Sonntag, 29. März 2015

Jeanshemd zur Lederleggings

Im Moment mag ich es recht bequem an den Füßen. Ich könnte den ganzen Tag nur noch in Sneaker herumlaufen. Aber es kommt durchaus auch vor, dass ich Sneaker nur auf meinem Weg zur Arbeit trage und dort wechsle. Meine bevorzuge Wahl für dieses Outfit sind die Leo-Sneaker und sollte mir nach mehr Feminität zu Mute sein, würde ich in meine roten Pumps schlüpfen. (siehe letztes Foto)

Welche Schuhe würdet ihr zu dieser Kombination tragen?

Jeanshemd: Bon A´Parte
Lederleggings: Arma Collection
Sneaker: Isabel Marant
Pumps: Noe
Tasche: Hakei







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Freitag, 27. März 2015

Ein Abend mit Lieb JU

Frauen und ihre Liebe zu Taschen, eine unendliche Geschichte. Ich kenne keine Frau, deren Herz nicht einen Takt höher schlägt, wenn sie eine besonders schöne Tasche erblickt. Mir geht es da nicht anders. Deshalb habe ich mich sehr über die Einladung zu der Vorstellung der neuen Kollektion, des Taschenlabels  „LiebJu“, auf einem Catwalk gefreut. Ich muss gestehen, ich hatte diese Marke zuvor noch nie gehört. Doch für Neues bin ich immer zu haben und für Taschen sowieso. 

Das Taschenlabel Lieb Ju wurde 2014 von Hana Kiera Nagy gegründet. Die Designerin ist bereits seit 12 Jahren mit der Nagy Collection PR-Couture erfolgreich. Bei ihrer Taschenkollektion legt Hana Kiera Nagy besonderen Wert auf hohe Qualität. Die Taschen werden in Europa hergestellt und auch die Materialien kommen aus der EU. Jede Lieb Ju ist Handarbeit und es wird sehr auf faire Arbeitsbedingungen geachtet. Alle Modelle sind limitiert und werden nur zwischen 20 und 50 Mal produziert. In jeder Tasche steckt das Herz und die Leidenschaft von Hana Kiera Nagy und das sieht man den Taschen auch an.  

Ein paar Fashionshows durfte ich zwar schon beiwohnen, aber eine speziell nur für Taschen war bis jetzt noch nicht dabei. Um so neugieriger war ich, wie man diese auf einem Laufsteg präsentieren würde. Letztes Wochenende war es dann soweit: über 400 Gäste wurden in den Oktogan Zeche Zollverein nach Essen geladen und ich durfte mit Prominenten wie Frauke Ludowig, Ralf Richter und Michèlle Fichtner über den roten Teppich laufen. So lebendig wie die Taschen von Lieb Ju sind, so lebendig war auch die Veranstaltung. Jede Linie wurde auf dem Catwalk von den Models individuell in Szene gesetzt. So wurde die in diesem Jahr dazu gekommene Herrenkollektion für echte Männer „Hang tough – My way“, auch von echten Männern vorgeführt. Einer knackiger als der andere. ;) Einige von diesen Jungs präsentierten ihre Taschen mit vollem Körpereinsatz und boten uns mitreißende Tanzeinlagen. Das Publikum war begeistert! Mit dieser Stimmung ging es dann auf der Aftershow-Party weiter. Es wurde ausgelassen weitergefeiert. Und selbst ich Tanzmuffel habe die High Heels in die Ecke geworfen und noch ausgiebig mit den Hüften gewackelt. Das will was heißen. Die ganze Veranstaltung war einfach eine Show der Superlative. 



   Alle Bloggerinnen mit der Designerin Hana Kiera Nagy 









   Mein Favorit unter den Taschen

 Der Moderator Stefan Schulze-Hausmann mit der Designerin

Mit Ralf Richter

Den Abend habe ich gemeinsam mit der lieben Chrissie
   (Die Edelfabrik) verbracht. Schön, dass du dabei warst!!

Mein zusätzliches persönliches Highligt war das Aufeinandertreffen mit Frauke Ludowig. Als ich ihr erzählte, dass es zu meinem sonntäglichen Ritual gehöre, mit meiner 83 jährigen Mutter ihre Sendung zu schauen, war sie sofort bereit mit mir ein Foto für meine Mama zu machen. Das ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte. Ich danke der Designerin Hana Kiera Nagy, Lieb Ju und der zuständigen PR-Agentur für die Einladung und dieses unvergessliche Erlebnis

Mittwoch, 25. März 2015

Frauen - sind wir nicht wunderbar

Du stehst schon auf mit einem Lächeln, du backst die leckersten Torten, du zauberst die köstlichsten 4 Gänge Menüs. Du hast einen 18 Stunden Tag und du duftest immer so gut. Du schaust einfach umwerfend aus, deine Haare fallen so schön. Du bist fabelhaft. Du bist so klug und erzählst die lustigsten Witze überhaupt. Dein Herz ist so rein. Du schaffst 10 Liegestützen, läufst Marathon und kannst in den mörderischsten High Heels so stolz wie Naomi über den Asphalt schweben. Du hast zwei Kinder groß gezogen. Bei der Vorstandssitzung hast du immer die Hosen an und bei rührseligen Filmen weinst du grundsätzlich. Hast jederzeit ein offenes Ohr für deine Freundinnen – selbst mitten in der Nacht und stehst allzeit hilfsbereit deinen Kollegen zur Seite. Du bist immer für deine Kinder da und bist die begehrende Verführerin für deinen Mann. 

Das alles bist du, bin ich, sind wir und noch viel mehr. Das haben wir uns erarbeitet. Wie wunderbar wir sind, wie einmalig. Ja und Bescheidenheit steht uns nicht. Seid stolz auf euch, zeigt das auch. Wir sind Frauen, wir sind großartig und wir haben alle was besonderes. Jede einzelne von uns... 





Hier bin ich mit meinen Bloggerfreundinnen Annette (Lady of Style), Conny ( A Hemad und a Hos) und Susi (Texterella) am Starnberger See. Wir sind alle so verschieden, einzigartig und jede auf ihre Art außergewöhnlich. 

Montag, 23. März 2015

Graues Outfit für noch Winter und fast Frühling

Der Winter will noch nicht so ganz das Feld räumen und der Frühling hat noch keine richtige Durchsetzungskraft. Und wenn sich zwei Jahreszeiten streiten, müssen wir improvisieren. Das bedeutet für mich, einen leichten Pullover, an den Füßen frühlingshafte Sneaker und um den Hals einen winterlichen Schal. Sollte im Laufe des Tages der Lenz die Oberhand gewinnen, habe ich den Schal schnell abgelegt. (Obwohl das im Moment mein absoluter Liebling ist) :)

Wie sieht euer "Zwischen-den Jahreszeiten-Outfit" aus?

Pullover: Zara
Hose: Dorothee Schumacher
Schal: Neyo. Fashion
Sneaker: Adidas
Tasche Loewe







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Samstag, 21. März 2015

Auf der Suche nach einem Kulturbeutel

Wenn ich verreise, versuche ich immer mein Gepäck auf das Minimum zu reduzieren. Auch meine Kosmetiksachen. Da mein Schmink-Motto "weniger ist mehr" lautet, gehören zu meiner täglichen Make-Up-Routine eh nicht viele Produkte und mein Beauty-Case im Bad ist schon ewig ein Zippbeutel, den man auch beim Fliegen verwenden soll. Und das nicht nur, weil ich sowieso kein hübsches Schminkbeutelchen besitze, sondern auch weil ich mir einbilde, dass es mir einen mondänen Flair eines aufregenden Reiselebens verleiht. Es gibt mir das Gefühl, viel zu beschäftigt zu sein, um den ganzen Kram immer wieder umzupacken, wenn es auf die Reise geht. Was natürlich Blödsinn ist, so oft bin ich nun auch wieder nicht unterwegs. Der wahre Grund ist, ich bin einfach zu faul. 

Doch sollte ich nicht gerade als Bloggerin, die auch über Beauty schreibt, vorbildlich sein und mit einem stylishen Kosmetikbeutel verreisen? Nur was ist stylish? Bunt, einfarbig, wasserfest, durchsichtig? Gibt es Trends für Kosmetiktäschchen? Alles Quatsch, erlaubt ist was gefällt. Jetzt habe mich mal ein wenig in der Welt der Kulturbeutel umgeschaut und ein paar Exemplare herausgesucht. Alles hübsche Täschchen. Doch bei keinem sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich es unbedingt brauche. Ich denke ich komme am besten mit meinem durchsichtigen Beauty-Case klar. Das erspart das Suchen und die Herumwühlerei.  

Welcher Beutel ist euer Favorit. Wie bewahrt ihr auf Reisen eure Beauty-Utensilien auf? 








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Donnerstag, 19. März 2015

Plissée-Rock mit langem Pullover kombiniert

Meine Damen (und natürlich auch Herren), ich habe euch schon fast alles gezeigt, was mein Kleiderschrank so hergibt. Vieles auch in verschiedenen Kombinationen. Langsam gehen mir die Teile aus. Also versuche ich, etwas kreativ zu sein. So kam ich auf die Idee dieses Kleid als Rock umzufunktionieren. Das Ergebnis ist durchaus tragbar. Es haut mich jetzt nicht gerade um, und figurfreundlich ist es auch nicht unbedingt, trotzdem werde ich es sicher irgendwann wieder so anziehen. Meinem Lieblingskollegen hat es gefallen, er hat mir zu diesem Outfit ein Kompliment gemacht.

Das Kleid habe ich bereits im Oktober 2013 hier vorgestellt. Diese Stiefel von damals würde ich heute nicht mehr dazu kombinieren. Davon mal abgesehen, sind sie eh nicht mehr in meinem Besitz.

Kleid als Rock getragen: Strenesse
Pullover: & other Stories
Stiefeletten: Alberto Fermani
Tasche: Chloé



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Dienstag, 17. März 2015

10 Minuten Aufenthalt in Ingolstadt

Kennt ihr Ingolstadt? Nein? Ich auch nicht! Also nicht wirklich. Auf meiner Reise an den Starnberger See hatte ich unlängst mit meinem Zug 10 Minuten Aufenthalt in Ingolstadt. 10 Minuten standen wir auf dem Gleis und ich hatte genau 10 Minuten Zeit, Menschen und Momente auf dem Bahnhof in Ingolstadt einzufangen. 

Zwei Gleise entfernt von mir steht ein Mann im mittleren Alter. Er trägt einen Anzug und hat ein paar langstielige rote Rosen in der Hand. Auf wen er wohl wartet? Wer ist die glückliche Person, die diese roten Rosen entgegennehmen darf? Auf der anderen Seite des Gleises läuft lachend ein Mann auf eine alte Frau zu. Sie strahlt auch über das ganze Gesicht und sie fallen sich herzlich in die Arme. Ist das Mutter und Sohn? Dann gibt es noch diese Gruppe von Jugendlichen die, je mit einem 6er Pack Bier in der Hand, zu den Treppen schlendern, die zum Ausgang führen. Am Treppenrand steht eine ältere Frau mit sperrigem Gepäck. Spontan schnappt sich einer der jungen Leute den schweren Koffer und trägt ihn der Dame nach unten. 

So vieles zieht an einem vorbei. Die Fantasie darf sich alles ausmalen, und doch kann alles ganz anders sein. Der Rosenprinz wartete, statt auf seine Prinzessin, auf einen Prinzen. Die Jungs waren der alten Dame nicht wirklich behilflich, sondern habe ihren Koffer am Ende der Treppe geklaut und die ältere Frau und der jüngere Mann sind nicht Mutter und Sohn, sondern ein Liebespaar.  

Beobachtet ihr auch öfters andere Menschen und überlegt wo sie hingehen, wo sie herkommen, welche Gedanken, Freude und Sorgen sie mit sich tragen?



Sonntag, 15. März 2015

Capsule Wardrobe - Basis-Outfit für die Business-Garderobe 2.Teil

Bei einer Capsule Wardrobe handelt es sich um eine Mini-Kollektion von Kleidungsstücken, die alle untereinander kombinierbar sind. Die liebe Stephanie aka "Die Modeflüsterin" erklärt auf ihrem Blog, in drei Teilen, wie man sich eine ideale Capsule Wardrobe, speziell für das Büro, zusammenstellt. Welche Basis-Teile dafür am besten geeignet sind und mit welchen Accessoires man sie aufpeppen kann. In ihrem heutigen 3.Teil geht es um den Fun-Faktor und das Finsh der Business-Garderobe. Also wie man gemusterte Teile und Accessoires in den Mini-Baukasten für das Büro integriert und wie man mit Kleid und Mantel, der Garderobe den letzten Schliff gibt.

Ich selbst bin kein großer Fan von gemusterter Kleidung und bevorzuge einfarbig Stücke. Deshalb zeige ich euch heute nochmal meine Basis-Teile in anderer Kombination. Letzte Woche präsentierte ich hier schon mal diese Bouclé-Jacke, legere mit Jeans gestylt. Diese Jacke biete sich fantastisch an, zusammen mit einer einfachen schwarzen Hose und weißer Bluse zu tragen. Und zu beiden hier vorgestellten Unterteilen wiederum, macht sich immer ein klassischer Kaschmir-Pullover ganz wunderbar. Für den Fun-Faktor sorgen bei mir eine Tasche und Pumps in knalligem Rot und ein zeitloser Trenchcoat rundet meine persönliche Capsule Wardrobe perfekt ab.

Noch mehr individuell zusammengestellte Basis-Garderoben für das Büro findet ihr bei meinen Blogger-Kolleginnen "Lady of Style", "Sea of Teal" und "Stylish Salat". Und die genaue Anleitung gibt es natürlich bei der "Modeflüsterin".


Jacke: Malvin
Bluse: Strenesse
Hose: Dorothee Schumacher
Tasche: Coccinelle
Pumps: Pura Lopez







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Pullover: Christian Berg
1. Hose: Dorothee Schumacher
2. Hose Selfnation CH
Pumps: Noe
Tasche: Hakei
Trench: Zara






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Donnerstag, 12. März 2015

Blaue Strickjacke mit grau kombiniert

In den vergangenen zwei Tagen ging es hier etwas hitzig zu. Auslöser war mein Artikel über Kooperationen. Ich hoffe die Gemüter haben sich inzwischen wieder etwas beruhigt. Ich habe überlegt, ob es Sinn macht, auf einige Kommentare nochmal näher einzugehen. Doch ich bin der Ansicht, ich muss mich für meinen Blog und wie ich ihn betreibe, nicht immer wieder erneut rechtfertigen bzw. erklären. Ich präsentiere hier meine Outfits, schreibe über Dinge die mich beschäftigen und durch meine Rubrik "Media/PR" kann man entnehmen, dass ich hier auch Werbung mit einfließen lasse. Die natürlich als solches gekennzeichnet wird. Grundsätzlich nehme ich nur Kooperationen an, die zu mir passen und hinter denen ich auch stehe. Ich denke, ich habe hier ein gutes Maß für mich gefunden. Aber auch das habe ich schon oft genug gesagt.

Es freut mich ungemein, wenn ich mit meinem Blog andere Menschen unterhalten und inspirieren kann. Mir ist klar, dass ich nicht jeden anspreche und das ist auch normal. Mich spricht auch nicht jeder Blog an. Doch diese suche ich dann erst gar nicht auf. Das ist wie mit einem Restaurant -  wenn mir dort das Essen nicht schmeckt, bleibe ich einfach fern. Tut mir leid, ich muss das einfach mal deutlich betonen. Nur weil ich einen öffentlichen Blog habe, muss ich  mir auch nicht alles vorwerfen lassen. 

Zu meinem heutigen Outfit: So schön diese blaue Kuschel-Jacke auch ist, so sehr nervt sie mich auch. Warum, habe ich euch bei diesem Outfit-Post schon mal erzählt. Nicht wundern, hier gibt es erst am Sonntag wieder was zu sehen und zu lesen. Habt es fein, bis dahin!



Cardigan + Bluse: Dorothee Schumacher
Jeans: Zara
Stiefeletten: Dorothee Schumacher
Tasche: Malene Birger







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Dienstag, 10. März 2015

Kooperationen für´n Appel und ´n Ei

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie ich für meinen Blog die erste Kooperationsanfrage erhalten habe. Es handelte sie um einen Online-Shop mit billigem Schmuck aus China. Für die Vorstellung dieses Shops sollte ich mir ein paar Schmuckstücke aussuchen. Doch nach einem kurzen Rundgang im Shop, habe ich schnell festgestellt, dass diese Teile nicht zu mir passen. Und schon da habe ich für mich entschieden, nur Kooperationen anzunehmen, mit denen ich mich identifizieren kann. Selbstverständlich fühlt man sich als frisch gebackener Blogger über solche Anfragen erst mal geehrt. Geehrt, dass man überhaupt von Firmen wahrgenommen wird und diese auf dem Blog werben wollen. Mit zunehmender Reichweite nehmen dann auch die Anfragen für Kooperationen zu. Das hört sich für Außenstehende erst mal verlockend an. Man stellt sich vor, die Bloggerin bekommt ganz viele tolle Sachen umsonst ins Haus geschickt. Wow, es regnet Schuhe, Taschen und Kleider. 

Doch ganz so paradiesisch, wie viele annehmen, ist das gar nicht. Was oft nicht bedacht wird: Wir Blogger stecken unglaublich viel Arbeit in unsere Blog-Babys. Für jemanden der regelmäßig bloggt, bedeutet das mehre Stunden "Blog-Pflege" täglich. Wenn man „nebenbei“ auch noch einen 8-Stunden-Brotjob hat, hängt man oft bis in die tiefen Abendstunden vor dem PC. Einen guten Post schüttelt nicht jeder so locker aus dem Ärmel. Ich jedenfalls nicht. Das flutscht mal langsamer, mal schnell heraus. Nicht zu vergessen, gute Fotos müssen auch noch gemacht werden. Man hat ja einen gewissen Qualitätsanspruch an sich selbst. Doch trotz des ganzen Aufwands macht mir das Bloggen unglaublich viel Spaß. Sonst würde ich es nicht machen. 

Selbstverständlich versüßen Kooperationsanfragen das Ganze noch etwas. Doch ich habe manchmal den Eindruck, einige Firmen oder die dafür zuständigen PR-Agenturen nutzen die Blogger aus. Auf der einen Seite wird erkannt, dass der Blog das nötige Potenzial hat, dort sein Produkt bzw. Online-Shop vorzustellen. Doch bevor eine Zusammenarbeit überhaupt zustande kommt, wird der Blog oft erst mal auf Herz und Nieren geprüft. Sprich, man muss seine Reichweite/Besucherzahlen vorlegen. Und auch nur wenn diese den Vorstellungen der Firmen entsprechen, sind sie weiter an einer Koop interessiert. Auf der anderen Seite sind viele Firmen nicht bereit uns Blogger für unsere Arbeit ausreichend zu entlohnen. Seit ich blogge sind viele schöne Zusammenarbeiten mit tollen Firmen hervorgegangen, die ich immer wieder gerne machen würde. Doch über manche Angebote muss ich mich doch echt wundern und teilweise sogar aufregen. Es grenzt schon an Unverschämtheit, mit was man uns Bloggern locken will. Für mehrere Stunden Arbeit und die Bereitstellung einer Werbefläche - denn das ist ein gesponserter Post ja schließlich auch -  bekommt man als Honorar ein Handy-Case im Wert von 6,99 €, eine 5ml Cremeprobe, oder ein paar Socken angeboten. Wobei das Produkt der Firmen nur etwa 30% des Verkaufswertes kostet. Und dann wird noch erwartet, dass man als Blogger doch bitte, vor Freude über so ein Top-Angebot, Luftsprünge macht!. Leider gibt es jedoch genügend Blogger, die solche Offerten annehmen - so dass die Firmen damit durchkommen. 

Was würden die Agenturen machen, wenn sich keine Blogger fänden, die gewillt sind für´n Appel und `n Ei über ein Produkt zu berichten? Was wäre, wenn wir Blogger alle an einem Strang ziehen würden und für ein Posting ein angemessenes Honorar verlangen? Die Firmen wären unter Zugzwang. Deshalb mein Appell an alle meine Blogger-Kolleginnen und Kollegen: Seid euch mehr wert, verkauft euch nicht zu billig. Überlegt, ob die Gegenleistung des Unternehmens eurer Arbeitszeit entspricht. Für eine Werbe-Kampagne steht fast immer ein hohes Budget zur Verfügung und für unsere erbrachte Leistung sollten wir einen Teil davon erhalten. Wir sollten uns nicht nur mit Produkten bezahlen lassen, sondern auch Honorar verlangen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Für eine Designer-Tasche oder einen Kaschmir-Pullover würde ich auch mal auf zusätzliche Entlohnung verzichten. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. 

Ich persönlich nehme lieber wenige Kooperationen mit entsprechend guter Bezahlung an, statt für lau über Dinge zu berichten, die ich eh nicht brauche. Wenn die Firmen keine Blogger mehr finden, die sich Arbeit und Mühe für solche lächerlichen Angebote machen, müssen sie einfach umdenken. Und auch diesen Satz höre ich von Agenturen immer wieder: Für die Bezahlung von Bloggern, liegt uns kein Budget vor. Liebe Blogger, vergesst nicht. Die Firmen wollen was von uns. Und wenn sie Anzeigen schalten, müssen sie diese auch zahlen.