Sonntag, 19. April 2015

Karierte Bluse zum Bleistiftrock

Röcke für mich zu finden, ist im Moment echt ein Problem. Die Röcke, die mir gefallen sind für mich sehr oft zu kurz und meine Beine erlauben es nun mal nicht mehr, Minis zu tragen. Bis zum Knie sollten die Röcke schon gehen. In meinem Schrank hängen zwar noch ein paar kürzere Exemplare, doch bei den Neuzugängen achte ich auf die richtige Länge. Und hier fängt mein Problem an. Viele Röcke die über das Knie gehen, wirken an mir oft bieder. Doch mein Adlerauge ist wachsam. Ich werde weiter nach schönen Röcken, mit einer tragbaren Länge, Ausschau halten. Bei warmen Temperaturen habe ich nämlich Lust darauf, wieder etwas Bein zu zeigen.

Hier noch ein Outfit mit einer guten Rocklänge.

Bluse: Zara
Rock: Cos
Pumps: Noe
Tasche: Coccinelle









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Freitag, 17. April 2015

Bikram - Yoga bis zum Umfallen

Dass ich regelmäßig Sport treibe, habe ich hier schon öfters erzählt. Überwiegend mache ich im Fitness-Studio Krafttraining und gehe Joggen. Pilates und Yoga habe ich auch hin und wieder mal ausprobiert. Beides hat meinem Körper auch gut getan, aber auf Dauer ist diese Art von Sport nichts für mich. Doch im Moment verspüre ich wieder mal das Bedürfnis nach Yoga. Vielleicht ist es auch der innere Ausgleich zu meinem Stress, den ich ich oft verspüre. Nun gab es vor Kurzem in meinem Studio die Möglichkeit, eine Stunde Bikram-Yoga zu testen. Bei Bikram-Yoga, auch bekannt als Hot Yoga, werden Übungen in einem heißem Raum praktiziert. Die Hitze soll eine sichere Muskel- und Sehnenarbeit möglich machen und den Körper entgiften.

Los geht´s: Ich betrete den bestimmt 40 Grad heißen Studioraum und lege mir meine Yogamatte in der dritten Reihe zurecht. In den zwei vorderen Reihen sind eher die Profis und Fortgeschrittenen. So habe ich zumindest den Eindruck. Und von meiner Position aus, habe ich die Lehrerin noch gut im Blick, aber sie sieht mich nicht. Die erste Übung beginnt im Stehen - Panayama. Schon beim darauffolgenden halb gebeugten Mond bricht mir der Schweiß aus. Dann die Stirn zum Knie. Das hört sich noch einfach an, ist es aber nicht wirklich. Die Rettung erhalte ich bei der Totenstellung. Wem der Schweiß jetzt noch nicht vom Körper tropft, der hat was falsch gemacht. Die Dame auf der Nachbar-Matte war wohl gestern Abend beim Griechen essen. Gönne ich ihr ja, doch bei einer saunaartiger Luft kann das schon mal die Nasenschleimhäute extrem irritieren. Nun die Kobra - ok, die ist nichts für mich! Ich verweile lieber einen Moment länger in der Totenstellung. Die Kapalabhati-Atemübung beendet die Lesson und ich möchte nur noch auf dem Boden liegen und alle Viere von mir strecken. Ich bin fertig, ich schwitze an Körperstellen, an denen ich noch nie zuvor geschwitzt habe. Ich bin fertig, aber auch glücklich, dass ich bis zum Schluss durchgehalten habe.

Bikram ist die härteste Yoga-Form, die ich je mitgemacht habe. Doch danach fühlt sich mein Körper Butterweich an. Ich habe durchblutete Extremitäten und gerötete Wangen. Meinem Körper hat es gut getan, alles einmal gereckt, gestreckt und gedehnt zu haben. Das ausgelöste High gleicht einem Orgasmus. Ob ich an einer weitere Bikram Stunde teilnehme, bezweifle ich. Jedoch in eine etwas weniger mörderischen Form, werde ich weiter Yoga praktizieren. Habe ich doch durch diese Bikram Stunde festgestellt, wie eingerostet ich bin. Krafttraining allein reicht nicht aus, ich muss wieder vermehrt an meiner Geschmeidigkeit arbeiten.

Namasté



Mittwoch, 15. April 2015

Ringelshirt unter einem Blazer getragen

Es ist einfach nicht zu übersehen, ich bin im Moment auf einer gestreiften Welle und es schaut auch nicht so als, als ob die bei mir so schnell wieder abflachen würde. Auf Pinterest habe ich mir sogar eine ganze Pinnwand nur mit gestreiften Outfits erstellt. Und auch hier und hier habe ich euch bereits zwei Kombination mit geringelten Oberteilen vorgestellt.

Wie sieht es bei euch aus, mögt ihr Streifen?

Blazer: Zara
Shirt. & other Stories
Jeans. NYDJ
Pumps: Noe
Tasche: Maxwell Scott







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Montag, 13. April 2015

Spaghetti mit grünem Spargel und Avocado-Mus

Jede Woche bei uns zu Hause das gleiche Spiel - ich frage meine Familie, was ich kochen soll, bzw. ob sie Ideen haben oder besondere Wünsche. Und immer, aber auch immer bekomme ich keinerlei Anregung zurück. Die beliebteste Antwort lautet: "Mach irgendwas, ist mir egal, ich esse alles". Also bin ich überwiegend dafür verantwortlich, was bei uns auf den Tisch kommt.

Doch vor ein paar Tagen kam meine Tochter wirklich mit einem Rezept an. Was mich natürlich sehr erfreute. Doch beim Durchlesen der Zutatenliste musste ich feststellen, dass an dieses Gericht Spargel kommt. Nun ich gestehe, ich gehöre zu den wenigen Menschen in Deutschland, die keinen Spargel mögen. Ich kann mich einfach für dieses Gemüse nicht begeistert. Doch gleichzeitig bin ich auch offen für neue Dinge. Also habe ich mich doch mal an das Rezept gewagt und war positiv überrascht. Trotz Spargel hat es mir sehr gut geschmeckt, meiner Familie auch. Vor allem ist es auch noch easy in der Zubereitung.

Hier nun das Rezept für 4 Personen:

500 g grüner Spargel, Salz, Pfeffer, 320 g Spaghetti, 1 reife Avocado, 3-4 EL Limettensaft, 100 g geriebenen Parmesan, 3 EL gemahl. Mandeln

Spargel putzen, unten schälen, in Stücke schneiden und in Salzwassser 5 Minuten garen. Nudeln nach Anweisung zubereiten. Beim Abgießen etwas Nudelwasser abfangen.

Die Avocado halbieren, das Fruchtfleisch vom Kern schneiden, mit Limettensaft beträufeln und mit der Gabel zerdrücken. Avocado-Püree mit etwas Nudelwasser, Parmesan und Mandeln verrühren. Salzen und pfeffern. Die Kirschtomaten vierteln.

Die Nudeln mit Spargel in eine Schüssel geben, mit dem Avocado-Mus mischen und die Kirschtomaten darüber geben.

Mögt ihr Spargel?






Samstag, 11. April 2015

Langer Rock mit Sneakers kombiniert + eine Gewinnerin

Ja ich weiß, dieser Rock ist jetzt kein typisches Cla-Kleidungsstück. Doch er hat mich bei & other Stories so angelacht, ich konnte nicht anders. Noch dazu war er auf 25€ reduziert. Mir ist auch klar, dass diese Rockform für mich nicht so günstig ist. Mein Oberkörper ist im Verhältnis zu den Beinen zu kurz, mein Becken zu breit und mein rechter kleiner Zeh zu krumm. Aber das ist mir so was von egal, ich finde den Rock, gerade in dieser Kombination, einfach entzückend.

Sicher bin ich darauf bedacht, mich vorteilhaft zu Kleiden, Aber manchmal ist mir einfach nach einem bestimmten Kleid, Hose oder Rock. Egal ob es für meine Figur schmeichelhaft ist. Solange ich mich darin wohlfühle!


Shirt + Rock: & other Stories
Sneaker: Adidas
Tasche: H+M








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Die Gewinnerin für das Avène Couvrance Make-Up Fluid steht fest. Die liebe Nina hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!  Nina hat übrigens mit Kerstin zusammen den Blog "30 rockt". Liebe Nuna, kannst du mir bitte per Mail deine Adresse schicken,

Donnerstag, 9. April 2015

Verbotene Kekse


Da gibt es diese heimlichen Berührungen. Diese verstohlenen Blicke, Blicke die alles sagen und nur wir verstehen. Unsere Augen sprechen Leidenschaft und Begehren. Sie erzählen Geschichten die nicht sein dürfen. Wir fühlen uns zueinander hingezogen. Unsere Körper schreien im Stillen nach Nähe. Das Wissen, der andere fühlt und denke das Gleiche, zaubert mir ein Lächeln auf meine Lippen. Auch wenn ich weiß, ich werde nie neben ihm aufwachen, der Gedanke an diesen Mann, wird mein Herz immer höher schlagen lassen.

Ist es das verbotene, ist es das nicht haben können, ist es Leidenschaft oder ist es Sehnsucht? Vielleicht eine Mischung aus allem.

Ich mag Kekse wirklich sehr gerne und kann ihnen nur schwer widerstehen. Doch ich weiß auch, dass man die Finger nicht in fremde Keksdosen steckt.


                                            "Die Liebenden" von René Magritte, im Jahre 1928 veröffentlicht

Dienstag, 7. April 2015

Ringelpullover mit Lederleggings

Reinschlüpfen, wohlfühlen und nicht mehr ausziehen wollen. So geht es mir gerade mit meinem Lieblings-Pullover. Das liegt nicht nur an seinem hohen Kuschelfaktor, sondern auch dass ich es im Moment gerne gestreift mag. Und zu gestreiften Shirts gehören für mich einfach roter Lippenstift und rote Accessoires.

Mein Pullover ist aus Kaschmir und ich habe ihn bei Neyo Fashion gekauft. Den gibt es inzwischen nicht mehr, aber einen vergleichbaren Pulli aus Baumwolle.

Pullover: Neyo. Fashion
Leder-Leggings: Arma Collection
Sneaker: Converse
Tasche: Hakei









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Samstag, 4. April 2015

Ohne Internet-Verbindung

Ursprünglich war hier für heute ein ganz anderer Post vorgesehen, doch mir hat die Technik einen Strich durch diesen Bericht gemacht. Ich hatte mehrere Tagen keinen richtigen Internetempfang. Letzten Sonntag bin ich aufgewacht und greife wie gewohnt zuallererst nach meinem iPad, um meine Mails und meinen Blog zu checken. Doch nichts ging, ich hatte keine Verbindung. Also habe ich wie immer, wenn dieses Problem mal auftritt, alle Stecker und Kabel gezogen und nach wenigen Minuten das ganze Gewurschtel erneut eingestöpselt. Und siehe da, ich hatte wieder WLAN. Nur hielt meine Freude darüber nicht lange an, nach wenigen Minuten war die Leitung erneut unterbrochen. Demzufolge das gleiche Spiel von vorne. Und auch diesmal blieb mir das WLAN nicht lange erhalten. Also musste ich in den sauren Apfel beißen und mich mit meinem Anbieter, der Telekom in Verbindung setzen. Ich versuche das immer zu vermeiden, schon allein wegen der langen Warteschleife. Überraschenderweise versprach mir die Ansage eine voraussichtliche Wartezeit von 10 Minuten. Na dann! 

Nach 40 Minuten wurde ich langsam etwas ungeduldig und die ständige Ansage „Alle Leitungen sind zur Zeit belegt, bitte warten Sie“ nervte mich enorm. Doch mir war klar, wenn ich jetzt auflege und es später nochmal versuche, fängt die Warterei wieder von vorne an. Um die Zeit nicht ganz unnütze zu vergeuden, habe ich mein Handy dann auf Lautsprecher gestellt und angefangen, meine Wohnung zu putzen. Irgendwann nach fast weiteren 40 Minuten, hörte ich auf einmal eine männliche Stimme im Hintergrund. Ich habe mich richtig erschreckt, denn ich hatte mich synchron mit dem Ansagengedudel auf das Putzen konzentriert. Nach dem der nette Telekom-Mensch dann alle Leitungen geprüft hatte, wurde mir mitgeteilt, dass Problem liegt nicht an deren Verbindung. Wohl eher an meiner veralteten Telefonbox, Splitter, Router usw. und er könne mir gerne die ganzen Gerätschaften neu zuschicken. Allerdings dauert das mindestens 3,4 Tage. 

Waaaass 3, 4 Tage ohne Internet?? Für mich unvorstellbar! Vor meiner Bloggerzeit hätte mich das weniger tangiert, aber jetzt!! Meine Tochter hat mir dann den Tipp gegeben, ich solle Internet über einen USB-Stick besorgen. Sie selbst hat sogar einen, ich müsste mir nur Guthaben kaufen. Na das hört sich doch vielversprechend an. Also am nächsten Morgen, vor der Arbeit, an die Tanke und Guthaben besorgt. Was man heute alles an der Tankstelle einkaufen kann. Zuversichtlich habe ich mich am Abend an das Installieren des Sticks gemacht. Meine Tochter, die zu der Zeit in München war, hat mir beteuert, das wäre so easy, selbst ich würde das hinbekommen. Leider gestaltete sich das dann doch nicht so einfach. Doch das lag weniger an meiner Unbeholfenheit, sondern dass die Sim-Karte meiner Tochter gesperrt war. Laut O2 wird das automatisch, sobald man die Karte ein halbes Jahr nicht nutze. Also schnell in die Klamotten geworfen und zu Saturn, der zum Glück bei mir um die Ecke liegt. Freudig überrascht, wir haben sogar einen O2 Stand – zutiefst enttäuscht, der Angestellte teilte mir mit, Sim-Karten sind im Moment nicht vorrätig. Jedoch könnte ich einen USB-Stick kaufen, der auch eine Sim-Karte enthält, für 20€. Soll ich jetzt also weitere 20€ ausgeben, nur weil denen die Sim-Karten ausgegangen sind? Ich glaube ich sah ziemlich verzweifelt und aufgelöst aus. Denn der Herr wühlte erst in seiner Schublade und schob mir dann ein Kästchen mit einem USB-Stick incl.Karte über den Ladentisch und meinte, den würde er mir für 5€ verkaufen. Also zu dem Preis für eine Sim-Karte. Er könne keine Frauen leiden und unglücklich sehen. Ich war verblüfft und auch hoch erfreut zugleich. Hiermit bedanke ich mich bei diesem lieben O2 Angestellten. Er hat mich vor einem Nervenzusammenbruch bewahrt. 

Wieder zu Hause, konnte ich alles problemlos auf mein Laptop installieren und wirklich,!!! ich hatte endlich Internet. Die ganze Tortur hat mich viele Nerven und Kalorien gekostet. Denn ich musste meinen Frust einfach mit einigen Tafeln Schokolade tilgen, obwohl ja noch Fastenzeit ist. Mein Körper hat das in diesem Moment dringend gebraucht. Mein Home-WLAN habe ich immer noch nicht. Die Box ist zwar eingetroffen, doch für das in Betrieb setzen ist meine Tochter zuständig. Das traue ich mir nicht zu. Nicht mal mit drei Tafeln Schokolade als Unterstützung. Zwei Dinge habe ich für mich festgestellt: Wie sehr ich doch auf Internet angewiesen bin und wie viel Zeit man für andere Dinge auf einmal hat, wenn man mal nicht ins WWW kann. 

Update: Inzwischen ist zwar das Internet wieder eingerichtet, aber das Festnetz funktioniert noch nicht. Doch im Zeitalter des Handys stört mich das nicht wirklich. Könntet ihr mehrere Tage ohne Internet auskommen oder würde euch was fehlen?  






Ihr Lieben, ich wünsche euch ganz bezaubernde Osterfeiertage. Lasst es euch gut gehen. Ich bin am Dienstag wieder hier. 

Donnerstag, 2. April 2015

Outfit mit Schlaghose und Oversize Pullover

Im Moment kommt es wieder Schlag auf Schlag. Wo man hinschaut, in allen Modemagazinen, auf fast allen Blogs und auch in den Läden, sieht man wieder Schlaghosen. Ich gebe zu, ich war nie ein großer Fan von diesen Hosen mit breitem Beinabschluss. Obwohl sie ja mega lange Beine machen! Der Schlaghosen-Trend kommt auch alle paar Jahre wieder neu auf und ab und zu habe ich ihn auch andeutungsweise mitgemacht. Deshalb konnte ich auch aus den tiefen meines Schrankes noch ein solches Exemplar herausfischen.

Laut der aktuellen Instyle, sollte der Schlag der Hose exakt am Boden aufstehen und die Schuhe überstulpen. Bei diesem Punkt falle ich mit meiner Hose schon mal durch. Der Schlag sollte so weit sein, wie die Schuhe lang. Auch hier erhält der Kandidat Null Punkte. Bevorzugter Stoff - Jeans. Und wieder muss ich passen. So wie es aussieht, fällt meine Schlaghose durch die Instyle Kontrolle. Aber ich denke, ich kann damit leben, Denn auch diesmal werde ich nicht auf den Trend-Zug der Schlaghosen aufspringen. Aber steinigt mich nicht, wenn ich doch auf einmal mit einer neuen Schlaghose ankomme. Ihr wisst ja, die Launen einer Frau. ;)

Stop: so ganz punktlos ziehe ich doch nicht davon. Die Instyle schreibt, Schlaghosen sollte man vorzugsweise mit Boyfriend-Pullis kombinieren. Hab ich doch....


Pullover: & other Stories
Hose: Dorothee Schumacher
Pumps: Laura by Görtz
Tasche: Louis Vuitton







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Dienstag, 31. März 2015

Plötzlich periorale Dermatitis

Mein Leben lang hatte ich schon immer unempfindliche, makellose Haut. Ich konnte mir alles ins Gesicht schmieren, was ich wollte. Ich habe es immer vertragen. Und plötzlich, letzten Herbst hat es angefangen. Eines abends nach der Reinigung meines Gesichtes waren sie auf einmal da – kleine rote Pusteln um den Mund herum. So was hatte ich noch nie und konnte es mir auch nur mit Hauttrockenheit erklären. Und was macht man, wenn man annimmt die Haut ist trocken? Richtig, man cremt und cremt. Doch mein Problem hat sich dadurch nicht verbessert. Also bin ich davon ausgegangen, dass ich das falsche Produkt verwende. Somit kam ein neues zum Einsatz. Doch sehr zu meinen Unmut, sprießten weiterhin rote Punkte um meinen Mundbereich. Ich war richtig unglücklich. Irgendwann kam meine Tochter mit der Hiobsbotschaft, ich hätte wohl periorale Dermatitis. Meine Tochter arbeitet in einer PR-Agentur für die Pharmaindustrie und hat dadurch auch mit Hauterkrankungen zu tun. Zusammen haben wir dann darüber im Internet nachgelesen und uns auch Fotos dieser Hauterkrankung angeschaut. Die Bilder bestätigten ihre Diagnose. Wobei ich echt noch froh sein konnte, dass ich es in einer bescheidenen Form hatte. Einige Fotos sahen wirklich übel aus. In fast allen Artikeln darüber stand das gleiche: Periorale Dermatitis entsteht meistens durch Überpflegung der Haut, durch die Anwendung von zu vielen Produkten bzw. häufigeres Wechseln der Produkte. 

Die wichtigste Frage überhaupt war für mich, was kann man dagegen tun? Leider erst mal nicht viel, außer alles absetzen. Und wenn ich sage alles, meine ich das auch so. Das Gesicht soll nur noch mit klarem Wasser gewaschen werden und das auch nicht zu oft. Also keine Reinigungsprodukte einsetzen, auch keine weiteren Pflegeprodukte. Von Make-Up und Puder ganz zu schweigen. Für mich als Beauty-Junkie war das im ersten Moment unvorstellbar. Liebe ich doch meine ganzen kleinen Schätzchen wie Seren, Lotionen und Cremchen. Gerade meine trockene Haut braucht doch irgendeine Pflege, dachte ich mir. Doch mir war bewusst, dass ich keine andere Wahl hatte, wenn ich endlich wieder ein gutes Hautbild bekommen wollte. Also alle Cremedeckel zu und durch. Nach etwa drei Wochen totalem Verzicht, war auch die erste Besserung in Sicht. Trotzdem habe ich mich nicht gewagt, schon wieder was in mein Gesicht zu schmieren. Nur zum Nachreinigen habe ich von Avène das Thermalwasserspray verwendet. Mir war Wasser für das Säubern meines Gesichtes einfach zu wenig und der Kalkgehalt im Leitungswasser kann zusätzlich irritierend sein. 

Für meine Haut gab es gute Tage und schlechte Tage. Immer wenn ich dachte, ich sei über´n Berg, kam ein neuer Schub an Pusteln. Das hat mich alles sehr frustriert. Obwohl überall im Internet steht, dass gegen periorale Dermatitis keine Creme hilft, nur absolute Abstinenz, damit sich die Haut wieder von alleine regenerieren kann, habe ich doch mal meinen Hautarzt befragt. Der hat mir eigentlich alles nur noch mal bestätigt. Bei periorale Dermatitis muss man alles an Reinigung und Pflege absetzen. Das Gesicht nur mit Wasser waschen. Der Heilungsprozess kann langwierig sein. Die Entzündung kann durch Überpflegung entstehen, zu häufiges wechseln der Produkte oder plötzliche Unverträglichkeit irgendwelcher Inhaltsstoffe. Ganz besonders reizend für die Haut wären Anti-Aging Produkte mit Q10 und Hyaluron. Selbst durch eine fluorhaltige Zahncreme oder Shampoo können diese Symptome entstehen. Und ein Satz von meinem Hautarzt hat mich ganz besonders erschreckt: In manchen Fällen bekommt man dieses Hautproblem überhaupt nicht mehr los! Verschrieben hat er mir dann trotzdem was. Ich sollte es mal mit einer Linolacreme mit 1% Erythomycinbase versuchen. In einigen Fällen würde die gut anschlagen.

Und ich hatte Glück! Nach dreiwöchiger Anwendung der verschriebenen Creme waren die letzten Pusteln dann auch verschwunden. Natürlich hat mir das alles zu denken gegeben. Ich werde zukünftig nicht mehr so oft meine Pflegeprodukte austauschen und vermehrt auf Inhaltsstoffe achten. Darin bin ich zwar kein Experte, aber ich werde mich schlau machen. Die Creme vom Arzt habe ich jetzt abgesetzt und ich verwende seit 3 Wochen von Avène die Gesichtscreme und die Reinigungsmilch aus der Tolérance extreme Serie. Diese Serie ist speziell für allergische und hypersensible Haut bestimmt und es wird hier bewusst auf alle Stoffe verzichtet, die zu Irritationen oder Allergien führen können. Die Produkte enthalten keine Duft- und Farbstoffe, keinen Alkohol oder Tenside und sind sicher vor Keimen. Ein patentiertes Verschlusssystem gewährleistet Sterilität während der gesamten Anwendungsdauer. Die Anwendung der Reinigungsmilch war für mich im ersten Moment etwas ungewohnt. Mit einer ausreichenden Menge reibt man das Gesicht damit ein und entnimmt mit einem Wattepad überflüssige Reste. Kein nachträgliches Abspülen mit Wasser. Wie oben erwähnt, ist sogar kalkhaltiges Wasser für die Haut irritierend. Also macht diese Art der Anwendung Sinn. Anschließend besprühe ich, zur Beruhigung der Haut, mein Gesicht noch mit dem Avène Thermalwasser. Das hat mir ja bereits zu Beginn meines Hautproblems gute Dienste geleistet. Den Abschluss bildet dann die Tolérance extreme Gesichtscreme. Auch die vertrage ich ganz wunderbar. Seit Monaten ist meine Haut endlich wieder klar und ohne Pusteln. Sie fühlt sich super gepflegt an. Ich weiß zwar inzwischen, dass die Haut überhaupt keine Seren und Cremes benötigen, sondern sich selbst regenerieren. Doch ich mag einfach dieses Gefühl eingecremt zu sein. Nur werde ich mir zukünftig genau darüber Gedanken machen, was ich verwende. 

So, wer jetzt noch Ausdauer zum Weiterlesen hat, dem möchte ich noch das Avène Kompakt Creme-Make-Up vorstellen. Das Make-Up wurde mir auch von Avène für mein Hautproblem mitgeschickt. Es kaschiert dank der hohen Deckkraft, selbst starke Hautveränderungen. Da ich generell kein großer Freund von Make-Up bin und wenn überhaupt, nur ganz leichtes benutze, kam dieses Kompakt Make-Up bei mir im Gesicht nicht zum Einsatz. Aber wer sagt denn, dass man Hautveränderungen nur im Gesicht hat? Eben, und deshalb verwende ich es zum Abdecken meiner bösen Besenreiser an den Beinen. Denn auch dafür ist es ideal geeignet. Ich freue mich, dass ich auch dieses Problem minimieren konnte. :)

Und zum Schluss gibt es noch was zu gewinnen. Wer an der Verlosung für das korrigierende Couvrance Make-Up Fluid von Avène teilnehmen möchte, erwähnt das bitte bis einschließlich 07.04.2015 im Kommentar. Das Make-Up ist für empfindliche Haut geeignet und deckt Hautunregelmäßigkeiten. Die Farbe nennt sich Porcelaine und ist für helle Hauttypen bestimmt. 






                                       Ich bedanke mich bei Avène für die kostenlose Bereitstellung der Produkte!