doch ich gebe zu, dass ich erst in den letzten Jahren angefangen habe, vermehrt auf Umweltfreundlichkeit zu achten und auch nur schrittweise. Und gerade bin ich dabei, bei meinen Putz- und Waschmitteln umzudenken. Ich weiß nicht, ob das generationsbedingt ist, doch ich habe den Eindruck, in Sachen umweltbewusstes Denken, sind uns die jungen Leute weit voraus. Die junge Generation befasst sich einfach mit dem Thema früher und wächst damit auf.

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Dass die ältere Generation das Umweltbewusstsein noch nicht ganz im Alltag übernommen hat, habe ich erst die Tage wieder festgestellt. Denn ich habe auch meine Kolleginnen auf der Arbeit und meine Blogger-Freundinnen, die alle etwa in meinem Alter sind, nach ihren Waschverhalten gefragt. Die meisten verwenden ganz normales Waschpulver und setzen immer noch auf Weichspüler.

Einige der Damen, die keine Weichspüler nehmen, schwören auf ihre Wäschetrockner, um ein weiches Wäschegefühl zu bekommen. Ich besitze keinen Wäschetrockner, weiß aber, dass dadurch nicht nur die Wäsche weicher wird, sondern sich damit ebenso das Bügeln erspart. Doch auch beim Bügeln bin ich altmodisch. Ich bügle fast meine ganze Wäsche. Von Bettwäsche, über Handtücher, bis hin zu meinen Shirts. So wie ich bügeln hasste, so liebe ich aber auch gebügelte Wäsche. Ein Shirt sieht für mich gebügelt einfach besser aus. Die wenigen Dinge, die ich nicht bügle, sind Socken und Unterwäsche. Obwohl: meine Unterhemden aus Baumwolle müssen auch glatt sein.

Doch nicht nur wegen des Tragegefühls meiner Wäsche, habe ich bisher immer Weichspüler verwendet. Ich mochte es eigentlich auch, wenn die Wäsche frisch duftete. Für den guten Duft meiner Wäsche habe ich zufällig eine tolle Alternative gefunden. Seit einiger Zeit lege ich Duftkärtchen in meine Kleider- und Wäscheschränke. Auf diese duftenden Karten bin ich durch Zufall gekommen – sie lagen bei einer meiner Bestellung bei. Diese sogenannten Scented Cards sind von MAX BENJAMIN, ein irisches Familienunternehmen für Duftkerzen, Raumdüfte und eben diese Duftkarten. Die Produkte von MAX BENJAMIN* (*Affiliatelink) sind alle aus natürlichen Inhaltsstoffen und ohne Zusätze.

Zu meiner Freunde war die beigelegte Duftkarte auch noch genau meine Richtung: Grapefruit + Pomelo. Ich mag es ja gerne, wenn es noch Zitrus duftet. Der Duft solch einer Scented Card ist sehr intensiv und langanhaltend. Eine Karte duftet gleich mehre Wochen lang im Schrank und selbst die Wäsche nimmt davon einen Hauch an. Ich freue mich immer, wenn ich in ein frisches Shirt schlüpfe und dabei den Duft in der Nase wahrnehme.

Richtig gefreut habe ich mich, als ich letztens in einem Naturladen weitere Produkte von MAX BENJAMIN entdeckt habe. Nun bin ich eine Handcreme reicher und einen Raumduft habe ich mir die Tage auch noch gleich bestellt. Ich würde mir wünschen, dass es auch Parfums dieser Marke geben würde. (Nein, das ist keine Kooperation mit MAX BENJAMIN!)

Einen weiteren Tipp, der in meiner Blogger-Gruppe gefallen ist, um einen schönen Duft im Kleiderschrank zu erzeugen, sind Holzstöckchen, die mit Aromaölen beträufelt werden. Das ist auch eine hübsche Idee, wie ich finde. Das Aromaöl kann jeder nach seiner persönlichen Duftvorliebe auswählen und statt Hölzchen, kann man auch ganz einfach Wäscheklammern aus Holz nehmen.

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Ich hoffe, ich konnte euch ein paar kleine Denkanstöße für eure Wäscheroutine geben. Bei mir bleibt auf alle Fälle zukünftig der Weichspüler weg und bei meinem nächsten Drogeriebesuch werde ich mich mit umweltfreundlichem Waschpulver eindecken. So peu à peu werde ich mein Umweltbewusstsein immer mehr schulen. Vor einem Jahr habe ich angefangen, beim Einkaufen von Obst und Gemüse, meine eigenen Netze zu verwenden. Da macht sogar inzwischen fast jeder Supermarkt mit. Unser EDEKA hat eigens dafür eine gesonderte Taste an der Waage. Aber selbst wenn nicht, was kann so ein Netz wiegen. Die Netze gibt es übrigens auch in fast allen Läden zu kaufen. Einen spannenden Artikel, der in die ähnliche Richtung geht, hatte ich im Mai 2015 – immer noch lesenswert.

Auch wenn es heute nicht hauptsächlich um mein Outfit geht, will ich nicht unerwähnt lassen, um welche Marken es sich handelt.

Blazer + Shirt: Zara
Jeans: other Stories
Pumps: Bianca Di
Tasche: Chanel

Im Moment mag ich Blazer in kräftigen Farben total gerne. Einen blauen Blazer findet ihr bei Breuninger*. Boden hat einen schönen Blazer* in Pink, sehr gut reduziert!
*Affiliatelinke

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11 Kommentare

  1. Claudia
    Juni 24, 2020 / 7:24 am

    Hallo liebe Cla,

    umweltfreundliches Waschmittel benutze ich schon seit einiger Zeit. Weichspüler aber nicht, außer für Bettwäsche. Da nehme ich aber nur einen Hauch wegen des Duftes.

    Einen Trockner habe ich auch nicht. Weiß also nicht, welchen Unterschied es für’s Bügeln macht. Bügeln gehört für mich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber ich mag es auch nicht, verknittert rumzulaufen. 😉

    Das ist eine schöne Idee mit den Duftkarten. Ich benutze Duftsachets, ab und an. Meine liebste Beduftung für Wäsche im Kleiderschrank ist einfach ein Stück neue Seife ( ich benutze farblose, weil ich nicht weiß, ob von den ätherischen Ölen evtl. was abfärben kann) zwischen die Wäsche legen. Eins liegt zwischen Wäsche, eins zwischen T-Shirts und zwischen Socken. Den Tip habe ich von meiner Mutter übernommen und der wirkt und ist preiswert.

    Schönes Foto von dir, das letzte. Und ein schönes Outfit!!

    Liebe Grüße
    Claudia

  2. Juni 24, 2020 / 9:54 am

    Ich nutze einen Schuss Essig im Weichspülerfach.
    Ich habe noch nie Weichspüler genutzt, weil mir der Duft zu künstlich ist.

  3. Juni 24, 2020 / 10:24 am

    Liebe Cla,
    ich habe mir den Weichspüler vor Jahren abgewöhnt. Auch aus Umweltaspekten, aber auch, weil er die Waschmaschine so verklebt hat und mir ein Monteur bei der Reparatur gesagt hat, dass das für die Maschine nicht gut sei.
    Beim Waschmittel bin ich vor einem halben Jahr umgestiegen, weil es so phantastisch roch. Es ist aber kein ‚Umweltwaschmittel‘. Dadurch erspare ich mir aber Duftkärtchen und ähnliches, denn der Duft hält an.
    Jetzt zur echten Wäsche:
    Die knalligen Farben sehen an dir toll aus und machen dich sehr lebendig.
    Hab einen schönen Tag und liebe Grüße,
    Nicole

  4. Juni 24, 2020 / 1:11 pm

    Ich habe leider auch noch eine Zeit lang Weichspüler gerne und vor allem häufig genutzt, Mochte den Geruch und das seidige Gefühl auf der Haut. Anfang dieses Jahr nutze ich es aber überhaupt nicht mehr. Habe mir wirklich viele Dokumentationen dazu angeschaut und war sprachlos. Nutze auch beim Wochenkauf gerne meine eigenen Netze. Ich finde es vor allem sehr schön, wie mehr und mehr Umweltbewusstsein in den Vordergrund rückt!

  5. Juni 24, 2020 / 2:17 pm

    Huhu
    Weichspüler mag ich gar nicht…schon gar nicht bei Handtüchern oder Bettwäsche oder Unterwäsche…OK wir haben nen Trockner aber wegen dem Stromverbrauch wird bei passendem Wetter im Garten getrocknet. Für den Duft im Schrank nehm ich einfach Lavendel aus dem Garten…den hab ich dort reichlich…da hat jeder was davon, die Bienen und ich bei der Wäsche. Schicker Look!

  6. Bea
    Juni 24, 2020 / 8:30 pm

    Hallo Cla,

    ich habe noch nie Weichspüler benutzt und der Trockner wird natürlich für die Handtücher und Bettwäsche genutzt. Da ich sehr empfindliche Haut habe, nehme ich nur das sensitive Waschmittel von Persil.

    Übrigens ist dein Outfit top👌🏼😍

    Einen schönen Abend,

    Bea (@livemyfashionstyle)

  7. Karen
    Juni 24, 2020 / 9:11 pm

    Hallo Cla,

    weder meine Mutter, noch ich, haben je Weichspüler benutzt. Der Geruch ist einfach nur künstlich! Ich musste bei meiner Freundin immer meine eigene Bettwäsche mitbringen, weil ich sonst morgens mit Kopfschmerzen aufgewacht bin. Ich habe such keinen Trockner – reiner Energiefresser. Für den Duft und gegen Dir Motten nehme ich Lavendel im Schrank.

    Auch sonst achte ich sehr auf den Umweltschutz: Eigene Netze sind klar, möglichst regional kaufen, dazu Bio und Glasbehältnisse. Beim Kleidungskauf möglichst keine Mischgewebe, weil die in der Entsorgung schlecht sind. Auch hier regional/ national, um lange Wege zu vermeiden. Dazu reparieren und ändern von Kleidung.

    Im Beautybereich achte ich auf die Umwelt, aber gleichzeitig auch auf mein Hautbedürfnis. So komme ich überhaupt nicht mit Shampoostücken klar, habe aber ein tolles Bioshampoo vor Ort entdeckt. Seitenstücke finde ich klasse! Weil ich viele meiner Favoriten nicht vor Ort bekomme, muss ich hier online bestellen. Mir war mein Müll mit Wattepads und Slipeinlagen zu viel. Jetzt verwende ich waschbare Slipeinlagen und habe mir aus Baumwollflies Pads genäht. Wir haben mit 2 Personen jetzt nur noch etwa 20 l Müll in 2 Wochen.

    Jeder kann etwas machen und anfangen müssen wir alle mal. Einfach drüber nachdenken, was wie verändert werden kann.

    Mach weiter so!

    LG
    Karen

  8. EvelinWakri
    Juni 24, 2020 / 9:12 pm

    Liebe Cla,
    Ich verwende keinen Weichspüler und gegen Wäschetrockner bin ich auch. Bügeln liebe ich und bügel bis auf Socken und Unterwäsche alles. Unterhemdchen aus Baumwolle natürlich auch und aus Viskose auch. Mein Bügeleisen stellt sich automatisch auf die Stoffe ein. Vorwiegend verwende ich einen Essig als Weichspüler, aber keine Essenz, sonst ist es nicht gut für die Waschmaschine…. seit Corona benutze ich bis 40Grad Wäsche einen Hygienespüler.
    Für Obst und Gemüse haben wir verschiedene waschbare Netze schon lange in Verwendung.
    So und natürlich muss ich noch etwas zu Deiner heutigen Wäsch was anmerken: STYLISH und COOL eine tolle Inspiration.
    Herzliche Grüße
    Evelin

  9. Beate
    Juni 24, 2020 / 9:15 pm

    Ich benutze fast nie Weichspüler. Meine Flasche hält schon seit über einem Jahr und ist noch mehr als halbvoll. Waschmittel von Frosch, das beste auch in punkto Umwelt. Von der Firma gibt’s auch Weichspüler, eher unbedenklich und rein pflanzlich. Waschmittel in Pulverform ist generell besser für die Umwelt, gilt auch für Spülmaschinenreiniger in Pulverform.
    Und ich bügele auch fast alles. Wobei ich bei T-Shirts und Blusen gern ein wenig Stärke zufüge. Nachher sehen sie einfach besser aus (wirklich nur knapp 1/2 Kappe).
    Ich empfehle die Seiten vom forum-waschen.de um sich zu informieren.

  10. Juni 25, 2020 / 4:36 pm

    wusstest Du, daß in Weichspüler Stoffe enthalten sind, die im Waschpulver aus Umweltschutzgründen verboten wurden? In Vollwaschmitteln sind Bleichmittel enthalten. Für die normale Wäsche reicht Feinwaschmitel und für den Duft nimm ein natürliches Duftöl oder wenn Du es magst, Zitronenschalen oder Lavendel.
    LG
    Alice

  11. Hasi
    Juni 27, 2020 / 11:22 pm

    Hmmm, Grapefruit + Pomelo hört sich gut an, ich liebe den Duft von Grapefruit. Außerdem finde ich es klasse, dass Du Dir auch in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit Gedanken machst. Diese wiederverwertbaren Netze verwende ich schon seit längerem, ich finde sie super praktisch – neben weniger Müll auch weil sie gut zum Verschließen sind und nicht reißen können. Meine Reiniger sind mittlerweile fast alle Bio – mit weiter wachsender Tendenz. Weichspüler habe ich noch nie verwendet, auch in meinem Elternhaus gab es keinen – und ich habe den ehrlich noch nie, nie, nie vermisst… Vor etwa einem dreiviertel Jahr bin ich auf ein Bio-Waschmittel aus der Drogerie umgestiegen, und seitdem schwer begeistert. Die Wäsche wird tadellos sauber, duftet nach dem Trocknen noch leicht nach Lavendel, und, ja, kommt mir jetzt sogar etwas angenehmer auf der Haut vor. Einzig kann passieren, dass nach dem Trocknen mal noch ein paar Pulverkörnchen auf der Wäsche zu sehen sind, aber ganz selten und die bürste ich halt schnell weg. Nach dem guten Erfolg bin ich auch für meine Wollsachen auf eine umweltfreundliche Alternative umgestiegen – und auch hier muss ich feststellen, dass das Bioprodukt 1a mit dem herkömmlichen Angebot mithalten kann. In der Bioecke gibt es übrigens mittlerweile ebenfalls schon Weichspüler, außerdem soll auch Waschsoda/Natron oder Essig (Geruch verfliegt) die Wäsche weich machen. Aber da fehlen mir die Erfahrungswerte, ich bin ja so schon mit dem Zustand meiner Wäsche sehr zufrieden. Na ja, okay, Wäschetrockner lässt grüßen 😉…
    Schönen Sonntag und liebe Grüße
    Hasi

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