16/8 Intervallfasten – wie ich es umgesetzt habe

Überall und jeder redet von 16/8, dem Intervallfasten. Eine Kollegin von mir hat dieses Intervallfasten für sich als Diät genutzt und damit ganze 30 Kilo abgenommen. Ihre Pfunde purzeln zu sehen, hat mich schon mächtig beeindruckt. Als ich dann vor ein paar Wochen in einem Magazin gelesen habe, dass diese Art des Intervallfastens generell für den Körper gut wäre, hat das meine Neugierig endgültig geweckt. Abnehmen ist zwar nicht mein Ziel, aber an gesunde Ernährungsformen bin ich immer interessiert.

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Doch erstmal zur Erklärung für alle, die mit 16/8 nichts anfangen können. Bei diesem Intervallfasten geht es darum, 16 Stunden nichts zu essen. Doch während den anderen 8 Stunden darf dann alles gespeist werden, was man mag (sollte aber dabei schon in seinem Kalorienbedarf bleiben). Durch diese Ernährung im Intervall würde man abnehmen. Das hört sich erst mal toll an. Doch ich glaube, schon allein weil das Zeitfenster für Speisen nur aus 8 Stunden besteht, würden die meisten von uns in dieser Zeit weniger Kalorien zu sich nehmen, als sie es sonst tun. Also ich kann innerhalb von 8 Stunde nicht ausgiebig Frühstücken, wie ich es normalerweise tue, eine Hauptmahlzeit zur Mittagszeit zu mir nehmen und dann noch Abendbrot essen. Wenn also alle Speisen in dieser Zeitspanne nicht unbedingt aus Pizza und Schokolade bestehen würden, könnte man durchaus schon allein dadurch Gewicht reduzieren.

Laut dem Zeitungsartikel sind diese Essenspausen von 12-16 Stunden auch noch für den Körper gut. In der langen Phase ohne Essen sollen körpereigene Heilungskräfte aktiviert werden. Auch auf den Darm und der Haut würde sich das Intervallfasten positiv auswirken. Einen Beitrag über dieses Thema verlinke ich euch hier. Ihr findet aber jede Menge Informationen im Netz darüber. In meinem heutigen Post soll es nämlich eigentlich nicht ausführlich um das 16/8 Fasten gehen, sondern darum, wie ich das für mich angepasst habe.

Aus genau zwei Gründen ist dieses 16/8 Intervallfasten für mich nicht geeignet. Zum einen brauche ich morgens Frühstück. Ich kann zwar nach dem Aufstehen erstmal zum Duschen usw. ins Bad gehen, doch spätestens nach einer halben Stunde braucht mein Körper Nahrung – selbst wenn es nur ein Tee mit einer Kleinigkeit zum Essen wäre. Normalerweise frühstücke ich morgens mit selbstgemachtem Müsli (Rezept) oder Toastbrot. Würde ich das Frühstück sausen lassen, wäre mir irgendwann Schwindelig und ich würde Kopfschmerzen bekommen. Und jetzt kommt auch gleich der nächste Punkt, warum die Zeitspanne von 8 Stunden Essen und 16 Stunden Verzicht, nichts für mich wäre.

Ich stehe unter der Woche vor 6 Uhr auf und frühstücke gegen 6:30 Uhr. Das würde bedeuten, ich dürfte bis 14:30 Uhr Essen und dann nichts mehr bis zum nächsten Morgen zu mir nehmen. Das wäre für mich nicht umsetzbar. Doch auch die Variante, mit der meine Kollegin die 30 Kilo abgenommen hat, käme für mich nicht in Frage. Sie nimmt ihre erste Mahlzeit gegen 12 Uhr ein, damit sie später mit ihrem Sohn Abendessen kann. Bis zum Mittag würde ich nie ohne was essbarem durchhalten.

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Zeitgleich zu meiner Recherche über das 16/8 Intevallfasten bin ich auf Selleriesaft gekommen. Hier wurde ich auf Instagram angefixt. Eine Moderatorin, der ich folge, schwört darauf. Eben auch, weil Sellerie super gesund wäre. Also habe ich auch hierfür Google befragt. Wie das immer so ist, findet man zu einem Thema immer Pro und Contra im Netz. Hier ein Beitrag über Selleriesaft, der sich ganz vernünftig anhört.

Seit mindestens 2 Monaten bereite ich mir jeden Morgen Selleriesaft zu. Mit in den Entsafter kommen Karotten, rote Beete (auch sehr gesund) und ein kleiner Apfel. Aber im Prinzip kann man die Gemüse und Obstsorten nach Lust, Laune und Geschmack variieren. Also habe ich meinen Saft jetzt noch mit einem kleinen Stück Ingwer abgerundet.

An drei Tagen in der Woche trinke ich nur ein Glas Selleriesaft zum Frühstück. Überwiegend handhabe ich das so am Wochenende und zusätzlich noch einmal unter der Woche. Mir fällt es an Tagen, an denen ich nicht im Büro sitzen muss, leichter auf kaubares Frühstück zu verzichten. Am Wochenende habe ich vormittags immer viel zu tun – zuhause oder unterwegs. Da habe ich gar keine Zeit dafür, dass Hunger aufkommt. Wenn doch, trinke ich mal einen Kaffee dazwischen.

Mir ist schon klar, dass diese abgewandelte Form nicht komplettes 16/8 Intervallfasten ist. Doch es bekommt mir sehr gut und ich muss mich nicht kasteien. Netter Nebeneffekt für mich: dadurch habe ich zwei Kilo in zwei Monaten abgenommen. Das war zwar so nicht geplant, freue mich aber trotzdem darüber. Zudem bin ich kaum noch aufgebläht und ich kann sogar wieder ein wenig Bauchmuskel bei mir erkennen. Die sind normalerweise sofort nach dem Frühstücken hinter meinem Blähbauch verschwunden. Auch klappt es mit der Verdauung wie am Schnürchen. Bisher war das bei mir eher ein Problem.

Auf die immer wieder neuen Trendzüge für Superfood und Diäten muss man nicht gleich aufspringen. Vieles wird auch einfach zu sehr gehypt. Doch es spricht nichts dagegen, das ein oder andere anzunehmen, wenn es passt und gut tut.

 

 

 

14 Kommentare

  1. November 17, 2019 / 9:24 am

    Intervall Fasten macht auch eine Kollegin von mir…Ich könnte mir auch nicht vorstellen, 16 Stunden nichts zu essen…mein Körper würde rebellieren…aber mit dem Sellerie Getränk, hört sich wirklich vielversprechend an. Danke für den Tipp

  2. Nicole
    November 17, 2019 / 10:26 am

    Liebe Cla,
    das Intervallfasten habe ich vor ein paar Monaten für mich entdeckt. Ich verzichte aufs Frühstück und esse, so wie deine Kollegin, zwischen 12 und 20 Uhr.
    Abgenommen habe ich „nur“ zwei Kilo, dadurch bin ich wieder auf das Gewicht gekommen, das ich seit etwa 25 Jahren habe. Innerhalb des letzten Jahres hatten sich die zwei Kilo draufgeschlichen.
    Was ich nach ein paar Wochen aber gemerkt habe ist, dass meine Rückenschmerzen komplett weg sind.
    In den letzten Jahren hatte ich morgens Schmerzen beim Aufstehen und auch, wenn ich lange gesessen habe. Dann brauchte ich ein paar Schritte, bis ich wieder gerade gehen konnte.
    Außerdem ist mein Hautzustand viel besser geworden. Ich hatte immer mit Unreinheiten zu kämpfen, die sehr langsam abgeheilt sind und auch mit Unterlagerungen. Das sind kleine, weißliche, feste Talgkörnchen, die ich um die Kinnpartie herum hatte. Selbst kriegt man die kaum weg, da muss eigentlich eine Kosmetikerin ran.
    Jetzt ist meine Haut rein und der Rücken schmerzfrei. Außerdem esse ich abends oder kurz vorm Schlafengehen keine süßen Sachen mehr, weil ja um zwanzig Uhr Schluss mit essen ist.
    Sorry, dass der Kommentar so lang geworden ist, vielleicht interessiert es aber jemanden, der sich mit dem Gedanken trägt, das auch mal zu versuchen.
    Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Nicole (queeninsilverauf Instagram)

  3. November 17, 2019 / 11:13 am

    Hallo,
    ja, genau daselbe Problem habe ich. Mein Chef und eine Kollegen praktizieren 16/8 auch schon länger, aber auch stehe vor 6 Uhr früh auf und frühstüscke um 6:30…und mein Frühstück ist ein MUSS. Auf alle anderen Essenzeiten kann ich verzichten, aber nicht aufmein Frühstück! Und dann bin ich bis 15 Uhr im Büro und kann dort nur kurz ein Brötchen oder einen Müsliriegel essen. Mit dem Intervallfasten wäre somit mein Essen aus für den Tag! Ich esse generell nicht viel, aber wenn sich der Magen an noch wneiger Essen gwöhnt nimmt man auch nicht ab. Und ich finde es nicht sinnvoll mich bis 14:30 nur mehr von Frühstück und Müsliriegel zu ernähren…und dann gibt es nichts mehr. Ich esse zwar auch so oft kaum mehr ein Abendessen, aber meistens noch ein Joghurt…meine Milchprodukte brauche ich einfach.
    So muss jeder seinen eigenen Essplan finden…ich suche noch 😉

    • claudia
      Autor
      November 21, 2019 / 10:38 am

      Liebe Martina,
      ich verstehe absolut, warum 16/8 bei dir nicht passen würde. Man muss ja auch nicht jeden Trend mitmachen. Ernährung bzw. Essen soll ja auch Spaß machen!
      Lieben Gruß Cla

  4. November 17, 2019 / 12:42 pm

    Hallo zusammen,
    das 16/8 Fasten ist ja seit einiger Zeit sehr in Mode gekommen, und wohl jeder kennt inzwischen jemanden, der es betreibt.
    Ich mache das eigentlich während der Woche schon seit vielen Jahren, ohne zu wissen, dass es dafür einen Namen gibt. Vor der Arbeit konnte ich eigentlich nur Kaffee trinken, aber nichts essen, das Frühstücken hat mich nur hungrig gemacht. Bis ca. 13:00 Uhr habe ich dann auch nichts gebraucht bis auf ein oder zwei Kaffee. Mittags habe ich dann gegessen und abends auch. Mir ging es immer gut, abgenommen habe ich nicht besonders.
    Jetzt, wo das Ding einen Namen hat, macht mein Mann da mit. Er fühlt sich wohl, seiner Diabetes 2 bekommt das gut, also seine Werte sind i.O.
    Wir machen das aber nicht sklavisch, bei Gelegenheit frühstücken wir auch mal, WE oder Urlaub.
    Abnehmen allein dadurch geht aber bei uns leider nicht.
    LG
    Karen

    • claudia
      Autor
      November 20, 2019 / 10:15 am

      Guten Morgen liebe Karen,
      ja, jetzt wo das Frühstück weglassen einen Namen hat, ist es auf einmal in aller Munde.
      Schön, dass das Intervallfasten deinem Mann auch gut bekommt. Zu zweit ist man oft motivierter.
      Eine Freundin ernährt sic auch schon ewig auf diese Weise und nimmt davon nicht ab. Wir sind doch alle
      zu unterschiedlich.
      Grüße Cla

  5. Anita
    November 17, 2019 / 2:56 pm

    Ich praktiziere das an drei Tagen die Woche in reduzierter Form. Man soll ja mindestens 12 Stunden fasten. Das klappt, wenn ich um 18 Uhr abends esse und dann morgens um 6.30 frühstücke. Am Wochenende lässt sich das durch etwas längeres Schlafen noch ausdehnen. So kann ich einen normalen Rhythmus beibehalten. Es zwingt mich aber, abends auf Näschereien zu verzichten. Das allein ist ja auch schon was. So habe ich innerhalb weniger Wochen 2,5 kg abgenommen, die sich so nach und nach draufgeschlichen hatten, und fühle mich gut.
    Liebe Grüße, Anita

    • claudia
      Autor
      November 20, 2019 / 8:44 am

      Liebe Anita,
      ich halte es ähnlich wie du. Gerade am Wochenende, weil ich da auch länger schlafe, fällt mir dieser Intervall Rhythmus leicht.
      Schön, wenn dabei ein wenig die Pfunde purzeln. 🙂
      Lieben Gruß Cla

  6. EvelinWakri
    November 17, 2019 / 3:22 pm

    Liebe Cla,
    Auch ich brauche ein winziges Müsli am Morgen 6:30. Manchmal esse ich danach bis 16:30 nichts, sondern trinke Tee oder Wasser, um am Abend gemütlich mit meinen Mann Abend zu essen oder ich esse ab 16:00 nichts mehr. Nicht absichtlich sondern, weil ich seit Jahrzehnten Probleme mit der Bauchspeicheldrüse habe und mich nach deren Verlangen und Wohlbefinden richte. So halte ich unbewusst meine gesunde Ernährung seit Jahren..
    Liebe Grüße EvelinWakri

    • claudia
      Autor
      November 20, 2019 / 8:42 am

      Hallo liebe Evelin,
      ich denke dein Körper weiß sehr genau was er braucht und so tust du unbewusst das was für dich am besten ist.
      Lieben Gruß
      Cla

  7. Iris Lingen
    November 18, 2019 / 6:34 am

    Liebe Cla,
    vielen Dank für deinen ehrlichen Beitrag zum Thema Intervallfasten.Ich denke jeder muss so seinen eigenen Wohlfühlweg finden.Früher war ich immer empfänglich für alle möglichen Hypes.Was Ernährung und Sport betrifft hab ich meinen Weg gefunden.
    Ich bewege mich viel in der Natur und versuche mich weitgehend gesund zu ernähren,trinke keinen Alkohol und rauche nicht.Aber natürlich jeder wie er mag.😀
    Liebste Grüße Iris

    • claudia
      Autor
      November 20, 2019 / 8:40 am

      Liebe Iris, ich sehe es wie du. Wir sind alle so unterschiedlich und jeder sollte das für sich umsetzen, was einem gut tut.
      Herzlichen Gruß an dich
      Cla

  8. November 18, 2019 / 5:46 pm

    I don’t think I have enough will power to do this. However, I have been following Slimming World since June 2018 and following that as well as going to the gym I am now 28lbs lighter.
    Regards – Jill stylishatsixty

  9. November 18, 2019 / 7:33 pm

    I eat five meals a day at three-hour intervals, and this is the smartest and healthiest diet for me. The most important thing is to eat sensibly.

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