Dienstag, 31. März 2015

Plötzlich perioale Dermatitis

Mein Leben lang hatte ich schon immer unempfindliche, makellose Haut. Ich konnte mir alles ins Gesicht schmieren, was ich wollte. Ich habe es immer vertragen. Und plötzlich, letzten Herbst hat es angefangen. Eines abends nach der Reinigung meines Gesichtes waren sie auf einmal da – kleine rote Pusteln um den Mund herum. So was hatte ich noch nie und konnte es mir auch nur mit Hauttrockenheit erklären. Und was macht man, wenn man annimmt die Haut ist trocken? Richtig, man cremt und cremt. Doch mein Problem hat sich dadurch nicht verbessert. Also bin ich davon ausgegangen, dass ich das falsche Produkt verwende. Somit kam ein neues zum Einsatz. Doch sehr zu meinen Unmut, sprießten weiterhin rote Punkte um meinen Mundbereich. Ich war richtig unglücklich. Irgendwann kam meine Tochter mit der Hiobsbotschaft, ich hätte wohl perioale Dermatitis. Meine Tochter arbeitet in einer PR-Agentur für die Pharmaindustrie und hat dadurch auch mit Hauterkrankungen zu tun. Zusammen haben wir dann darüber im Internet nachgelesen und uns auch Fotos dieser Hauterkrankung angeschaut. Die Bilder bestätigten ihre Diagnose. Wobei ich echt noch froh sein konnte, dass ich es in einer bescheidenen Form hatte. Einige Fotos sahen wirklich übel aus. In fast allen Artikeln darüber stand das gleiche: Perioale Dermatitis entsteht meistens durch Überpflegung der Haut, durch die Anwendung von zu vielen Produkten bzw. häufigeres Wechseln der Produkte. 

Die wichtigste Frage überhaupt war für mich, was kann man dagegen tun? Leider erst mal nicht viel, außer alles absetzen. Und wenn ich sage alles, meine ich das auch so. Das Gesicht soll nur noch mit klarem Wasser gewaschen werden und das auch nicht zu oft. Also keine Reinigungsprodukte einsetzen, auch keine weiteren Pflegeprodukte. Von Make-Up und Puder ganz zu schweigen. Für mich als Beauty-Junkie war das im ersten Moment unvorstellbar. Liebe ich doch meine ganzen kleinen Schätzchen wie Seren, Lotionen und Cremchen. Gerade meine trockene Haut braucht doch irgendeine Pflege, dachte ich mir. Doch mir war bewusst, dass ich keine andere Wahl hatte, wenn ich endlich wieder ein gutes Hautbild bekommen wollte. Also alle Cremedeckel zu und durch. Nach etwa drei Wochen totalem Verzicht, war auch die erste Besserung in Sicht. Trotzdem habe ich mich nicht gewagt, schon wieder was in mein Gesicht zu schmieren. Nur zum Nachreinigen habe ich von Avène das Thermalwasserspray verwendet. Mir war Wasser für das Säubern meines Gesichtes einfach zu wenig und der Kalkgehalt im Leitungswasser kann zusätzlich irritierend sein. 

Für meine Haut gab es gute Tage und schlechte Tage. Immer wenn ich dachte, ich sei über´n Berg, kam ein neuer Schub an Pusteln. Das hat mich alles sehr frustriert. Obwohl überall im Internet steht, dass gegen perioale Dermatitis keine Creme hilft, nur absolute Abstinenz, damit sich die Haut wieder von alleine regenerieren kann, habe ich doch mal meinen Hautarzt befragt. Der hat mir eigentlich alles nur noch mal bestätigt. Bei perioale Dermatitis muss man alles an Reinigung und Pflege absetzen. Das Gesicht nur mit Wasser waschen. Der Heilungsprozess kann langwierig sein. Die Entzündung kann durch Überpflegung entstehen, zu häufiges wechseln der Produkte oder plötzliche Unverträglichkeit irgendwelcher Inhaltsstoffe. Ganz besonders reizend für die Haut wären Anti-Aging Produkte mit Q10 und Hyaluron. Selbst durch eine fluorhaltige Zahncreme oder Shampoo können diese Symptome entstehen. Und ein Satz von meinem Hautarzt hat mich ganz besonders erschreckt: In manchen Fällen bekommt man dieses Hautproblem überhaupt nicht mehr los! Verschrieben hat er mir dann trotzdem was. Ich sollte es mal mit einer Linolacreme mit 1% Erythomycinbase versuchen. In einigen Fällen würde die gut anschlagen.

Und ich hatte Glück! Nach dreiwöchiger Anwendung der verschriebenen Creme waren die letzten Pusteln dann auch verschwunden. Natürlich hat mir das alles zu denken gegeben. Ich werde zukünftig nicht mehr so oft meine Pflegeprodukte austauschen und vermehrt auf Inhaltsstoffe achten. Darin bin ich zwar kein Experte, aber ich werde mich schlau machen. Die Creme vom Arzt habe ich jetzt abgesetzt und ich verwende seit 3 Wochen von Avène die Gesichtscreme und die Reinigungsmilch aus der Tolérance extreme Serie. Diese Serie ist speziell für allergische und hypersensible Haut bestimmt und es wird hier bewusst auf alle Stoffe verzichtet, die zu Irritationen oder Allergien führen können. Die Produkte enthalten keine Duft- und Farbstoffe, keinen Alkohol oder Tenside und sind sicher vor Keimen. Ein patentiertes Verschlusssystem gewährleistet Sterilität während der gesamten Anwendungsdauer. Die Anwendung der Reinigungsmilch war für mich im ersten Moment etwas ungewohnt. Mit einer ausreichenden Menge reibt man das Gesicht damit ein und entnimmt mit einem Wattepad überflüssige Reste. Kein nachträgliches Abspülen mit Wasser. Wie oben erwähnt, ist sogar kalkhaltiges Wasser für die Haut irritierend. Also macht diese Art der Anwendung Sinn. Anschließend besprühe ich, zur Beruhigung der Haut, mein Gesicht noch mit dem Avène Thermalwasser. Das hat mir ja bereits zu Beginn meines Hautproblems gute Dienste geleistet. Den Abschluss bildet dann die Tolérance extreme Gesichtscreme. Auch die vertrage ich ganz wunderbar. Seit Monaten ist meine Haut endlich wieder klar und ohne Pusteln. Sie fühlt sich super gepflegt an. Ich weiß zwar inzwischen, dass die Haut überhaupt keine Seren und Cremes benötigen, sondern sich selbst regenerieren. Doch ich mag einfach dieses Gefühl eingecremt zu sein. Nur werde ich mir zukünftig genau darüber Gedanken machen, was ich verwende. 

So, wer jetzt noch Ausdauer zum Weiterlesen hat, dem möchte ich noch das Avène Kompakt Creme-Make-Up vorstellen. Das Make-Up wurde mir auch von Avène für mein Hautproblem mitgeschickt. Es kaschiert dank der hohen Deckkraft, selbst starke Hautveränderungen. Da ich generell kein großer Freund von Make-Up bin und wenn überhaupt, nur ganz leichtes benutze, kam dieses Kompakt Make-Up bei mir im Gesicht nicht zum Einsatz. Aber wer sagt denn, dass man Hautveränderungen nur im Gesicht hat? Eben, und deshalb verwende ich es zum Abdecken meiner bösen Besenreiser an den Beinen. Denn auch dafür ist es ideal geeignet. Ich freue mich, dass ich auch dieses Problem minimieren konnte. :)

Und zum Schluss gibt es noch was zu gewinnen. Wer an der Verlosung für das korrigierende Couvrance Make-Up Fluid von Avène teilnehmen möchte, erwähnt das bitte bis einschließlich 07.04.2015 im Kommentar. Das Make-Up ist für empfindliche Haut geeignet und deckt Hautunregelmäßigkeiten. Die Farbe nennt sich Porcelaine und ist für helle Hauttypen bestimmt. 






                                       Ich bedanke mich bei Avène für die kostenlose Bereitstellung der Produkte!

Sonntag, 29. März 2015

Jeanshemd zur Lederleggings

Im Moment mag ich es recht bequem an den Füßen. Ich könnte den ganzen Tag nur noch in Sneaker herumlaufen. Aber es kommt durchaus auch vor, dass ich Sneaker nur auf meinem Weg zur Arbeit trage und dort wechsle. Meine bevorzuge Wahl für dieses Outfit sind die Leo-Sneaker und sollte mir nach mehr Feminität zu Mute sein, würde ich in meine roten Pumps schlüpfen. (siehe letztes Foto)

Welche Schuhe würdet ihr zu dieser Kombination tragen?

Jeanshemd: Bon A´Parte
Lederleggings: Arma Collection
Sneaker: Isabel Marant
Pumps: Noe
Tasche: Hakei







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Freitag, 27. März 2015

Ein Abend mit Lieb JU

Frauen und ihre Liebe zu Taschen, eine unendliche Geschichte. Ich kenne keine Frau, deren Herz nicht einen Takt höher schlägt, wenn sie eine besonders schöne Tasche erblickt. Mir geht es da nicht anders. Deshalb habe ich mich sehr über die Einladung zu der Vorstellung der neuen Kollektion, des Taschenlabels  „LiebJu“, auf einem Catwalk gefreut. Ich muss gestehen, ich hatte diese Marke zuvor noch nie gehört. Doch für Neues bin ich immer zu haben und für Taschen sowieso. 

Das Taschenlabel Lieb Ju wurde 2014 von Hana Kiera Nagy gegründet. Die Designerin ist bereits seit 12 Jahren mit der Nagy Collection PR-Couture erfolgreich. Bei ihrer Taschenkollektion legt Hana Kiera Nagy besonderen Wert auf hohe Qualität. Die Taschen werden in Europa hergestellt und auch die Materialien kommen aus der EU. Jede Lieb Ju ist Handarbeit und es wird sehr auf faire Arbeitsbedingungen geachtet. Alle Modelle sind limitiert und werden nur zwischen 20 und 50 Mal produziert. In jeder Tasche steckt das Herz und die Leidenschaft von Hana Kiera Nagy und das sieht man den Taschen auch an.  

Ein paar Fashionshows durfte ich zwar schon beiwohnen, aber eine speziell nur für Taschen war bis jetzt noch nicht dabei. Um so neugieriger war ich, wie man diese auf einem Laufsteg präsentieren würde. Letztes Wochenende war es dann soweit: über 400 Gäste wurden in den Oktogan Zeche Zollverein nach Essen geladen und ich durfte mit Prominenten wie Frauke Ludowig, Ralf Richter und Michèlle Fichtner über den roten Teppich laufen. So lebendig wie die Taschen von Lieb Ju sind, so lebendig war auch die Veranstaltung. Jede Linie wurde auf dem Catwalk von den Models individuell in Szene gesetzt. So wurde die in diesem Jahr dazu gekommene Herrenkollektion für echte Männer „Hang tough – My way“, auch von echten Männern vorgeführt. Einer knackiger als der andere. ;) Einige von diesen Jungs präsentierten ihre Taschen mit vollem Körpereinsatz und boten uns mitreißende Tanzeinlagen. Das Publikum war begeistert! Mit dieser Stimmung ging es dann auf der Aftershow-Party weiter. Es wurde ausgelassen weitergefeiert. Und selbst ich Tanzmuffel habe die High Heels in die Ecke geworfen und noch ausgiebig mit den Hüften gewackelt. Das will was heißen. Die ganze Veranstaltung war einfach eine Show der Superlative. 



   Alle Bloggerinnen mit der Designerin Hana Kiera Nagy 









   Mein Favorit unter den Taschen

 Der Moderator Stefan Schulze-Hausmann mit der Designerin

Mit Ralf Richter

Den Abend habe ich gemeinsam mit der lieben Chrissie
   (Die Edelfabrik) verbracht. Schön, dass du dabei warst!!

Mein zusätzliches persönliches Highligt war das Aufeinandertreffen mit Frauke Ludowig. Als ich ihr erzählte, dass es zu meinem sonntäglichen Ritual gehöre, mit meiner 83 jährigen Mutter ihre Sendung zu schauen, war sie sofort bereit mit mir ein Foto für meine Mama zu machen. Das ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte. Ich danke der Designerin Hana Kiera Nagy, Lieb Ju und der zuständigen PR-Agentur für die Einladung und dieses unvergessliche Erlebnis

Mittwoch, 25. März 2015

Frauen - sind wir nicht wunderbar

Du stehst schon auf mit einem Lächeln, du backst die leckersten Torten, du zauberst die köstlichsten 4 Gänge Menüs. Du hast einen 18 Stunden Tag und du duftest immer so gut. Du schaust einfach umwerfend aus, deine Haare fallen so schön. Du bist fabelhaft. Du bist so klug und erzählst die lustigsten Witze überhaupt. Dein Herz ist so rein. Du schaffst 10 Liegestützen, läufst Marathon und kannst in den mörderischsten High Heels so stolz wie Naomi über den Asphalt schweben. Du hast zwei Kinder groß gezogen. Bei der Vorstandssitzung hast du immer die Hosen an und bei rührseligen Filmen weinst du grundsätzlich. Hast jederzeit ein offenes Ohr für deine Freundinnen – selbst mitten in der Nacht und stehst allzeit hilfsbereit deinen Kollegen zur Seite. Du bist immer für deine Kinder da und bist die begehrende Verführerin für deinen Mann. 

Das alles bist du, bin ich, sind wir und noch viel mehr. Das haben wir uns erarbeitet. Wie wunderbar wir sind, wie einmalig. Ja und Bescheidenheit steht uns nicht. Seid stolz auf euch, zeigt das auch. Wir sind Frauen, wir sind großartig und wir haben alle was besonderes. Jede einzelne von uns... 





Hier bin ich mit meinen Bloggerfreundinnen Annette (Lady of Style), Conny ( A Hemad und a Hos) und Susi (Texterella) am Starnberger See. Wir sind alle so verschieden, einzigartig und jede auf ihre Art außergewöhnlich. 

Montag, 23. März 2015

Graues Outfit für noch Winter und fast Frühling

Der Winter will noch nicht so ganz das Feld räumen und der Frühling hat noch keine richtige Durchsetzungskraft. Und wenn sich zwei Jahreszeiten streiten, müssen wir improvisieren. Das bedeutet für mich, einen leichten Pullover, an den Füßen frühlingshafte Sneaker und um den Hals einen winterlichen Schal. Sollte im Laufe des Tages der Lenz die Oberhand gewinnen, habe ich den Schal schnell abgelegt. (Obwohl das im Moment mein absoluter Liebling ist) :)

Wie sieht euer "Zwischen-den Jahreszeiten-Outfit" aus?

Pullover: Zara
Hose: Dorothee Schumacher
Schal: Neyo. Fashion
Sneaker: Adidas
Tasche Loewe







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Samstag, 21. März 2015

Auf der Suche nach einem Kulturbeutel

Wenn ich verreise, versuche ich immer mein Gepäck auf das Minimum zu reduzieren. Auch meine Kosmetiksachen. Da mein Schmink-Motto "weniger ist mehr" lautet, gehören zu meiner täglichen Make-Up-Routine eh nicht viele Produkte und mein Beauty-Case im Bad ist schon ewig ein Zippbeutel, den man auch beim Fliegen verwenden soll. Und das nicht nur, weil ich sowieso kein hübsches Schminkbeutelchen besitze, sondern auch weil ich mir einbilde, dass es mir einen mondänen Flair eines aufregenden Reiselebens verleiht. Es gibt mir das Gefühl, viel zu beschäftigt zu sein, um den ganzen Kram immer wieder umzupacken, wenn es auf die Reise geht. Was natürlich Blödsinn ist, so oft bin ich nun auch wieder nicht unterwegs. Der wahre Grund ist, ich bin einfach zu faul. 

Doch sollte ich nicht gerade als Bloggerin, die auch über Beauty schreibt, vorbildlich sein und mit einem stylishen Kosmetikbeutel verreisen? Nur was ist stylish? Bunt, einfarbig, wasserfest, durchsichtig? Gibt es Trends für Kosmetiktäschchen? Alles Quatsch, erlaubt ist was gefällt. Jetzt habe mich mal ein wenig in der Welt der Kulturbeutel umgeschaut und ein paar Exemplare herausgesucht. Alles hübsche Täschchen. Doch bei keinem sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich es unbedingt brauche. Ich denke ich komme am besten mit meinem durchsichtigen Beauty-Case klar. Das erspart das Suchen und die Herumwühlerei.  

Welcher Beutel ist euer Favorit. Wie bewahrt ihr auf Reisen eure Beauty-Utensilien auf? 








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Donnerstag, 19. März 2015

Plissée-Rock mit langem Pullover kombiniert

Meine Damen (und natürlich auch Herren), ich habe euch schon fast alles gezeigt, was mein Kleiderschrank so hergibt. Vieles auch in verschiedenen Kombinationen. Langsam gehen mir die Teile aus. Also versuche ich, etwas kreativ zu sein. So kam ich auf die Idee dieses Kleid als Rock umzufunktionieren. Das Ergebnis ist durchaus tragbar. Es haut mich jetzt nicht gerade um, und figurfreundlich ist es auch nicht unbedingt, trotzdem werde ich es sicher irgendwann wieder so anziehen. Meinem Lieblingskollegen hat es gefallen, er hat mir zu diesem Outfit ein Kompliment gemacht.

Das Kleid habe ich bereits im Oktober 2013 hier vorgestellt. Diese Stiefel von damals würde ich heute nicht mehr dazu kombinieren. Davon mal abgesehen, sind sie eh nicht mehr in meinem Besitz.

Kleid als Rock getragen: Strenesse
Pullover: & other Stories
Stiefeletten: Alberto Fermani
Tasche: Chloé



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Dienstag, 17. März 2015

10 Minuten Aufenthalt in Ingolstadt

Kennt ihr Ingolstadt? Nein? Ich auch nicht! Also nicht wirklich. Auf meiner Reise an den Starnberger See hatte ich unlängst mit meinem Zug 10 Minuten Aufenthalt in Ingolstadt. 10 Minuten standen wir auf dem Gleis und ich hatte genau 10 Minuten Zeit, Menschen und Momente auf dem Bahnhof in Ingolstadt einzufangen. 

Zwei Gleise entfernt von mir steht ein Mann im mittleren Alter. Er trägt einen Anzug und hat ein paar langstielige rote Rosen in der Hand. Auf wen er wohl wartet? Wer ist die glückliche Person, die diese roten Rosen entgegennehmen darf? Auf der anderen Seite des Gleises läuft lachend ein Mann auf eine alte Frau zu. Sie strahlt auch über das ganze Gesicht und sie fallen sich herzlich in die Arme. Ist das Mutter und Sohn? Dann gibt es noch diese Gruppe von Jugendlichen die, je mit einem 6er Pack Bier in der Hand, zu den Treppen schlendern, die zum Ausgang führen. Am Treppenrand steht eine ältere Frau mit sperrigem Gepäck. Spontan schnappt sich einer der jungen Leute den schweren Koffer und trägt ihn der Dame nach unten. 

So vieles zieht an einem vorbei. Die Fantasie darf sich alles ausmalen, und doch kann alles ganz anders sein. Der Rosenprinz wartete, statt auf seine Prinzessin, auf einen Prinzen. Die Jungs waren der alten Dame nicht wirklich behilflich, sondern habe ihren Koffer am Ende der Treppe geklaut und die ältere Frau und der jüngere Mann sind nicht Mutter und Sohn, sondern ein Liebespaar.  

Beobachtet ihr auch öfters andere Menschen und überlegt wo sie hingehen, wo sie herkommen, welche Gedanken, Freude und Sorgen sie mit sich tragen?



Sonntag, 15. März 2015

Capsule Wardrobe - Basis-Outfit für die Business-Garderobe 2.Teil

Bei einer Capsule Wardrobe handelt es sich um eine Mini-Kollektion von Kleidungsstücken, die alle untereinander kombinierbar sind. Die liebe Stephanie aka "Die Modeflüsterin" erklärt auf ihrem Blog, in drei Teilen, wie man sich eine ideale Capsule Wardrobe, speziell für das Büro, zusammenstellt. Welche Basis-Teile dafür am besten geeignet sind und mit welchen Accessoires man sie aufpeppen kann. In ihrem heutigen 3.Teil geht es um den Fun-Faktor und das Finsh der Business-Garderobe. Also wie man gemusterte Teile und Accessoires in den Mini-Baukasten für das Büro integriert und wie man mit Kleid und Mantel, der Garderobe den letzten Schliff gibt.

Ich selbst bin kein großer Fan von gemusterter Kleidung und bevorzuge einfarbig Stücke. Deshalb zeige ich euch heute nochmal meine Basis-Teile in anderer Kombination. Letzte Woche präsentierte ich hier schon mal diese Bouclé-Jacke, legere mit Jeans gestylt. Diese Jacke biete sich fantastisch an, zusammen mit einer einfachen schwarzen Hose und weißer Bluse zu tragen. Und zu beiden hier vorgestellten Unterteilen wiederum, macht sich immer ein klassischer Kaschmir-Pullover ganz wunderbar. Für den Fun-Faktor sorgen bei mir eine Tasche und Pumps in knalligem Rot und ein zeitloser Trenchcoat rundet meine persönliche Capsule Wardrobe perfekt ab.

Noch mehr individuell zusammengestellte Basis-Garderoben für das Büro findet ihr bei meinen Blogger-Kolleginnen "Lady of Style", "Sea of Teal" und "Stylish Salat". Und die genaue Anleitung gibt es natürlich bei der "Modeflüsterin".


Jacke: Malvin
Bluse: Strenesse
Hose: Dorothee Schumacher
Tasche: Coccinelle
Pumps: Pura Lopez







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Pullover: Christian Berg
1. Hose: Dorothee Schumacher
2. Hose Selfnation CH
Pumps: Noe
Tasche: Hakei
Trench: Zara






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Donnerstag, 12. März 2015

Blaue Strickjacke mit grau kombiniert

In den vergangenen zwei Tagen ging es hier etwas hitzig zu. Auslöser war mein Artikel über Kooperationen. Ich hoffe die Gemüter haben sich inzwischen wieder etwas beruhigt. Ich habe überlegt, ob es Sinn macht, auf einige Kommentare nochmal näher einzugehen. Doch ich bin der Ansicht, ich muss mich für meinen Blog und wie ich ihn betreibe, nicht immer wieder erneut rechtfertigen bzw. erklären. Ich präsentiere hier meine Outfits, schreibe über Dinge die mich beschäftigen und durch meine Rubrik "Media/PR" kann man entnehmen, dass ich hier auch Werbung mit einfließen lasse. Die natürlich als solches gekennzeichnet wird. Grundsätzlich nehme ich nur Kooperationen an, die zu mir passen und hinter denen ich auch stehe. Ich denke, ich habe hier ein gutes Maß für mich gefunden. Aber auch das habe ich schon oft genug gesagt.

Es freut mich ungemein, wenn ich mit meinem Blog andere Menschen unterhalten und inspirieren kann. Mir ist klar, dass ich nicht jeden anspreche und das ist auch normal. Mich spricht auch nicht jeder Blog an. Doch diese suche ich dann erst gar nicht auf. Das ist wie mit einem Restaurant -  wenn mir dort das Essen nicht schmeckt, bleibe ich einfach fern. Tut mir leid, ich muss das einfach mal deutlich betonen. Nur weil ich einen öffentlichen Blog habe, muss ich  mir auch nicht alles vorwerfen lassen. 

Zu meinem heutigen Outfit: So schön diese blaue Kuschel-Jacke auch ist, so sehr nervt sie mich auch. Warum, habe ich euch bei diesem Outfit-Post schon mal erzählt. Nicht wundern, hier gibt es erst am Sonntag wieder was zu sehen und zu lesen. Habt es fein, bis dahin!



Cardigan + Bluse: Dorothee Schumacher
Jeans: Zara
Stiefeletten: Dorothee Schumacher
Tasche: Malene Birger







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