Luftig leichtes Sommerkleid
Donnerstag, Mai 25, 2017

Luftig leichtes Sommerkleid


Yes, endlich! Endlich können wir in unsere locker leichten Sommerkleider schlüpfen. Mit ein Grund, warum ich die warme Jahreszeit so mag. Alles was wir brauchen, um hübsch angezogen zu sein, ist ein luftiges Kleidchen, lackierte Fußnägel und bequeme Riemchensandalen. Mit einem Kleid brauchen wir auch nicht morgens ewig vor dem Kleiderschrank stehen und überlegen, welche Teile wir miteinander kombinieren könnten. Ein Kleidungsstück macht den ganzen Look aus. Wie herrlich unkompliziert. So herrlich wie das Wetter, wenn der Sommer denn mitspielt. 

Wenn ihr die Zeilen heute zeitnah lest, bin ich wahrscheinlich gerade dabei einen kleinen Koffer zu packen. Ja genau, ich verreise schon wieder. Diesmal geht es nach Cannes. Ich mag es selbst noch gar nicht glauben. Das ist so aufregend. Mein erstes Mal an der Cote d'Azur. In Cannes ist ja gerade die Hölle los, da dort die Filmfestspiele sind. Das erinnert mich an meinen roten Teppich Moment, bei der diesjährigen Berlinale. Über den roten Teppich laufe ich jetzt zwar nicht, aber ich bin sicher das wird nicht weniger ausregend. Wer mir auf Instagram folgt, kann sich ein paar Eindrücke in meinen Stories holen. Geladen wurde ich übrigens wieder von L'Oréal. 




Kleid + Sandalen: Dorothee Schumacher
Tasche: Chloé

Beim Stöbern nach luftigen Sommerkleidern bin ich auf die Marke Ivy&Oak gestoßen. Die haben richtig hübsche Kleidchen in einer guten Länge. Dieses Kleid bei Zalando* mag ich besonders. Doch auch das Carmenkleid bei Breuninger* ist ganz entzückend. Ebenso ist das luftige Kleid von Schumacher* perfekt für den Sommer. Meine kleine Chloé Tasche gibt es bei Mytheresa*. Oder die größere Ausgabe bei Rebelle.de*. 

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Mein System Professional EnergyCode
Dienstag, Mai 23, 2017

Mein System Professional EnergyCode


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Kennt ihr eigentlich eure genaue Haarbeschaffenheit? Lange dachte ich, ich würde zu fettigen Haaren neigen und habe dementsprechende Haarpflegeprodukte verwendet. Dabei tendiere ich nur zu fettiger Kopfhaut. Irgendwann kam das bei einer Unterhaltung mit einem Friseur zur Sprache. Ebenso war ich viele Jahre der Ansicht, dass mein Schopf wenige Haare vorweist. Ist aber gar nicht so. Ich besitze viele Haare! Nur sind diese eben recht dünn. Den Zustand der Haare und Kopfhaut zu kennen, ist gar nicht so unbedeutend. Denn die Verwendung der falschen Pflegeprodukte kann der Grund sein, dass die Frisur nicht sitzt oder die Haare schlapp machen. Und die exakten Bedürfnisse seiner Haare zu wissen, vermeidet auch das Ansammeln halb geleerter Shampoo und Conditioner Flaschen im Bad. Doch das als Laie selbst herauszufinden, ist nicht einfach. Ruckzuck hat man wieder zu einem Haarpflegeprodukt gegriffen, welches eigentlich genau das Gegenteil bewirkt, von dem was man sich erhofft.



Um ungeeignete Pflege und Fehlkäufe zu vermeiden, gibt es von System Professional eine kluge Methode mit der es möglich ist, seinen persönlichen EnergyCode errechnen zu lassen. Solch eine Analyse kann man bei vielen Partner-Salons von System Professional erstellen lassen. Ich habe es bereits getestet und kenne nun meinen maßgeschneiderten EnergyCode. Denn ich war vor zwei Wochen bei Tobias Tröndle, einen Friseursalon in Frankfurt. Mein Code lautet: V1+R2+R3 + L4+X4L+S6. Ja ich weiß, hört sich eher an wie eine Matheformel. Dabei verbirgt sich dahinter eine Auswahl an 6 exakt auf mich abgestimmten Pflegeprodukte von System Professional EnergyCode. Für die Ermittlung des personalisierten Codes erarbeitete ich mit dem Friseur einen ausführlichen Fragebogen über die Beschaffenheit meiner Haare, der Pflegeroutine und natürlich meinen Wünschen zu der Frisur. Das Endergebnis war besonders bei einem Produkt eine kleine Überraschung für mich. Für das Styling wurde mir Smoothen Curl Definer empfohlen. Das, obwohl ich meine Haare glatt föhne. Der Tipp kam anhand meiner Angaben über meine leichten Wellen im Haar zustande. Ja denkt man gar nicht, dass ich leicht gelockt bin. Wenn ich meinen Schopf nicht mit der Rundbürste und dem Föhn bearbeiten würde, wären meine Haare wellig. Trotz Herausföhnen der Wellen ist Smoothen Curl Definer passend für mich. Denn es macht meine Haare beim Föhnen mit der Bürste formbarer. Interessant! Da ich normalerweise solch ein Stylingprodukt nie für mich in Erwägung gezogen hätte. Auch alle anderen Produkte, auf die mein EnergyCode verwiesen hat, werden gerade von mir getestet. Es gibt mir ein gutes Gefühl sicher zu sein, dass alle meine Haarpflegeprodukte genau auf mein Haar und meine Pflegeroutine abgestimmt sind. Wenn ihr gerne euren EnergyCode erfahren möchtet: hier findet ihr System Professional Salons in eurer Nähe.


Diese Produkte stehen für meinen EnergyCode:
V1 - Volumize Shampoo
R2 - Repair Conditioner
R3 - Repair Mask
L4 - Reconstructive Elexir
X4L - Liquid Hair
S6 - Smoothen Curl Definer


An alle Frankfurter und in Umgebung: Ein Besuch im Salon Tobias Tröndle kann ich nur empfehlen. Die Beratung war hervorragend. Herr Tröndle und seine Frau haben sich liebevoll um mich gekümmert. Ein Friseursalon, der auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht.





                                                                Dies ist ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Wella






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Reisegarderobe für New York: Schluppenbluse
Sonntag, Mai 21, 2017

Reisegarderobe für New York: Schluppenbluse


Hier nun mein letztes Outfit, welches ich in den Straßen von New York geshootet habe. Wie schade. Diese pulsierende Ctiy bietet die perfekte Kulisse für Modefotos. Ich glaube ich muss ganz baldigst wieder nach NY reisen. Die Schluppenbluse, die schwarze Skinny Jeans und die Tasche befanden sich bereits in meinem Reisegepäck. Die Ballerinas mit den Nietenriemchen sind Bestandteil meiner dortigen Shopping-Ausbeute. Vorausschauend hatte ich für diese Eventualität Platz in meinem Koffer gelassen. Aber nicht nur das war der Grund meine Reisegarderobe durchdacht einzupacken. Ich hasse es mit zu viel Gewicht zu verreisen. Also achte ich darauf Teile mitzunehmen, die sich untereinander kombinieren lassen. In 8 Tagen kann ich durchaus eine Jeans dreimal anziehen und eine weiße Bluse passt einfach immer und auf alles. Dumm war nur, dass man das Wetter nicht so gut einschätzen konnte. Eine Woche vor unserer Reise zeigte die Wetter-App jeden Tag was anderes an. Also musste auf alle Fälle ein Strickjäckchen mit ins Gepäck. So ein Stück kann man alleine tragen oder aber auch über die besagte weiße Bluse. Unnötig war es meinen schweren Föhn mitzuschleppen. Aus Erfahrung weiß ich, ich komme mit den Haargeräten in Hotels nicht zurecht. Die haben einfach zu wenig Power. Doch das hätte ich mir sparen können. Ich konnte zwar mit einem Zwischenstecker mein Föhn am amerikanischen Strom anschließen, allerdings klappte es mit der Stromumwandlung nicht. Mein Föhn funktionierte nicht wirklich. Dann musste eben doch der Hotelföhn hinhalten. Wie schon mal berichtet, achte ich auf Reisen auf bequemes Schuhwerk. Zwei Sneakers und ein Paar hohe Sandalen gehörten zur Reiseausstattung. Die Sandalen waren für den Besuche in Bars am Abend gedacht. Denn oftmals gibt es für Bars und Restaurants in NY Dresscodes. So stand bei einer Rooftop Bar, die wir aufsuchen wollten, auf der Webseite, dass weder Sneakers, zerrissene Jeans oder vulgäre Kleidung erwünscht wären. Also habe ich meinen schwarzen Lackminirock gleich zu Hause gelassen. Neh, Spaß ;)   


Dass man in New York wunderbar Einkaufen kann, muss ich euch nicht sagen. In jedem Stadtteil bieten sich unendliche Möglichkeiten. Kleine Boutiquen, Ladenketten und riesige Department-Stores. Nicht unbedingt günstiger, da ja Euro und Dollar fast 1:1 stehen. Aber anders eben. Ich mag es generell in anderen Ländern Läden zu erkunden. Schon allein, um die Trends am jeweiligen Ort aufzuspüren. Über ein Zeitstil, der mir in NY sofort ins Auge gefallen ist, habe ich euch ja bereits hier berichtet. Noch nie sind mir dort so viele, an Schultern baumelte, Chaneltaschen begegnet wie in Big Apple. Kein Wunder also, dass ich schwach wurde. Dafür scheint sich dort der Gucci Virus nicht ausgebreitet zu haben. Kein einziger Gürtel mit diesem Logo habe ich gesehen. Wenn man bedenkt, wie extrem Instagram damit übersät ist, ist das schon bemerkenswert. Diesen Einfluss konnte ich mich ja leider auch nicht entziehen. Schon Interessant wie man gesteuert werden kann, wenn man bestimmte Dinge immer wieder vorgeführt bekommen. Ich schließe mich da nicht aus.


Positiv finde ich, dass in New York wirklich jeder herumlaufen kann wie er mag. Keiner wird schief angeschaut, nur weil sein Outfit aus dem Rahmen fällt. Diese freie, modische Entfaltung habe ich übrigens auch in Berlin festgestellt. Natürlich läuft in NY auch nicht jede Frau herum wie in der Serie Sex and the City oder wie in einem Musikvideo. Doch oft wird ein ganz schlichter Look mit einem besonderen Accessoires aufgewertet. Das kann eine schöne Tasche sein oder besondere Schuhe. Vielleicht habe ich das aber auch so intensiv registriert, weil ich es modisch auch gerne so halte. Übrigens muss ich ebenso mal den Fashion-Style der Männer in New York loben. Auch hier sind mir viele tolle Looks aufgefallen. Looks, die einfach nur durch ein spezielles Kleidungsstück hervorgehoben waren. Generell muss ich mal sagen, dass Big Apple viele attraktive Männer vorweist. Keine Ahnung woran das liegt. Vielleicht hatte ich auch einfach nur Zeit mich aufmerksam umzuschauen. ;)  


Bluse: Diane von Fürstenberg
Hose: Zara
Ballerina: Steve Madden
Tasche: Angela Miklas

Eine Schluppenbluse habe ich von Max&Co* entdeckt und eine weiße bei AboutYou*. Besonders hübsch finde die Schluppenbluse von Pferd und Baumgarten*. Nicht genau meine Ballerinas, aber nicht weniger besonders, habe ich bei Otto* gefunden. Und fast identische gibt es von Valentino*. Doch einfach zu teuer! Dafür sind die Ballerinas von Zalando* fast geschenkt. 

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Da sich nur eine der drei Gewinnerinnen der Teoxane RHA Hydrogel Masks gemeldet hat, habe ich neu ausgewertet. Nun haben Elke und Sabine gewonnen. Mein Glückwunsch an euch zwei. Bitte schickt mir eure Postanschriften.


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Klassische weiße Bluse lässig gestylt
Dienstag, Mai 16, 2017

Klassische weiße Bluse lässig gestylt


Hier noch einer meiner entspannten Looks, die ich in den Straßen von New Yorker trug. Alles andere als bequem wäre für einen City-Trip auch ungeeignet. Wenn man den ganzen Tag auf den Beinen bzw. Füßen ist, muss es einfach entspannt sein. Ich kann euch für so eine Reise nur empfehlen, die gemütlichsten Schuhe die ihr besitzt einzupacken. Und selbst da brennen euch irgendwann mal die Sohlen. Also mit meinen weißen Sneakers, der leichten Bluse und den Skinny Jeans fühlte ich mich unterwegs in New York jedenfalls sehr behaglich angezogen. 

Die Fotos sind im Stadtteil Soho entstanden. Ein Künstlerviertel in dem ich mir vorstellen könnte zu wohnen. Soho ist ein hippes Stadtteil im Bezirk Manhattan mit typischer New Yorker Architektur und einige der ältesten Gebäuden der Stadt. Hier findet man neben kleinen Boutiquen, bekannte Designer und viele Modefirmen. Welche Viertel man nach meiner Meinung auslassen kann, sind Little Italy und Chinatown. Die beiden Stadtteile, die in einander übergehen, haben mich gar nicht angesprochen. Zu viele Souvenir-Läden und Restaurants, die auf Touristen ausgerichtet sind, aneinandergereiht.   





Bluse + Hose: Zara
Sneackers: Adidas
Mantel: Pferde und Baumgarten
Tasche: Angela Miklas
Gürtel: Gucci 

Ein roter Mantel ist ein absoluter Hingucker und der roten Trench von Superdry* macht sich auch im Herbst noch gut. Einen tollen langen roten Trenchcoat gibt es bei Breuninger*. Reduziert! Klassische weiße Blusen gibt es jede Menge bei AboutYou. Ich mag diese Bluse* besonders gerne. Noch keine weißen Sneakers? Zalando* hat welche. Bei Rebelle* gibt es einen Gucci Gürtel in Pink. Auch nicht schlecht!

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       Fotos: @Conny Doll

Übrigens habe ich im letzten Outfit Post die drei Gewinnerinnen der Teoxane RHA Hydrogel Mask bekannt gegeben. Bis jetzt hat sich keine der Damen bei mir gemeldet. Am Wochenende lose ich neu aus. 



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Klassische Vintage Chanel Tasche
Sonntag, Mai 14, 2017

Klassische Vintage Chanel Tasche


Ich hab es getan! Einfach so! Ich habe mir eine Chanel Tasche gekauft. Gerne würde ich behaupten, dass ich mir diese schon ewig gewünscht habe. Oder dass ein beständiges Sparen darauf hervorging. Aber nein, das war eine relativ spontane Aktion. Ohne lange darüber nachzudenken. Manchmal bin ich einfach impulsiv. Aber ich bin mit sicher, ich werde diese Kopflosigkeit nicht bereuen. Wie es dazu kam?  

New York ist daran Schuld. Dort habe ich ganz viele Frauen gesehen, die sich mit einer Chanel Tasche schmückten. Es war nicht mal überwiegend das klassische, schwarze Modell. Sondern auch ausgefallene Taschen in grün, rot oder gar in Gelb. Die Frauen mit Chanel Taschen hatten auch alle ganz unterschiedliche Stile. Doch was sie auch immer trugen, diese Tasche machte den Look besonders. Wertete ihn auf. Das hat mich total in den Bann gezogen, mich infiziert mit dem Chanel-Virus. Also habe ich mich nach diesen Designer Taschen im Internet mal genauer umgeschaut. Da habe ich erst mal bewusst wahrgenommen, wie viel so eine klassische Luxustasche überhaupt kostet. Dass Chanel teuer ist, war mir klar. Aber so viel?? Solche Summen wollte ich dann doch nicht ausgeben. Deshalb habe ich mir ebenso darüber Gedanken gemacht, eventuell auch eine gebrauchte Chanel Tasche zu kaufen. Findet man z.B. bei Ebay oder Rebell.com. Bei Ebay besteht die Gefahr einen Fake zu ersteigern. Bei Rebell wird immerhin auf Echtheit geprüft. Da hätte ich ein besseres Gefühl. Allerdings hat man bei beiden Anbietern selten die Möglichkeit auf Rückgabe bei Nichtgefallen. Wenn mich ein Produkt sehr interessiert, würde ich das bei geringen Summen in Kauf nehmen. Doch bei richtig hohen Beträgen auf keinen Fall. Das Risiko wäre mir zu extrem. So habe ich mich entschlossen, den direkten Weg zu Chanel zu gehen und eine neue Tasche zu erwerben.  


Vorab habe ich alle Taschenmodelle auf der Internet Seite von Chanel studiert. Die klassischen Schwarzen fielen gleich heraus. Die Preise sprengen wirklich mein Budget. Hinzukommt meine Vorliebe für ausgefallene Taschen. Bei Taschen lasse ich es auch gerne mal in Rot krachen. Selbst für ein grünes Stück aus Leder könnte ich mich begeistern. Das wäre dann gleich ein doppelter Hingucker: Chanel und knallig! Mit zu meiner engeren Wahl gehörte übrigens auch ein kleines gelbes Täschchen, welches mir in New York an einer Damen ins Auge gefallen ist. Diese stammt aus der aktuellen Frühjahrskollektion. Mit ein paar konkreten Vorstellungen im Kopf habe ich mich dann letzte Woche auf zu Chanel in Frankfurt gemacht. Leider waren die meisten meiner Favoriten nicht mehr verfügbar. Nur noch das gelbe Täschchen. Klar gab es noch andere tolle Taschenmodelle, doch ich hatte mir vorab ein finanzielles Limit gesetzt. Also habe ich den Laden ohne einem neuen Schätzchen verlassen. Denn so sehr mir diese gelbe Tasche gefällt, für so ein ausgefallenes Modell ist das schon verdammt viel Geld. Was ist, wenn ich die Farbe mal satt habe? Hinzukommt die kleine Größe. Die ist nicht unbedingt alltagstauglich! Keine besten Voraussetzungen für eine Investition eines durchschnittlichen Monatsgehalts.  

100m vom Chanel Laden in Frankfurt befindet sich ein Second Hand Geschäft für Designer Taschen. Von Instagram weiß ich, was für ein tolles Sortiment dieser Laden vorweist. Von Hermès, Louis Vuitton, Prada bis Chanel. Demgemäß habe ich mich im Anschluss dort nach einer Chanel umgeschaut. Und Ja, ich wurde auch fündig. Ich kann mich nun als mächtig stolze Besitzerin einer schwarzen, klassischen Chanel Ikone bezeichnen. Meine Errungenschaft ist 20 Jahre alt. Vintage sozusagen. Doch das Alter sieht man dem schönen Stück nicht an. Die Tasche ist in einem 1a Zustand. Das hat mir die Besitzerin des Ladens Ewa Lagan auch plausibel erklärt. Die Frauen haben früher ihre teuren Taschen nur zu besonderen Gelegenheiten hervorgeholt. Ansonsten standen die Schätzchen, gut eingepackt, im Schrank. Doch seinen Preis hat eine gebrauchte Chanel Tasche immer noch. Ich habe um die 60% des heutigen Verkaufspreises gezahlt. Ja da wurde mir schon etwas mulmig. Schon allein, weil ich noch nie im Leben für eine Ledertasche so viel Geld hingeblättert habe. Manch einer kauft für so eine Summe einen kleinen Gebrauchtwagen. Doch darüber sollte man nicht nachdenken. So eine Luxustasche ist auch eine Wertanlage. Meine Tasche hat vor 20 Jahren umgerechnet 500€ gekostet. Nun beträgt der Anteil, den die Vorbesitzerin vom Second Hand Laden erhält, 1.900€. Kein schlechter Schnitt. Sollte mich in ein paar Jahren wirklich der Teufel reiten und ich würde die Tasche verkaufen wollen, mache ich zumindest kein Verlust. Übrigens will Chanel diese Jahr noch an der Preisschraube drehen.


Die Beratung bei "Ewa Lagan" war hervorragend. So habe ich auch gleich etwas Hintergrundwissen über Chanel erhalten. Da bin ich ja überhaupt kein Experte. Witzig fand ich die Geschichte über die Taschenpolizei, die in Paris unterwegs ist. (Ich wusste nicht, dass es so was überhaupt gibt) Tja und diese Polizei geht durch die Stadt und hält Ausschau nach Designer Fakes an den Armen der Damen. Das soll bis hin zu Anzeigen führen. Gäbe es so was hier in Frankfurt, hätte die Taschenpolizei viel zu tun. Allein wenn ich an die ganzen Louis Vuitton Fälschungen denke, die mir in der S-Bahn begegnen.  

Ein Neuzugang im Schrank ist für mich auch immer eine Gelegenheit auszumisten. Deshalb verkaufe ich jetzt meine Louis Vuitton Artsy auf Ebay. Diese Tasche benutze ich so gut wie nie. Ich kann nicht mal genau sagen warum. Doch mein Griff geht immer zu anderen Stücken in meinem Fundus. Den Entschluss mich von ihr zu trennen hegte ich bereits länger. Nun nutze ich die neue Errungenschaft als Auslöser. Falls einer Interesse hat, kann er sich gerne per Mail bei mir melden. Die Artsy ist in einem sehr guten Zustand. Hier ein Blick auf meine LV Tasche

Zwei schöne Vintage Chanel Taschen habe ich bei Rebelle.com entdeckt. Eine Chanel Maxi-Jumo* und eine Chanel Classic Double Flap Bag*. 

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5. Tipps für New York Reisende und New Yorker Streetstyle
Donnerstag, Mai 11, 2017

5. Tipps für New York Reisende und New Yorker Streetstyle


Leute, heute bombardiere ich euch mal mit Outfit-Fotos. Ich lade ja meistens höchstens vier Bilder hoch. Doch bei diesen New York Fotos konnte ich mich einfach nicht entscheiden. Was eine tolle Kulisse doch ausmacht. Die 3/4 Hose hatte ich euch unlängst mit einer weißen Bluse präsentiert. Doch die schwarze Seidenbluse passt auch wunderbar zu der schicken Stoffhose. Ist euch der schwarze Streifen an der Innenseite aufgefallen? Das macht die Hose besonders. Übrigens kombiniertet ich in New York die Hose ebenso mit Shirt und Sneakers. Alles andere hätten meine zarten Füße nicht überlebt. 


Ja, unsere New York Reise ist schon wieder vorbei. Unglaublich! Beim Planungsstart hatten wir noch darüber gewitzelt, dass es noch ganze 93 Tage bis Reisebeginn wären. Und nun ist bereits wieder alles zurückliegend. Doch ich bin sicher, wir werden alle noch lange an den beeindruckenden Erinnerungen zerren. Ursprünglich hatte ich vor, in NY ein Reisetagebuch für den Blog zu führen. Doch ganz ehrlich, wir waren abends so kaputt, dass wir nur noch hundemüde ins Bett gefallen sind. Deshalb werde ich meine Reiseanschauungen in bestimmte Kategorien einteilen und hier immer mal wieder was einbringen. Heute geht es um (vielleicht) ganz nützliche Tipps, die man im Vorfeld berücksichtigen sollte.


Einreise in USA! Der ESTA Online-Antrag für die Einreise in die USA ersetzt nicht das Ausfüllen des Formulars im Flugzeug. Dieses muss ebenso ausgefüllt werden. Es ist empfehlenswert, den Online-Antrag direkt auf der amerikanischen Seite zu erstellen. Der ist etwas kostengünstiger. Stellt euch schon mal auf eine lange Wartezeit, bei der Einreisebehörde am New Yorker Flughafen, ein. Wir benötigten ganze 2 Stunden bis wir durch waren. Die Schlange war ewig lang, denn nur 4 Schalter hatten geöffnet. Doch wenn man endlich bis zum Beamten vorgedrungen ist, geht alles recht schnell. Ein paar wenige Fragen, Fingerabdrücke und Augenscan. Unser Sachbearbeiter war recht locker drauf und hat sogar mit uns gescherzt. Da wir nicht akkurat in der Schlange standen, kam der gute Mann aus seinem Häuschen und hat uns über eine der wichtigsten Regeln in Amerika aufgeklärt: sich exakt in einer Linie einzureichen. Mit einem Augenzwinkern. ;)


Bargeld! Jede von uns tauschte bereits in Deutschland einen gewissen Geldbetrag in Dollars um. Doch eigentlich braucht man das nicht unbedingt. 1. Kann man in Amerika alles, aber auch wirklich alles, mit der Kreditkarte zahlen. Selbst den kleinsten Betrag! Nur einmal habe ich in einem Kiosk den Hinweis gesehen, dass für die Zahlung mit Kreditkarte ein Mindestumsatz von 5 $ vorausgesetzt wird. Für mich ist das Einsetzen der Kreditkarte für geringe Summen ungewohnt. Das mache ich auch hier in Deutschland nicht gerne. Ich bin halt immer noch überwiegend ein Bargeldmensch. Liegt vielleicht an meiner Generation. Davon abgesehen ist es in Amerika auch möglich mit der Kreditkarte Bargeld abzuheben. Oft sogar zu einem günstigeren Wechselkurs als in Deutschland. EC Karte wird nicht akzeptiert.  

New York Explorer Pass! Der Explorer Pass ermöglicht eine einfach Planung der Sehenswürdigkeiten, die man erkunden möchte. Zur Auswahl stehen insgesamt 57 Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Touren, die sich nach belieben zusammenstellenlassen. Vom Pass selbst gibt es 5 verschieden Arten. Wir haben einen Pass mit 3 Sehenswürdigkeiten (75€) im Internet gekauft, die spontan vor Ort frei wählbar sind. So haben wir uns aus Gründen kurzfristig für eine Bustour durch NYC entschieden. Wir brauchten einfach nach 3 Tagen eine Laufpause. Unsere Füße haben den Break gedankt. Mit dem Explorer Pass bleibt einem so manch langes Anstehen für Ticketkauf erspart und spart auch noch bis zu 42% auf die Eintrittspreise.


New York Apps! Da wir eine komplette Woche in NY waren, lösten wir ein Wochenticket für die New Yorker Subway für 32$. Das hat sich auch total gelohnt. Außer unsere Füße war die U-Bahn unser wichtigstes Fortbewegungsmittel. Für die Subway selbst gibt es verschiedene Apps. Praktisch für das IPhone ist die NY Subway Map. Diese funktioniert auch offline. Wobei wir gleich beim Thema Internet wären. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich mit meinem Handyvertrag mein Internet in den USA nutzen könnte. So wurde mir das auch bei meiner Rückfrage bei meinem Handyanbieter bestätigt. Aber Pustekuchen! War nicht so. Typische falsche Information vom Mobilfunkanbieter in Pink. Aber zum Glück wird so gut wie überall in NY Wifi angeboten. Egal ob Restaurants, Kaufhäuser, Subway, Parks, große Gebäude wie Rockefeller Center und Emire State Building. Selbst die Brooklyn Bridge bietet Wifi zum Einloggen an. Auf unserer Reise war ich der Wifi Ausspäher überhaupt. Ich hatte immer sofort was zum Einloggen erkundet. Das Subway Ticket ist auch für die Nutzung der Roosevelt Island Tramway und die Überfahrt mit der Fähre nach Staten Island gültig. Die Seilbahn verbindet Manhattan und Roosevelt Island. Die Überfahrt mit der Fähre nutzten wir, um die Freiheitsstatue zu besichtigen. Klar, es gibt auch extra Bootstouren zu buchen. Doch die Fähre ist wie gesagt umsonst mit dem Subway-Wochenticket oder kostest 2$. Und man kommt mit der Fähre wirklich nah genug an die beeindruckende Lady heran. Uns hat es ausgereicht. Aber wir hatten auch keine Ambitionen auf die Statue hochzugehen. Hilfreich zur Orientierung in der Großstadt ist übrigens Off Maps. Diese hatte sich meine Tochter speziell für NY runtergeladen. So hatte sie immer ruckzuck heraus, in welche Richtung wir laufen sollten. Übrigens hatte sich Conny bereits in Deutschland eine Prepaid Karte für das Internet in Amerika gekauft. Für 3 GB zahlte Conny 39€. 


Engagierte Freunde und erwachsene Kinder! Ja ich hatte das Glück und musste mich um so gut wie nichts kümmern. Weder für die Vorbereitungen noch vor Ort. Die Planung der Reise hatte meine Tochter übernommen. Wir waren uns auch alle rasch einig, was wir in New York alles besichtigen und erleben wollten. Um in der City von A nach B zu kommen, kümmerten sich meine zwei tollen Reisebegleitungen. Das war auf der einen Seite sehr bequem. Auf der anderen dachte ich mir, was soll ich mich da noch einmischen. Viele Köche verderben den Brei. Ich war eben auch damit ständig beschäftigt Internet zu finden. Mein Spitzname in NY war "Die Wifi-Checkerin". ;) Meinen herzlichen Dank an meine Tochter und Conny, dass sie sich so super engagiert haben und ich mich entspannt treiben lassen konnte. Ohne die beiden wäre  ich einfach nur kopflos in NY gewesen.  


Fortsetzung folgt.... Conny hat bereits unsere ersten drei Sightseeing Tage in New York auf ihrem Blog zusammengefasst. Und die mega Fotos von mir hat Conny auch gemacht. Danke dafür liebste Conny! 


Meine Sandalen sind vom letzten Jahr. Doch die Schuhe von Zalando* und Breuninger*   sind mindestens genauso schön. Bei &other Stories* habe ich eine vergleichbare schwarze Bluse gefunden und 3/4 Hosen hat Mango*.

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Bluse: &other Stories
Hose: Dorothee Schumacher
Sandalen: What for
Tasche: Angela Miklas


Das New Yorker Wetter ist sehr wechselhaft. Wir hatten während der 7 Tage Aufenthalt fast alles dabei. Regen, Sonne und auch Kälte. Und fast immer war es sehr windig. Nur Schnee hätte uns noch gefehlt. Doch den braucht eh kein Mensch!

Schuldig bin euch noch die Auswertung der Teoxane RHA Hydrogel Mask . Ich habe es nicht vergessen. Gewonnen haben Heike, Heidi und Claudia aus Rheinfeld. Mein Glückwunsch an die drei Damen! Bitte schickt mir per Mail eure Postanschriften. 



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Netto - find ich gut
Dienstag, Mai 09, 2017

Netto - find ich gut



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Netto, Netto, Netto.... wenn wir Frauen uns im Büro über Angebote im Supermarkt unterhalten, wird immer wieder der Marken-Discounter Netto genannt. Stelle ich die Frage "Wo hast du das gekauft?" höre ich fast immer Netto. Ich selbst war bis vor Kurzem noch nie in einem Netto Supermarkt. Was wohl daran lag, dass es direkt in meiner Stadt keinen Netto gibt. Allerdings im Ort meiner Arbeitsstätte. Trotzdem hatte ich es bisher nie geschafft, diesen Supermarkt aufzusuchen. Man hat halt auch beim Lebensmittelkauf so seine Vorlieben. Doch anlässlich meiner Kooperation mit Netto, habe ich mich endlich mal im Top-Supermarkt der Angebote umgeschaut. Dabei sollte ich eigentlich nur das neu ge-relaunchte Netto Kundenmagazin "Gold" begutachten. 

Auch das Magazin "Gold - Meine Zeit" kannte ich vorher nicht und habe es jetzt das erste Mal in den Händen gehalten. Deshalb kann ich nicht beurteilen wie es vorher aufgemacht war. Das modernisierte Heft soll nun hochwertiger gestaltet sein, mit einer Mischung aus informativen Ratgeber-Themen, spannenden Stories, Gesundheit, Psychologie und unterhaltsamen Geschichten. Also absolut vergleichbar mit einer Frauenzeitschrift. Und das ist es auch! Das Gold Magazin kann es mit allen handelsüblichen Zeitschriften für die modere, stilbewusste Frau aufnehmen. 



Das habe ich in einer ausgiebigen Recherche vergangenen Samstag auf meinem Balkon festgestellt. Der erste Sonnensamstag in Deutschland seit gefühlten Wochen übrigens. Ausgestattet mit Sonnenbrille, Eistee und dem Gold Heft habe ich es mir auf meinem Liegestuhl bequem gemacht. Die aktuelle, neu aufgemachte Mai Ausgabe vereint Themen wie Beauty, Reisen, Rezepte und Fun. Der Jahreszeit entsprechend gibt es im derzeitigen Magazin Tipps für passende Bademode für jede Figur, Gartenbepflanzung und Grillrezepte. In der Rubrik Couch-Gespräche geht es um Beziehungen für eine lange Partnerschaft und Interviews mit spannenden Persönlichkeiten. Super ist auch der Artikel über die Charity-Aktion "Deutschland rundet auf", an der Netto beteiligt ist. Netto-Kunden können bei der Bezahlung an der Kasse, bis zu 10 Cent je Einkauf, aufrunden und somit die gemeinnützige Spendenbewegung "Deutschland rundet auf" unterstützen. Das Spendengeld kommt sozial benachteiligten Kindern in Deutschland zugute. Durch die zwei Zauberwörter an der Kasse "Aufrunden bitte", kamen bisher über 2,4 Millionen Euro zusammen. Das beweist mal wieder, kleine Gesten von jedem Einzelnen von uns, können viel bewirken. Mit ein Grund, warum ich sage: "Netto - find ich gut". 



Positive ist mir ebenso aufgefallen, dass es im gesamten "Gold - Meine Zeit" Heft nur ganz wenig Eigenwerbung für Netto Produkte gibt. Weniger Werbung als in den meisten anderen Frauenzeitschriften. Doch durch die Produktwerbung im Netto Heft, weiß ich jetzt wenigstens, dass Netto eigene Bio- und Vegane-Produkte führt und speziell auf Laktose- und Glutenfreie Lebensmittel ausgerichtet ist. Also zukünftig werde ich öfters mal direkt nach der Arbeit bei einem Netto-Supermarkt einkehren. Übrigens bin ich am Samstag in meinem Liegestuhl irgendwann eingeschlafen. Was allerdings nicht am Netto Magazin lag, sondern vielmehr an meinem New York Jetlag. Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser noch Tage bei mir auswirkt. ;)   

Das Netto Magazin "Gold - Meine Zeit" kostet nur 0,66€, ist seit Ende April in den Netto-Filialen erhältlich und beinhaltet Coupons im Wert von über 40€.









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Im Bloggerinterview - Stephanie aka Modeflüsterin
Sonntag, Mai 07, 2017

Im Bloggerinterview - Stephanie aka Modeflüsterin


Heute freue ich mich wieder sehr, eine besondere Frau mit einem tollen Blog im Interview zu haben. Die meisten von euch kennen bestimmt Stephanie´s Blog "Die Modeflüsterin" und konnten sich bereits so einige gute Tipps, um Mode und Stil bei ihr herauspicken. Denn wenn eine so richtig Ahnung über dieses Thema hat, ist es Stephanie. Ihr modischer Röntgenblick und ihr Feingefühl für Mode, Stil, Farben, Proportionen, aber auch für Menschen, beeindrucken mich immer wieder auf´s Neue. Ich fühle mich geehrt, Stephanie zu meinen engsten Bloggerfreundinnen zählen zu dürfen. Sie ist einer der liebsten, hilfsbereitesten, loyalsten und tolerantesten Menschen die ich kenne. Danke liebe Stephanie, dass du dir Zeit für das Interview genommen hast.  

Magst du etwas über dich erzählen?  
Ich bin hauptberuflich Public Relations Managerin. In meiner Freizeit gehören Lesen, Schreiben, Malen und Nähen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen – neben Tennis, Yoga und Tanzen. Darüber hinaus bin ich Wissenssucherin. Und als solche immer auf der Suche nach dem Guten, Schönen und Wahren im Leben.

Dass ich zwischenzeitlich die 54 Jahre erreicht habe, kann ich selbst kaum glauben. In meinem ausgefüllten Leben ging das so rasend schnell, dass ich manchmal das Gefühl habe, aufzuwachen und einfach 10 Jahre übersprungen zu haben – wie in einem Zeitreise-Film.

Allerdings möchte ich die zusätzliche innere Reife und das Wissen nicht missen, die sich aus meinem lern- und erfahrungsintensiven Leben entwickelt haben.

Ich habe mich schon immer nicht nur für Kommunikation, sondern vor allem für das Menschsein, für Kunst und Mode interessiert. Ich möchte die Menschen - ihr Denken, Fühlen, Handeln - verstehen. Die kreative Schaffenskraft des Menschen sowie die Psychologie hinter Träumen, Selbstdarstellung und authentischem Sein sind faszinierend. Aus meiner Sicht stehen sie in engem Zusammenhang mit einem erfüllten Leben.

Meine Erfüllung finde ich darin, Menschen etwas von meiner Erfahrung und von meinem Wissen weiterzugeben und ihnen damit zu helfen. Kommunikation in Wort und Bild sind dafür meine Instrumente erster Wahl. Ich hoffe, dass ich mit diesen beiden Fähigkeiten die Welt ein bisschen besser, die Menschen darin vielleicht ein bisschen glücklicher machen kann – zumindest in meinem, kleinen Einflussbereich.

Dieses Ziel lebe ich als PR-Managerin, als Dozentin, Autorin und auch als Modeflüsterin.


Nun zu deinem Blog "Die Modeflüsterin". Über was schreibst du und was hat dich bewegt, diesen zu starten? 
Die Modeflüsterin ist ein Modeblog für erwachsene, aktive, mitten im Leben stehende Frauen, die sich in den gängigen Darstellungen perfektionierter, unrealistischer Weiblichkeit nicht mehr wiederfinden.

Für Frauen, die keine Modelmaße haben, die ganz natürlich altern – mit allen Begleiterscheinungen, die die Natur dafür vorgesehen hat - und die sich aber dennoch in Ihrem Körper und in ihrer Kleidung wohl fühlen möchten. Die auch modisch endlich bei sich selbst ankommen wollen.

Für Frauen, die ihren eigenen Stil entwickeln wollen, der sie einzigartig und damit unglaublich attraktiv macht – und zwar jenseits ausgetretener Pfade, die mit „Must-haves“, „It-pieces“ und vermeintlichen Trends gepflastert sind.

Und schließlich für Frauen, die keine Lust mehr auf überfüllte Kleiderschränke und Mode mit kurzem Verfallsdatum haben. Die sich eine sorgfältig ausgewählte, wertvolle Basisgarderobe aufbauen wollen, mit der sie das Beste aus sich selbst machen. Mit unzähligen Kombinationsmöglichkeiten für attraktive, stilvolle Outfits – nicht für ein unrealistisches Traumleben, sondern für das Leben, das sie wirklich führen, Tag für Tag.

Ich bin genau diese Frau. Ich kenne den Frust in der Umkleidekabine. Ich kenne das Gefühl, vor dem überfüllten Kleiderschrank zu stehen und nichts zum Anziehen zu haben. Und ich weiß, wie schwierig es ist, sich mit fortschreitendem Alter, weniger straffer Haut oder ein paar Pölsterchen mehr nicht wie ein Alien zu fühlen.

Mit der Modeflüsterin wollte ich gleichgesinnte Frauen ansprechen, denen es so ergeht wie mir. Da ich mich seit Jahrzehnten intensiv mit Kunst, Farben, Proportionen und eben auch mit Mode beschäftige, habe ich einige dieser Probleme für mich lösen können. Die Erkenntnisse daraus wollte ich mit anderen Frauen teilen. Um hoffentlich vielen Leserinnen zu helfen. Um uns auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Einfach gemeinsam Frauenpower zu aktivieren.

Und ganz nebenbei lebe ich damit meine Leidenschaft für Mode und das Malen aus. 
Leidenschaft leben und anderen damit helfen - gibt es etwas Schöneres?

Wie würdest du deinen eigenen Stil beschreiben? 
Mein Stil ist unkompliziert, klar, häufig mit androgynen Elementen und ein bisschen streng. Ich liebe Mode-Klassiker mit einem ungewöhnlichen Twist. Dazu kommen rockige, sportliche, sexy und manchmal mädchenhafte Stil-Einflüsse – je nach Stimmung und Anlass. Ich verzichte auf zu viel dekorative Details und mag es gerne schlicht, aber sehr hochwertig. Ich nenne das Easy Chic.

Was ist dein persönliches Markenzeichen? 
Da gibt es einige Essentials, ohne die mein modisches Leben unvorstellbar wäre: ein perfekter Blazer, ein Trenchcoat, eine Bikerjacke. Schals, Hemdblusen und T-Shirts. Eine Prise Animal-Print und Streifenmuster. Immer wieder Jeans in allen Variationen – als Hose, Hemd und Jacke. Die Farben Schwarz, Weiß und alle Beerentöne.

Bei Schuhen sind es Herren-Schnürschuhe, Slip-ons, Slippers, Sneakers und Booties, aber auch Pumps, Slingbacks und Riemchen-Sandalen, die sich bei mir finden lassen. Überhaupt erkennt man in meinen Outfits wahrscheinlich an den Schuhen am schnellsten, welches Geistes Kind ich gerade bin... ;-)

Ein richtiges Markenzeichen könnte jedoch meine Brille sein. Ich habe immer schon mit auffälligen Brillenmodellen herumexperimentiert. Mit meiner derzeitigen schwarzen Nerd-Brille habe ich mein Ideal gefunden. Und da sie recht prägnant ist und ich sie fast jeden Tag trage, ist sie wohl eine Art Markenzeichen geworden.

Woher bekommst du deine Inspiration für deine Outfits? 
Das ist schwer zu sagen. Denn als Modeflüsterin lese, recherchiere und analysiere ich ständig – Bücher, Zeitschriften, Online-Plattformen und vieles mehr. Auch betrachte ich viel Kunst, vor allem Malerei. Und irgendwann entsteht dann plötzlich ein Bild in meinem Kopf, wie ich mich in bestimmten Kombinationen sehe. Ich kann dann förmlich fühlen, dass etwas ganz genau zu mir passt.

Das ist ähnlich wie beim Malen. Die vielen Eindrücke formen irgendwann ein Bild im Kopf, das dann auf die Leinwand möchte. Manche Silhouetten, Farben, Muster, Strukturen, Formen oder Proportionen schreien plötzlich danach, dass ich sie in die Realität überführe... 

Hat sich dein Stil, seit du über 40 bist, verändert? 
Ab 40 verändert sich der Körper – trotz Sport und allem, was man nach heutigen Erkenntnissen dagegenhalten kann. Für mich gibt es dafür nur ein Gegenmittel: Qualität. Was der Körper an Kontur und Straffheit verliert, muss die Kleidung ausgleichen. Das schaffen aber nur beste, durchdachte Schnitte, einwandfreie Verarbeitung und tolle Stoffe.

Daher ist wohl der entscheidende „Umkehrschwung“ in meiner Garderobe die kompromisslose Hinwendung zu Qualität gewesen. Seit über 15 Jahren kaufe ich nun viel weniger, aber das Wenige in der besten Qualität, die ich mir leisten kann. In ein hochwertiges Kleidungsstück zu schlüpfen, ist für mich immer wieder ein Genuss, eine Offenbarung.

Die zweite Veränderung, die ich an mir feststelle, ist, dass ich immer reduzierter und klarer werde. Ich verzichte heute überwiegend auf jegliches Schi-Schi in meinen Outfits. Ich denke, dass mein Stil sich automatisch mit meinem Wunsch nach geistiger Aufgeräumtheit solidarisiert und die beiden sich gegenseitig die Bälle zuspielen.


Glaubst du an Moderegeln und was bedeuten sie für dich? 
Ich glaube, dass jede Frau ihre eigenen Moderegeln aufstellen sollte – aber mit Klugheit, Bedacht und Rücksichtnahme auf ihr Umfeld und den Anlass.

Mode ist angewandte Kunst und existiert nicht im freien Raum. Sie erfüllt einen Zweck. Diesen muss Frau für sich definieren. Dabei spielt der persönliche Stil, der eigene Körper und seine natürlichen Farben, aber auch der Anlass und die Wirkung, die man mit Mode erzielt, eine Rolle.

Der bewusste Umgang mit Mode kann erst erfolgen, wenn man die gestalterischen und stilistischen Regeln kennt. Und wenn man dann entscheiden kann, wann, warum und in welcher Form man diese Regeln brechen möchte. Um etwas Einzigartiges und sehr Persönliches zu erschaffen.

Es ist wie in der Kunst: Jeder gute Künstler lernt zuerst die Technik und die Grundregeln der Gestaltung. Aber er wird erst berühmt, wenn er die Regeln in einer für ihn ganz einzigartigen, faszinierenden Weise bricht. Wenn er seine künstlerische Handschrift entwickelt, die unverkennbar ist.

Der eigene Stil ist nichts anderes als die eigene modische Handschrift, jedoch unter Berücksichtigung von Umfeld und Zweck, also des angewandten Charakters der Mode - und mit dem eigenen Körper und der eigenen Persönlichkeit als Leinwand.

Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Aber mit der Modeflüsterin versuche ich, das für die Leserinnen so einfach wie möglich zu machen und begleite sie auf diesem Weg.

Warst du schon immer modebegeistert? 
Definitiv ja! Als Kind war Modedesignerin mein Traumberuf. Ich habe Kleider gemalt wie eine Weltmeisterin und meinen Puppen Kleidchen genäht. Dann kam aber irgendwie das Leben dazwischen und meine zweite Leidenschaft für Kommunikation hat das Ruder übernommen. 

Warum ist es für dich wichtig wie du aussiehst?
Ganz einfach: Ich möchte mich gut und attraktiv fühlen und zwar so, wie ich bin - unangestrengt. Kleidung ist der Spiegel der Persönlichkeit. Unsere Werte, unser Denken, unsere Stimmung, aber auch unsere Vorstellung davon, wie und wer wir gerne sein wollen, finden in Kleidung ihren Ausdruck.

Zudem ist mir sehr bewusst, dass in unserer Gesellschaft der erste Eindruck und Äußerlichkeiten enorm wichtig sind. Ob man das nun gut findet oder nicht: Das ist Wahrnehmungspsychologie. So wie man sich kleidet, wird man von vielen Menschen auch gesehen und entsprechend behandelt.

Nicht glatte Schönheit, sondern Kleidung, Körperhaltung, Mimik und ein gepflegtes Auftreten sind der eigentlich entscheidende, nonverbale Sprachschatz. Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir die Chance und die Mittel haben, diese Sprache zu unserem Vorteil zu nutzen.

Dieses Instrument einzusetzen, ist für mich eine Form der Lebensklugheit. Aber eine, die man nicht in jeder Situation sklavisch verfolgen muss ;-) 

Folgst du Trends? Und wenn, welcher ist für dich gerade angesagt? 
Was Mode-Trends angeht, bin ich eher ein so genannter „late adopter“ – ein Mensch, der Trends erst spät übernimmt. Ich warte immer erst ab, ob sich ein Trend durchsetzt und wäge dann sorgfältig ab, ob der Trend für mich geeignet ist.

Dann ist es für mich aber keine vorübergehende Erscheinung mehr, sondern ein Schnitt, eine Farbe, eine Silhouette oder einfach eine bestimmte Styling-Art, die ich dauerhaft über mehrere Saisons in meinen Stil integriere. Sehr zurückhaltend bin ich bei sehr extremen Trends, da diese meist schnell wieder verschwinden und auch eindeutig zeitlich (rück-)datierbar sind.

Die letzten Trends, die sich dauerhaft bei mir eingenistet haben, sind der Half Tuck, Culottes und Slip-ons. Die 7/8-Schlaghose und Blusen mit übergroßen Manschetten werden gerade eingemeindet.

Hast du einen Mode- und Styling-Tipp für die Frau über 40? 
Das wäre eindeutig mein Mode-Mantra: „Weniger, aber das Wenige in hoher Qualität einkaufen“. Eine echte Investition in Mode lohnt sich aber nur, wenn das Kleidungsstück optimal zu Persönlichkeit und Körper passt und es absehbar über mehrere Saisons – oder Jahre – tragbar ist.

Und ganz wichtig: Lassen Sie sich auf keinen Fall von Mode-Trends, „It-Pieces“ und „Must-haves“ sowie unrealistischen Vorbildern, wie den perfekt in Form gebrachten Stars über 40 auf den roten Teppichen dieser Welt, verrückt machen! 

Was für Pläne hast du für dein Blog und wie siehst du die Entwicklung in den nächsten Jahren? 
Vor allem möchte ich es schaffen, den Wünschen und Bedürfnissen meiner Leserinnen auch weiterhin gerecht zu werden. Das bedeutet: Ich möchte möglichst viele der thematischen Anliegen rund um Mode, Beauty und Wohlfühlen, die mich täglich erreichen, als Modeflüsterin ansprechen und dazu Hilfestellung anbieten.

Gerade habe ich das Design des Blogs modernisiert und einen neuen Newsletter gestartet, der für meine treuesten Leserinnen auch exklusive Tipps und Angebote enthält.

Darüber hinaus erhalte ich viele Anfragen, ob es irgendwann auch Bücher, Magazine, Seminare oder eine Community von der Modeflüsterin gibt. Das ist für mich aus zeitlichen Gründen derzeit zwar schwer umzusetzen. Aber ich hoffe, dass ich die Modeflüsterin auch in dieser Hinsicht – zumindest teilweise - entwickeln kann.

Mit der Modeflüsterin habe ich mir schon einen Traum erfüllt. Und ich werde sicherlich weiter träumen. Wer weiß, wohin mich diese Träume noch führen?


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Streetstyle von New York in Skinny-Jeans und Blouson
Donnerstag, Mai 04, 2017

Streetstyle von New York in Skinny-Jeans und Blouson


Seit gestern sind wir zurück aus New York. Aus der Stadt, die wirklich niemals schläft. Mitgebracht habe ich so einiges. Nicht nur weil NY das reinste Shopping Paradies ist. Jedes Stadtteil bietet unendliche Einkaufsmöglichkeiten. Kaufhäuser, wie das Macy's, die üblichen Designer Marken, die 5th Avenue oder kleine Boutiquen wie in den Vierteln Soho und Meatpacking District, laden ein die Kreditkarte zu zücken. Modische Inspirationen konnte ich konnte ich auch jede Menge einfangen. Der New Yorker Stil entspricht genau meinem Geschmack. Ganz oft sieht man hier den minimalistischen Style mit einem gewissen Hingucker. Oder aber auch verschiedene Stilrichtungen zusammengemixt. Die puren Looks, kombiniert mit einem Statement Piece, finde ich besonders klasse. Die New Yorker haben es einfach drauf. Selbst im Sport-Outfit, aus dem Gym kommend, sehen die New Yorker stylish aus. Wie das in jeder Großstadt so ist, gibt es da natürlich von Stadtviertel zu Stadtviertel Unterschiede. Hier hat mich der Stadtteil Soho modisch sehr angeregt. So einige Looks, die mir dort begegneten, habe ich in meinem Fashion-Ordner, in meinem Kopf, abgespeichert. 




Selbstverständlich wollte ich auch die Straßen von NY als Foto-Location nutzen. Für einen Fashion-Blogger bietet sich in dieser Stadt praktisch jede Ecke an. Mit Hilfe von Conny und meiner Tochter konnte ich mein Vorhaben auch gut umsetzen. Danke an die zwei. Heute schon mal das erste Outfit. Die gestreifte Bluse mit den Statements-Ärmeln, den Blouson und die Tasche sind ganz frisch in New York geshoppt. Der Jetlag und das ausgiebige Sighseeing haben bei mir so seine Spuren hinterlassen. Also bitte nicht so genau meine Augenringe fokussieren. Die 14 - 17.000 Schritte am Tag haben sich bei uns allen drei bemerkbar gemacht. Die eine hatte Rückenschmerzen, der anderen taten die Füße weh und bei mir schmerzte gleich der ganze Körper. Aber es hat sich gelohnt, New York ist einfach eine wahnsinnig aufregende und pulsierende Stadt. In den nächsten Wochen werde ich hier auf meinem Blog immer mal wieder was von unserer Reise berichten. 




Den Blouson Trend gibt es ja bereits etwas länger. Doch ich gehöre mal wieder zu den Letzten, die sich solch eine Jacke zugelegt haben. Mein Blouson im zarten Nudeton lässt sich aber auch super kombinieren, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Einen vergleichbaren Blouson habe ich bei AboutYou* entdeckt. Aber auch die Jacke bei Breuninger* ist besonders hübsch. Eine ähnliche Bluse wie meine konnte ich bei Zalando* und Mango* auftreiben. 

*Affiliatelinks


Blouson: Kensie
Blouse: Carla Venturi
Jeans: Zara
Tasche: Karl Lagerfeld
Gürtel: Gucci
Pumps: Boss




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